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Autor: Rügenbote

Einstieg in das digitale Lernen erleichtern

Neues Serviceportal bietet Unterstützung bei der Nutzung der Angebote der Digitalen Landesschule

Schwerin – Den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern steht ein neues Serviceportal mit einem Informationskurs zu den Angeboten der Digitalen Landesschule (DiLaS) zur Verfügung. In diesem Kurs können Schulleitungen und Lehrkräfte alle wichtigen Informationen rund um die Digitale Landesschule einsehen und einen Technik-Check buchen, um die technischen Voraussetzungen der Schule für die Teilnahme an den Kursen zu prüfen. Damit unterstützt das Land die Vorbereitung und Durchführung von Kursen und hilft dabei, einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Ein ausführliches Tutorial hilft den Lehrkräften, ihre Schülerinnen und Schüler gezielt auf das Lernen mit der Lernplattform „itslearning“ vorzubereiten.

Wesentliche Inhalte des Informationskurses „DiLaS Serviceportal“:

  • Überblick über Fächer und Unterrichtsformate
  • Darstellung organisatorischer Voraussetzungen und Abläufe
  • Informationen zum Anmeldeverfahren
  • Tutorial zur optimalen Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf das Lernen mit itslearning
  • Kontaktmöglichkeiten und Sprechzeiten der DiLaS-Lehrkräfte
  • Trainings- und Prüfungskurse
  • Fortbildung für Schulleitungen, Lehrkräfte und Betreuungskräfte

Der Kurs ist ab sofort im „itslearning“-Kurskatalog unter dem Namen „DiLaS Serviceportal“ hinterlegt.

Die Digitale Landesschule in MV unterstützt Schulen auf ihrem Weg in eine moderne, digitale Bildungswelt. Das Online-Angebot umfasst Vertretungsunterricht, Sprachkurse sowie Prüfungsvorbereitungen für Abschlussklassen.

Drese zum Tag der Patienten: Frauen sind medizinisch benachteiligt

Schwerin – Gesundheitsministerin Stefanie Drese fordert zum heutigen „Tag des Patienten“ weitere Anstrengungen zum Abbau des geschlechtsspezifischen Ungleichgewichts in der medizinischen Forschung und Behandlung. Medizinisch werden Frauen oft genauso behandelt wie Männer – und damit oft nicht angemessen versorgt, da Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht genügend berücksichtigt werden, sagte Drese am Montag in Schwerin.

Die Nichtbeachtung des biologischen Geschlechtes bei Krankheitssymptomen, bei der Diagnostik und Behandlung beinhalte vor allem für Frauen oft die Gefahr von Fehl-, Unter- und Überbehandlungen mit gesundheitlichen Nachteilen für die Betroffenen, so Drese.

„Viele Krankheiten verlaufen bei Frauen anders als bei Männern, auch wirken Medikamente stoffwechselbedingt teilweise nicht gleich. Deshalb brauchen Frauen oft eine andere Behandlung als Männer, was in Forschung und Versorgung bisher allerdings nicht immer ausreichend berücksichtigt wird“, betonte die Ministerin. In vielen medizinischen Bereichen gebe es weniger Daten zu Frauen als zu Männern.

Die Symptomatik mancher Erkrankungen kann sich nach Aussage Dreses bei Frauen und Männern so sehr unterscheiden, dass Fehldiagnosen gestellt oder Erkrankungen gar übersehen werden.

Als klassisches Beispiel führte Drese den Herzinfarkt an. Der Griff an die eigene Brust stelle die Reaktion auf den in dieser Form überwiegend bei Männern auftretenden Brustschmerz dar. „Die Symptome bei Frauen zeigen sich hingegen eher mit Kieferschmerzen, Rückenschmerzen oder Abgeschlagenheit“, so die Ministerin. Diese Beschwerden würden jedoch häufig nicht korrekt interpretiert und nicht mit einem Herzinfarkt in Verbindung gebracht, wodurch lebensrettende Zeit verloren geht.

Positiv sei, dass die Bedeutung der geschlechtersensiblen Medizin für eine moderne Gesundheitslandschaft zunehmend die ihr zustehende Aufmerksamkeit erfährt. So müssen bei klinischen Studien in Deutschland Unterschiede zwischen Frauen und Männern untersucht werden. Und auch Medikamentenstudien sind gemäß einer 2022 in Kraft getretenen EU-Verordnung geschlechtersensibel durchzuführen.

