Menü Schließen

Autor: Rügenbote

Ein Transporter für moderne Jugendarbeit

Drese übergibt Fördermittelbescheid an gemeinnützige Jugendhilfe in Rostock

Rostock – Zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene in Rostock und im nordöstlichen Umkreis profitieren jedes Jahr von den Angeboten des gemeinnützigen Vereins „Jugendhilfe Stadt und Land e.V“. Ob in Ausbildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen, in Projekten der Jugendsozialarbeit, in der Berufsfrühorientierung oder auf einem der zahlreichen Ausflüge – der Verein unterstützt, berät und fördert soziale Kompetenzen. Damit hiervon künftig noch mehr junge Menschen profitieren können, hat Sozial- und Jugendministerin Stefanie Drese dem Verein heute einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 26.800 Euro übergeben.

Mit den Mitteln aus dem Bürgerfonds des Landes soll der Kauf eines Transporters ermöglicht werden. „Denn Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung für Teilhabe. Gerade Jugendliche aus ländlichen oder strukturschwachen Regionen sind häufig darauf angewiesen, dass Angebote zu ihnen kommen oder sie zuverlässig zu Bildungs-, Freizeit- und Beteiligungsformaten gebracht werden können“, erklärte Drese bei der Übergabe.

Bisher besaß der Verein lediglich ein kleineres Auto mit zu wenig Sitzplätzen, so dass es regelmäßig zu Mehrfachfahrten und logistischen Herausforderungen kam. „Nun können die Angebote der Jugendarbeit endlich flexibler und größer gestaltet werden, wenn das Hindernis der Mobilität aus dem Weg geräumt ist und mehr junge Menschen gemeinsam an Ausflügen oder Veranstaltungen teilnehmen können“, hob die Ministerin hervor. Auch Messebesuche oder die Inanspruchnahme von Weiterbildungsangeboten werden so besser möglich.

Drese: „Für die rund 300 Jugendlichen, die die Angebote der Jugendhilfe Stadt und Land e.V jedes Jahr in Anspruch nehmen, wird das ein riesiger Zugewinn sein und ich freue mich sehr, dass wir sie und die regionale Jugendarbeit auf diesem Wege mit Landesmitteln unterstützen können.“

Arbeitsmarkt im Dezember 2025

Nürnberg – „Dem Arbeitsmarkt fehlt weiterhin wirtschaftlicher Rückenwind. Auch zum Jahresende hält daher die schwache Entwicklung an.“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

Arbeitslosenzahl im Dezember: +23.000 auf 2.908.000
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +101.000
Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent

Mit der einsetzenden Winterpause ist die Arbeitslosigkeit im Dezember 2025 um 23.000 auf 2.908.000 gestiegen. Saisonbereinigt ist sie gegenüber dem Vormonat um 3.000 erhöht. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent. Verglichen mit dem Dezember des letzten Jahres liegt die Arbeitslosenzahl um 101.000 höher. Die Arbeitslosenquote hat sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte erhöht.

Die vom Statistischen Bundesamt nach dem ILO-Erwerbskonzept ermittelte Erwerbslosenquote belief sich im November auf 3,7 Prozent. Die Unterbeschäftigung umfasst neben der Arbeitslosigkeit auch die Arbeitsmarktpolitik und kurzfristige Arbeitsunfähigkeit und zeichnet daher ein umfassenderes Bild. Sie ist saisonbereinigt im Dezember gegenüber dem Vormonat um 3.000 gesunken. Mit 3.572.000 lag sie um 3.000 niedriger als vor einem Jahr.

