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Tag: 27. September 2026

Feuerwehrsport für den guten Zweck

2. Flutlichtpokal unterstützt krebskranke Kinder und ihre Familien

Hohen Viecheln – Sportlicher Ehrgeiz trifft auf gelebte Solidarität: Beim 2. Flutlichtpokal in Hohen Viecheln treten Feuerwehrmannschaften im „Löschangriff nass“ gegeneinander an und sammeln gleichzeitig Spenden für die Kinderkrebshilfe Westmecklenburg. Die Erlöse der Benefizveranstaltung kommen krebskranken Kindern und ihren Familien zugute. Sozial-Staatssekretärin Sylvia Grimm war am Sonnabend Nachmittag ebenfalls vor Ort und bedankte sich persönlich bei den teilnehmenden Feuerwehren und Unterstützern der Aktion.

„Eine Krebsdiagnose des eigenen Kindes stellt das Leben der gesamten Familie von einem Moment auf den anderen völlig auf den Kopf.  Neben der Sorge um die Gesundheit des Kindes müssen Eltern und Geschwister oft lange Krankenhausaufenthalte, belastende Therapien und erhebliche organisatorische und finanzielle Herausforderungen bewältigen. Eine Belastung seelischer, organisatorischer und finanzieller Art zugleich“, erklärte Grimm bei ihrem Besuch.

Neben einer hochwertigen medizinischen Versorgung komme es dann vor allem auf sozialen Rückhalt im Familien-  und Freundeskreis an, um diese Zeit zu bewältigen. „Dafür braucht es auch Menschen wie die heutigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Benefizpokals, die zeigen: Wir lassen die Familien nicht allein und auf die Kameradschaft der Feuerwehr ist nicht nur im Brandfall Verlass“, würdigte die Staatssekretärin den Einsatz aller Beteiligten.

Ein besonderer Dank der Staatssekretärin galt daher der Freiwilligen Feuerwehr Hohen Viecheln für die Organisation und Gastfreundschaft sowie allen Sponsoren, Wertungsrichterinnen und Wertungsrichtern, teilnehmenden Mannschaften und Gästen, die die Benefizveranstaltung erst möglich gemacht haben.

„Ganz gleich, welche Mannschaft am Ende den Pokal mit nach Hause nimmt: Mit ihrem Einsatz für krebskranke Kinder und ihre Familien haben heute alle Beteiligten bereits gewonnen. Ich wünsche allen Mannschaften faire und verletzungsfreie Wettkämpfe und vor allem eine stolze Spendensumme für den guten Zweck“, so die Staatssekretärin abschließend.

Schwesig: „Pflege darf kein Armutsrisiko werden“

Das vorgelegte Maßnahmenpaket ist kein Reformkonzept, sondern ein Sparprogramm auf dem Rücken der Pflegebedürftigen

Schwerin – „Pflege darf kein Armutsrisiko werden. Das vorgelegte Maßnahmenpaket ist kein Reformkonzept, sondern ein Sparprogramm auf dem Rücken der Pflegebedürftigen, ihrer Angehörigen und der Beschäftigten. Kürzen ist keine Reform – Veränderungen müssen Verbesserungen sein.

Wir brauchen einen echten Pflegedeckel, der die Eigenanteile wirksam begrenzt, und eine solidarische Finanzierung, die alle in die Pflicht nimmt. Wir fordern eine Strukturreform, die den Namen verdient: Pflege muss bezahlbar, besser und einfacher werden“, so Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Dazu müsse der Bundesgesundheitsminister jetzt auch die Länder in die Kommission einbeziehen. Die Vorschläge der Kommission müssten bis Ende des Jahres vorliegen, forderte Schwesig.

 Zum Hintergrund: in über 250 vollstationären Pflegeeinrichtungen werden fast 21.000 Plätze für eine adäquate Pflege und Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern vorgehalten. Für eine gute Pflege in der Häuslichkeit sorgen über 540 ambulante Pflegedienste und mehr als 220 Tagespflegeeinrichtungen.

 „Familien, Träger und Beschäftigte in der Pflege brauchen Verlässlichkeit. Deshalb darf jetzt nicht monatelang darüber diskutiert werden“, so Schwesig.