Drese: „Auch im neuen Landeskrankenhausgesetz ist festgeschrieben, dass durch die Krankenhäuser verantwortete Forschung geschlechtersensibel erfolgen muss. Gleiches gilt für Forschungsansätze die in die Versorgung implementiert werden sollen sowie zugehörige und allgemeine Aus-, Fort- und Weiterbildungen.“

„Das sind erste Erfolge. Maßnahmen zur Beseitigung des Ungleichgewichtes müssen jedoch weitgreifend ansetzen und strategisch koordiniert werden, damit es nicht nur bei einem Flickenteppich an einzelnen Maßnahmen bleibt. Für eine echte Gleichheit im Gesundheitswesen müssen Behandlungs- Präventions- und Therapiekonzepte und Leitlinien kritisch überprüft und ggf. angepasst werden“, so Drese.

Land startet neue Ideenaufrufe der Transformationsrichtlinie

Dr. Wolfgang Blank: „Transformation entfaltet Wirkung, wenn gute Ideen auf gute Rahmenbedingungen treffen. Davon profitieren Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen.“

Schwerin – Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute die zweite Etappe der Transformationsförderung des Landes eingeleitet. Im Rahmen einer Online-Veranstaltung wurden den teilnehmenden Unternehmen, Kammern, Verbänden und Gewerkschaften drei neue Ideenaufrufe vorgestellt und die Bedeutung der praxisnahen Förderung hervorgehoben.

„Mit dem ersten Ideenaufruf der Transformationsrichtline mit dem Schwerpunkt Künstliche Intelligenz haben wir im vergangenen Jahr einen neuen Weg eingeschlagen, der uns bereits auf einen erfolgreichen Kurs geführt hat. Aus zahlreichen Projektideen zur Fachkräftesicherung, modernen Arbeitsformen und zukunftsorientierten Perspektiven wurden konkrete und geförderte Vorhaben. Transformation entfaltet Wirkung, wenn gute Ideen in unseren Unternehmen und bei Expertinnen und Experten auf unterstützende Rahmenbedingungen treffen“, sagte Minister Dr. Blank.

Die Vorhaben befassen sich beispielsweise mit der intelligenten Bewerberinnen- und Bewerberauswahl in Personalabteilungen, mit der digitalen Verarbeitung von Dokumenten im Gesundheitsbereich oder mit interaktiven Schulungsformaten für Beschäftigte.

Mit den drei neuen Ideenaufrufen setzte das Wirtschaftsministerium jetzt weitere Schwerpunkte:

Wissenstransfer – Generationswechsel und Wissenserhalt

Ziel ist es, Erfahrungen und Wissen von Beschäftigten langfristig zu sichern und für nachfolgende Generationen nutzbar zu machen.

Chancengleichheit am Arbeitsmarkt

Betriebliche Strukturen und Arbeitskulturen sollen so weiterentwickelt werden, dass alle faire Zugänge zu Beschäftigung und beruflicher Entwicklung haben, unabhängig von Geschlecht, Alter, familiären Verpflichtungen, Behinderung oder Herkunft.

Nachhaltigkeit

Der Fokus liegt auf fairen und chancengerechten Arbeitsbedingungen, einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und der Stärkung der Resilienz von Unternehmen in Zeiten wachsender Unsicherheit.

Die Ideenaufrufe fördern praxisnahe Projekte, die Transformation im Unternehmensalltag konkret umsetzen und damit einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern leisten. mv-works begleitet die Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Vorhaben und die Gesellschaft für Infrastruktur und Arbeitsmarktentwicklung (GSA) berät bei der Antragstellung.

„Gemeinsam wollen wir Mecklenburg-Vorpommern zukunftsfest machen – mit Erfahrungen vor Ort und neuen Ideen aus der Praxis. So werden wir den konkreten Herausforderungen der Unternehmen in unserem Land begegnen und Lösungen für erfolgreiche Transformation entwickeln. Die Transformationsrichtlinie eröffnet hierfür gezielt Raum zur Entwicklung, zum Austausch und zur Umsetzung solcher Ideen“, sagte Minister Dr. Blank.

Extreme Wetterlage: Schulen sind grundsätzlich geöffnet

Schulen sichern für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen Unterricht ab

Schwerin – In Mecklenburg-Vorpommern kann es in dieser Woche in einigen Regionen zu Eisregen und Glätte kommen. Das Bildungsministerium weist erneut auf die Regelungen für die gesamte Winterzeit hin:

  • Die Schulen sind grundsätzlich geöffnet. Der Unterricht für alle Jahrgangsstufen findet statt. Die Organisation übernehmen die Schulleitungen.
  • Sollten Schülerinnen und Schüler Schwierigkeiten haben, zur Schule zu kommen, melden ihre Erziehungsberechtigten sie telefonisch oder per E-Mail ab. Volljährige Schülerinnen und Schüler melden sich selbst ab. Sie sind damit entschuldigt.
  • Weitere Informationen können bei den Schulen oder bei den Landkreisen bzw. den kreisfreien Städten eingeholt werden.
  • Darüber hinaus informieren die Landkreise und kreisfreien Städte über Änderungen im Schülerverkehr. Auch wenn Landkreise und kreisfreie Städte den Schülerverkehr einschränken oder einstellen, sind die Schulen weiterhin geöffnet.