Vor Beginn von Kurzarbeit müssen Betriebe eine Anzeige über den voraussichtlichen Arbeitsausfall erstatten. Nach aktuellen Daten wurde vom 1. bis einschließlich 29. Dezember für 41.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt. Aktuelle Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme stehen bis Oktober 2025 zur Verfügung. In diesem Monat wurde nach vorläufigen hochgerechneten Daten für 203.000 Beschäftigte konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Das waren 15.000 mehr als im Vormonat, aber 56.000 weniger als im Oktober des Vorjahres.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im November 2025 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat geringfügig um 1.000 gesunken. Mit 46,19 Millionen Personen ist sie im Vergleich zum Vorjahr um 49.000 geringer. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat sich von September auf Oktober 2025 nach Hochrechnungen der BA saisonbereinigt nicht verändert. Im Vergleich zum Vorjahr lag sie mit 35,23 Millionen Beschäftigten um 11.000 niedriger. 7,61 Millionen Personen hatten im Oktober 2025 eine geringfügig entlohnte Beschäftigung, 25.000 weniger als im Vorjahresmonat. Davon waren 4,06 Millionen ausschließlich und 3,55 Millionen im Nebenjob geringfügig entlohnt beschäftigt.

Im Dezember waren 619.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 35.000 weniger als vor einem Jahr. Der BA-Stellenindex (BA X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Personal in Deutschland, der neben dem Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen auch den Zugang berücksichtigt – stieg im Dezember 2025 um 1 Punkt auf 101 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fällt der BA-X um 5 Punkte geringer aus.

1.033.000 Personen erhielten nach Hochrechnung der BA im Dezember 2025 Arbeitslosengeld, 102.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldberechtigten belief sich hochgerechnet im Dezember auf 3.824.000. Gegenüber Dezember 2024 war dies ein Rückgang um 122.000 Personen. 7,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.

Schwesig würdigt Hospizarbeit des Neubrandenburger Dreikönigsvereins

Neubrandenburg – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat  beim Benefizabend des Dreikönigsvereins Neubrandenburg dessen Arbeit gewürdigt. „Der Dreikönigsverein Neubrandenburg zeigt, wie viel Herz, Verantwortung und Solidarität bewegen können“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Schwesig lobte insbesondere die Hospizarbeit des Vereins: „Sie schenken Menschen in ihrer letzten Lebensphase etwas, das unbezahlbar ist: Würde, Nähe und Geborgenheit.“ Schwesig hatte vor dem Benefizabend gemeinsam mit Landesbischof Tilman Jeremias und Regina Prachtl das Dreikönigshospiz in Neubrandenburg besucht. „Ich bin sehr beeindruckt von der Arbeit, die dort geleistet wird. Sie unterstützen die Schwerstkranken ebenso wie ihre Angehörigen.“ Jede Spende für die Hospizarbeit sei wichtig.

Die Hospize und Hospizdienste im Land würden eine unverzichtbare Arbeit für schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen leisten. „Die Landesregierung hilft, wo besondere Lücken geschlossen werden müssen, wie aktuell beim ersten Kinder- und Jugendhospiz in Stralsund. Gleichzeitig schauen wir darauf, wie die Einrichtungen besser zusammenarbeiten können. So wächst mit jedem Schritt ein Netz, das den Menschen in allen Regionen unseres Landes noch besser zur Seite stehen soll.“

Neues Katastrophenschutz-Ehrenzeichen

Innenminister Christian Pegel: „Ein starkes Signal der Anerkennung für jene, die uns im Ernstfall schützen“

Schwerin – Innenminister Christian Pegel hat heute dem Kabinett den Entwurf für ein Gesetz zur Einführung eines Katastrophenschutz-Ehrenzeichens vorgestellt, der nun an den Landtag übergeben wird. Damit setzt die Landesregierung einen fraktionsübergreifenden Auftrag des Landtages um, der den Stellenwert des ehrenamtlichen und professionellen Engagements im Bevölkerungsschutz deutlich hervorhebt.

„Unsere Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz sind unverzichtbar. Sie sind da, wenn Hochwasser, Großschadenslagen oder technische Notfälle das öffentliche Leben bedrohen. Ihre Leistung verdient höchste Wertschätzung – und genau diese Anerkennung wollen wir mit einem eigenen Ehrenzeichen sichtbar machen“, sagte Innenminister Christian Pegel heute in Schwerin.

Das Ehrenzeichen soll künftig an Personen verliehen werden, die sich in besonderer Weise um den Schutz der Bevölkerung verdient gemacht haben. Vorgesehen sind Auszeichnungen für 10, 25 und 40 Jahre Engagement sowie eine Sonderstufe für außergewöhnliche Verdienste oder besonders mutiges Handeln. Zudem wird – analog zum Brandschutz-Ehrenzeichen – eine Jubiläumszuwendung gewährt.

Der Gesetzentwurf orientiert sich eng am bestehenden Brandschutz-Ehrenzeichengesetz und überträgt dessen Systematik auf den Katastrophenschutz. Damit werde ein lange bestehender Wunsch vieler Organisationen erfüllt, dies habe die Verbandsanhörung gezeigt, so Pegel und:„Mit dem neuen Ehrenzeichen schaffen wir endlich eine gleichwertige Würdigung für diejenigen, die im Katastrophenschutz seit Jahren oder Jahrzehnten Verantwortung übernehmen. Das Ehrenamt lebt von Anerkennung – und diese Anerkennung stärken wir.“

Die Landesregierung unterstreicht mit dem Gesetz, dass Katastrophenschutz ein zentrales Element der öffentlichen Sicherheit ist und maßgeblich von freiwilligem Engagement getragen wird.

„Dieses Ehrenzeichen ist nicht nur ein Stück Metall – es ist ein Zeichen des Respekts. Wer anderen Menschen in Notlagen hilft, oft unter erheblichem persönlichem Einsatz, verdient nicht nur unseren Dank, sondern auch eine sichtbare Auszeichnung. Ich freue mich, dass wir diesen wichtigen Schritt nun gehen“, sagt Innenminister Christian Pegel abschließend.

Lehrkräfte im Seiteneinstieg beginnen Vorbereitungskurs

Oldenburg: Im Vorbereitungskurs werden Grundlagen der Methodik, Kommunikation, Fachdidaktik und Leistungsbewertung vermittelt

Schwerin – In dieser Woche beginnen 39 Lehrkräfte im Seiteneinstieg mit dem dreimonatigen Vorbereitungskurs. Dieser bereitet sie auf den Unterricht vor, bevor sie zum ersten Mal vor einer Schulklasse stehen. Die zukünftigen Lehrkräfte haben zuvor in verschiedenen Berufen gearbeitet. Unter ihnen sind Erzieherinnen und eine Kunsthistorikerin sowie Absolventinnen und Absolventen mit Bachelor-Abschlüssen in den Bereichen Soziale Arbeit und Ökotrophologie sowie Personen aus verschiedenen Handwerksberufen. „Die Fachkräfte bringen wertvolle Erfahrungen und Kompetenzen mit und helfen, dem Lehrkräftemangel an den Schulen in unserem Bundesland entgegenzuwirken“, sagte Bildungsministerin Oldenburg.

Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung hat das Land die neuen Lehrkräfte im Seiteneinstieg offiziell begrüßt. Bildungsministerin Simone Oldenburg wünscht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg bei der Qualifizierung. „Es ist wichtig, dass die Lehrkräfte im Seiteneinstieg gut in ihrem neuen Berufsfeld ankommen. Damit das gelingt, vermitteln wir im Vorbereitungskurs Grundlagen der Methodik, Kommunikation, Fachdidaktik und Leistungsbewertung“, so Simone Oldenburg.

Organisiert und durchgeführt wird der Vorbereitungskurs vom Institut für Qualitätsentwicklung (IQ M-V) und dem Kompetenzzentrum für Berufliche Schulen des Bildungsministeriums. Die Vorqualifizierung ist Teil einer insgesamt 15-monatigen Grundlegenden Pädagogischen Qualifizierung (GPQ), an deren Ende die pädagogische Eignung der Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger als Lehrkraft im Schuldienst geprüft wird. Im Anschluss an die Eignungsfeststellung beginnt die zweite Qualifizierungsphase, die dreijährige Modularisierte Qualifizierungsreihe (MQR), die mit einer Prüfung abschließt. Die Ausbildung dauert insgesamt über vier Jahre. Nach Abschluss der Qualifizierung und dem Nachweis einer hauptberuflichen Lehrtätigkeit erhalten Lehrkräfte im Seiteneinstieg auf Antrag eine Lehrbefähigungsanerkennung.