Beflaggung zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus

Schwerin – Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar) wird auch in Mecklenburg-Vorpommern landesweit an öffentlichen Gebäuden beflaggt. Das Land erinnert damit an die Millionen Menschen, die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt und ermordet wurden.

„Der 27. Januar mahnt uns, die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten und jeder Form von Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit entschieden entgegenzutreten. Diese Verantwortung ergibt sich aus der deutschen – unseren – Geschichte. Erinnerung ist keine Frage der Vergangenheit, sondern eine Verpflichtung für Gegenwart und Zukunft“, betont Innenminister Christian Pegel.

Die Beflaggung der Dienstgebäude des Landes unterstreicht die Bedeutung dieses Tages als staatlichen und gesellschaftlichen Gedenktag.

„Gerade in Zeiten, in denen demokratische Werte wieder verstärkt unter Druck geraten, ist es unerlässlich, Haltung zu zeigen. Das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert uns daran, wohin Ausgrenzung, Hass und die Missachtung der Menschenwürde führen können“, so Christian Pegel weiter.

Der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus wird jährlich am 27. Januar begangen, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau im Jahr 1945. Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich mit der Beflaggung und weiteren Formen des Gedenkens an der bundesweiten Erinnerungskultur.

70 Jahre Spornitzer Karneval Verein (SKV)

Spornitz – Sozialministerin Stefanie Drese war am Samstagabend Gast auf der Galaveranstaltung zum 70. Geburtstag des Karnevalvereins Spornitz (SKV) und gratulierte dem Jubilar mit einem dreifachen „Spornitz Helau“.

In ihrem Grußwort sagte Drese: „Karneval steht für Humor, gute Laune, Geselligkeit. Der SKV ist eine der Karnevalshochburgen in unserem Land. Schön, dass es Sie gibt. Machen Sie ja weiter so.“

Die Ministerin, die vor gut zwei Wochen mit dem diesjährigen Spaßvogelorden des Karneval-Landesverbands M-V ausgezeichnet wurde, betonte gleichzeitig die große Bedeutung des Karnevals für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in MV.

„Karnevalistinnen und Karnevalisten sind soziale und gesellschaftlich engagierte Menschen. Jede und jeder Einzelne sorgt dafür, dass unser Alltag, dass diese verrückt gewordene Welt ein bisschen bunter, humorvoller und damit erträglicher wird“, sagte Drese.

„Und ganz ehrlich – ich weiß wieviel Training, wieviel Vorbereitung, wieviel ehrenamtliches Engagement in einer Karnevalssaison steckt. Mitmenschen Spaß und Abwechslung zu bieten – davor habe ich die größte Hochachtung und dafür möchte ich mich als Sozialministerin bedanken“, so Drese weiter.

Die Ministerin hatte aber auch zwei Überraschungen im Gepäck. Dabei handelte es sich um zwei Förderbescheide des Landes aus Mitteln des Bürgerfonds für ehrenamtliche Vorhaben.

Für die Anschaffung von Licht- und Tontechnik zur Verbesserung der Trainingsqualität der Tanzgruppen und des Klangerlebnisses auf Veranstaltungen stellt das Land gut 13.000 Euro zur Verfügung. Weitere knapp 7.000 Euro kann zur Anschaffung für neue und einheitliche Trainingsbekleidung im Kinder- und Jugendbereich verwendet werden. „Das ist eine schöne und sinnvolle Unterstützung für die tolle, fast vollständig ehrenamtlich getragene Arbeit im Verein“, sagte Drese.

Jugendpolitischer Jahresauftakt des Landesjugendrings M-V

Zusätzliche Landesmittel für Ferienfreizeiten, Kinder- und Jugendbeteiligung und demokratische Jugendarbeit

Schwerin – Sozialministerin Stefanie Drese hat beim Jugendpolitischen Jahresauftakt des Landesjugendrings M-V am Freitagabend in Schwerin hervorgehoben, dass im neuen Doppelhaushalt des Landes zusätzliche Mittel für Kinder- und Jugendfreizeiten, die demokratische Jugendarbeit   sowie für den Ausbau der Kinder- und Jugendbeteiligung zur Verfügung gestellt werden.

So sei es trotz der schwierigen Haushaltslage gelungen, die Förderung für Ferienfreizeiten um 100.000 Euro jährlich zu erhöhen. „Damit entlasten wir sozial benachteiligte Familien von den Kosten für Ferienfreizeiten und tragen dazu bei, dass mehr jungen Menschen diese tollen Angebote nutzen können“, betonte Drese.