Für den Seiteneinstieg können sich Interessierte über das Karriereportal www.lehrer-in-mv.de direkt auf ausgeschriebene Stellen bei ihrer Wunschschule bewerben.

Land fördert neue Fahrradbrücke

Ines Jesse: „Wir investieren gezielt in sichere und attraktive Radwege vor Ort“

Neustadt-Glewe – Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute in Neustadt-Glewe einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 660.000 Euro für den Ersatzneubau der Fahrrad- und Fußgänger­brücke über den Eldefreilauf überreicht. Die Förderung erfolgt aus Bundesmitteln über die Radverkehrsinfrastrukturrichtlinie des Landes (RadFörderRL MV) über das Sonderprogramm „Stadt und Land“. Die Gesamtausgaben für das Vorhaben belaufen sich auf rund 880.000 Euro.

„Mit der Förderung stärken wir gezielt die Radverkehrs­infrastruktur dort, wo sie im Alltag besonders gebraucht wird“, sagte Staatssekretärin Jesse. „Die Brücke verbindet Innen­stadt und Schule auf kurzem Weg. Damit schaffen wir einen sicheren Schulweg und verbessern zugleich die Bedingungen für den Rad- und Fußverkehr in der Altstadt – für die Men­schen vor Ort und für Gäste gleichermaßen.“

Das geförderte Vorhaben umfasst den Abbruch der beste­henden Brückenkonstruktion sowie den Ersatzneubau einer kombinierten Fußgänger- und Fahrradbrücke über den Elde­freilauf. Die Brücke überführt die Thälmann-Straße und wird überwiegend im Schul- und Alltagsverkehr sowie für touris­tische Zwecke genutzt. Eine Befahrung mit Kraftfahrzeugen ist durch beidseitige Poller ausgeschlossen.

Eine durchgeführte Brückenprüfung hatte erhebliche Schäden ergeben, die wirtschaftlich nicht instand zu setzen sind. Die Hauptträger des bestehenden Fachwerks sind stark korrodiert und weisen Querschnittsschwächungen auf. Teile der Gelän­derkonstruktion sind stark beschädigt, die Standsicherheit des Bauwerks ist gefährdet.

Der Ersatzneubau ist als Einfeldbrücke aus Stahlträgern geplant. Die Breite zwischen den Geländern beträgt drei Meter, die Stützweite 16,35 Meter. Durch die Lage abseits der Hauptverkehrsstraßen stellt die Brücke einen sicheren Schul­weg für Grundschüler dar. In unmittelbarer Nähe befinden sich eine Grundschule sowie ein Hort; der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die den Schulweg mit dem Fahrrad zurücklegen, steigt kontinuierlich.

„Mit den bereitgestellten Fördermitteln leisten wir einen wich­tigen Beitrag zum Aufbau eines sicheren, lückenlosen und leistungsfähigen Radverkehrsnetzes in Mecklenburg-Vorpom­mern. Gerade für kleinere Städte und Gemeinden ist diese Unterstützung entscheidend, um notwendige Investitionen für eine bessere Mobilität vor Ort realisieren zu können,“ so Staatssekretärin Jesse.

Schwesig: Sich für andere einsetzen, ist wichtig für uns alle

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute vor der ersten Kabinettssitzung des neuen Jahres Sternsingerinnen und Sternsinger aus der Kirchengemeinde Matgendorf/Teterow in der Schweriner Staatskanzlei empfangen.

„Sich für andere einzusetzen, ist wichtig für uns alle. Ihr seid Vorbilder“, sagte Ministerpräsidentin Schwesig bei der Begrüßung der Jugendlichen. „Der Stern, dem ihr folgt, ist eine Idee – nämlich, dass es allen Kindern auf der Welt gut gehen soll. Deshalb sammelt ihr Spenden für diese Kinder. Vielen Dank dass ihr zu uns gekommen seid.“

Die Sternsingeraktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Unterstützt werden Bildungsprojekte in Bangladesch. „Wir in Mecklenburg-Vorpommern investieren in den nächsten Jahren viel Geld, damit alle Schulen in Mecklenburg-Vorpommern schöner und moderner werden.

Für viele Kinder dieser Welt ist Schule aber leider keine Selbstverständlichkeit. Viele Kinder müssen arbeiten gehen, um Geld für ihre Familien zu verdienen. Sie haben wenig Zeit zum Spielen, können nicht zur Schule gehen, nicht schreiben, rechnen, lesen lernen.“ Sie müssten zudem oft unter gesundheitsschädlichen Bedingungen arbeiten. „Es ist wichtig, dass da geholfen wird“, sagte die Ministerpräsidentin. Kinder hätten überall ein Recht auf Bildung.

Fördermittelbescheide für Fußball und Moto-Cross

Tessin  – Passend zum Neujahrsvorsatz vieler Menschen in Mecklenburg-Vorpommern wieder mehr Sport zu treiben, hat Sportministerin Stefanie Drese am heutigen Montag zwei Fördermittelbescheide in Höhe von insgesamt knapp 45.000 Euro an die Stadt Tessin (Landkreis Rostock) übergeben. Die Mittel entstammen dem Bürgerfonds des Landes und kommen dem Kunstrasenplatz im Ort und dem Moto-Cross-Club zu Gute.

„Über 301.000 Mitglieder in mehr als 1.800 Sportvereinen können wir mittlerweile in Mecklenburg-Vorpommern verzeichnen. Besonders erfreulich: Bei den Kindern und Jugendlichen sind sogar über 40 Prozent im Verein aktiv. Das ist ein wahnsinniger Erfolg, ist aber für uns natürlich auch mit der Aufgabe verbunden, die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen, um diesen Zuwachs weiter zu unterstützen“, erklärte Drese anlässlich der Übergabe der Bescheide.

Durch die geplante LED-Umrüstung der Flutlichtanlage auf dem Kunstrasenplatz soll ein langfristiger und jahreszeitenunabhängiger Spielbetrieb ermöglicht werden, so die Ministerin. Der Kunstrasenplatz wird von mehreren Vereinen für Trainings- und Wettkampfzwecke genutzt. Auch die Schulklassen der Grund- und Regionalschule, die den Kunstrasenplatz regelmäßig nutzen, werden nach Angabe von Drese von der besseren Ausleuchtung und längeren Spielzeiten profitieren.

„Gleichzeitig senken wir durch die Umrüstung langfristig die finanzielle Belastung der Vereine. Im Vergleich zur bisherigen Lösung lassen sich die Kosten für die Unterhaltung der Beleuchtung um circa 80 Prozent reduzieren“, unterstrich Drese. Da sich die Anlage künftig bedarfsgerecht und per App steuern lässt, reduzieren sich auch der Stromverbrauch und die Treibhausemissionen.

Der Moto-Cross-Club Tessin darf sich hingegen über eine Zuwendung in Höhe von 28.000 Euro freuen, mit denen ein WC-Container für das Vereinsgelände angeschafft werden kann. „Das sorgt für eine enorme Verbesserung der infrastrukturellen Bedingungen der Vereinsmitglieder. Denn gerade im Kinder- und Jugendsport, zu dem mehr als 100 Mitglieder gehören, sind längere Trainingseinheiten ohne ein WC nur mangelhaft umsetzbar“, verdeutlichte Drese.

„Da der Verein weiter wächst, regelmäßig herausragende Erfolge zum Beispiel bei den Landesmeisterschaften feiert und zunehmend mehr Menschen auch aus anderen Bundesländern den Weg zum Tessiner Verein finden, ist diese Investition in eine angemessene Infrastruktur überfällig“, so die Ministerin abschließend.  Angelegt wird der Container dabei so, dass er barrierefrei und behindertengerecht ist. „Damit die Sportanlage künftig auch allen Interessierten offensteht.“