Die Ministerin dankte hierbei den Jugendverbänden im Land und den dort, meist ehrenamtlich tätigen Jugendleiterinnen und -leitern, die mit ihrem Engagement maßgeblich dazu beitragen, jungen Menschen Erholung und Entspannung sowie Selbstverwirklichung und Selbstfindung zu ermöglichen. „Sie stärken damit soziale Beziehungen untereinander und unterstützen dabei, soziale Benachteiligungen auszugleichen“, so Drese.

Die Ministerin teilte darüber hinaus mit, dass rund 450.000 Euro jeweils in den Jahren 2026 und 2027 zusätzlich zur Förderung und Stärkung der demokratischen Jugendarbeit in Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung gestellt werden. Damit sollen beispielsweise Projekte durchgeführt werden, um junge Menschen in ihrer Entwicklung als Teil einer demokratischen Gesellschaft zu unterstützen und zu stärken.

„Auch mit der Einrichtung der Geschäftsstelle zur Stärkung der Kinder- und Jugendbeteiligung können wir Kinder und Jugendliche noch besser bei Planungen und Vorhaben, die sie betreffen, unterstützen“, führte Drese aus.

Drese verdeutlichte in ihrem Grußwort, dass Jugendarbeit in Mecklenburg-Vorpommern als großes Flächenland, mit überwiegend ländlichen Regionen, langen Wegen und vielen kleinen Orten, ganz eigene Rahmenbedingungen habe. Vor allem die Jugendverbandsarbeit habe eine generelle Bedeutung für die Beratung, Begleitung und Unterstützung von jungen Menschen in ihren ganz individuellen Lebenswelten und Lebenssituationen.  Durch die Tätigkeit der Jugendverbände würden die Interessen von jungen Menschen übergreifend vertreten und ihre Identitätsbildung gefördert.

„Außerschulische Bildungsangebote vermitteln jungen Menschen individuelle und soziale Kompetenzen. Dies ist umso wichtiger in Regionen, in den Angebote für junge Menschen rar sind“, so Drese. Nicht zu vergessen seien die Jugendclubs und -treffs in ländlichen Regionen, deren Erhalt vielerorts einzelnen Engagierten zu verdanken ist und die oft der einzige Treffpunkt für junge Menschen sind.

DRK ist neuer Träger des Frauenschutzhauses Güstrow

Gleichstellungsministerin Jacqueline Bernhardt dankt dem Arche-Verein für die professionelle Arbeit und den reibungslosen Übergang.

Güstrow – „Mit dem Deutschen Roten Kreuz übernimmt ein erfahrener, verlässlicher und im sozialen Bereich hervorragend aufgestellter Träger diese wichtige Aufgabe. In Zusammenarbeit zwischen Arche e.V., dem DRK Kreisverband Güstrow e.V., der Stadt Güstrow und dem Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz wurde dieser Trägerwechsel intensiv vorbereitet. Ich freue mich, dass der Prozess für die schutzsuchenden Frauen und ihre Kinder erfolgreich abgeschlossen und somit die Zukunft des Hauses gesichert werden konnte.

Ich danke dem langjährigen Träger Arche e.V. für sein großes Engagement und dafür, dass der Übergang reibungslos und professionell war. Der Schutz für von Gewalt betroffenen Frauen duldet keine Auszeit“, sagt die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt anlässlich des offiziellen Betreiberwechsels des Frauenschutzhauses Güstrow.

„Frauenschutzhäuser bieten von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen und ihren Kindern in akuten Krisensituationen Schutz, Sicherheit und Perspektiven. Sie bieten vor allem auch den Kindern ein Stück Normalität. Außerdem sind sie ein zentraler Bestandteil des spezialisierten Beratungs- und Hilfenetzes und leisten weit mehr als die Bereitstellung einer sicheren Unterkunft. Die Mitarbeiterinnen begleiten die Betroffenen psychosozial, beraten in komplexen Lebenslagen und geben Halt auf dem Weg in ein gewaltfreies Leben. Auch wenn die Plätze in den Frauenschutzhäusern begrenzt und die Kapazitäten oftmals ausgeschöpft sind, so ist jeder hilfesuchenden Frau stets Hilfe angeboten worden“, so Gleichstellungsministerin Jacqueline Bernhardt.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert ein flächendeckendes spezialisiertes Hilfe- und Beratungsnetz für Betroffene von häuslicher und sexualisierter Gewalt. Das Frauenschutzhaus Güstrow ist seit 1991 Anlaufpunkt für Frauen, die von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffen. 21 Plätze stehen hier zur Verfügung. Der Verein Arche e.V. wird als Förderverein das Frauenhaus in Güstrow weiterhin unterstützen.