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Kategorie: Landtag und Regierung MV

Heckenpflanzung in Grambow

Grambow – Mit dem erfolgreichen Mecklenburg-Vorpommern-Tag 2023 in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg vom 30. Juni – 2. Juli setzte die Staatskanzlei erstmals auf einen direkten Beitrag für ein klimafreundliches Landesfest.

In enger Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Klimaschutz und ländliche Räume wird unter anderem eine Feldheckenpflanzung in Grambow im Kreis Nordwestmecklenburg finanziert. Damit leistet das Land einen weiteren wichtigen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit.

Dazu erklärt der Chef der Staatskanzlei, Patrick Dahlemann: „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem gelungenen MV-Tag auch einen ersten Akzent für klimagerechtere Großveranstaltungen des Landes gesetzt haben. Die Kompensationssumme in Höhe von 10.000 Euro erhielt jetzt ganz konkret nachhaltige Effekte.

So kann ein Moor auf Rügen als Äquivalent von bis zu 8 Tonnen Klimagasen pro Jahr gelten. Die Heckenpflanzung schafft laut Berechnung eine dauerhafte Bindung von rund 2,8 Tonnen CO2. Zugleich hat sie ganz konkrete Verbesserung für Menschen und Landwirtschaft. Das schafft Akzeptanz.“

Die Realisierung des Heckenprojekts in Grambow ist gestartet. Für den Herbst 2023 ist eine weitere Pflanzaktion geplant, die derzeit in Zusammenarbeit mit der Gemeinde vorbereitet wird. Staatssekretär Patrick Dahlemann: „Das Ziel der Landesregierung für mehr Nachhaltigkeit setzen wir entschlossen um. Daher werde ich auch gern persönlich zum Spaten greifen und mich in Grambow beim Heckenpflanzen einbringen, sowie den „HeckenScheck“ in Empfang nehmen.“

Insgesamt planen die Gemeinde und das Kompetenzzentrum Ökowertpapiere mehr als 700 Meter des Alten Postwegs für die Heckenpflanzung zu nutzen. Die Hecke wird Lebensraum für viele Insekten, Bestäuber und Vögel sein.

Der „HeckenScheck“ ist ein zertifiziertes Ökowertpapier des „Kompetenzzentrums Ökowertpapiere – Zukunft durch naturbasierte Lösungen“.

Modernisierung von Wohneigentum

Förderung jetzt beantragen

Schwerin – Wer ein Eigenheim oder eine Wohnung in Mecklenburg-Vorpommern besitzt und diese modernisieren möchte, kann auch in der zweiten Jahreshälfte 2023 eine Förderung in Anspruch nehmen. „Wir gewähren Kredite bis zu 120.000 Euro ganz ohne Zinsen, außerdem einen so genannten Tilgungsnachlass, sodass 25 Prozent der Kreditsumme nicht zurückgezahlt werden müssen“, wirbt Landesbauminister Christian Pegel und fügt hinzu:

„Bestand geht vor Neubau, weil wir auf diese Weise die so genannte graue Energie, die bei der Produktion des Baumaterials verbraucht wurde, weiterhin nutzen können. Wir wollen mit dieser Förderung auch den gestiegenen Baupreisen begegnen und vor allem Familien helfen, die sich Wohneigentum geschaffen haben und dieses nun sanieren wollen.“

Förderfähig sind Maßnahmen an Gebäuden, die älter als zehn Jahre sind. Bei später fertig gestellten Wohngebäuden können auch Maßnahmen unterstützt werden, die der Heizenergieeinsparung dienen, zur Minderung des Treibhausgasausstoßes führen oder zur Wohnungsanpassung für behinderte oder ältere Menschen erforderlich sind. Auch der Einbau von Smart-Home-Komponenten und einbruchhemmender Sicherheitstechnik sowie die Errichtung von gebäudeintegrierter Lade- und Leitungsinfrastruktur für die Elektromobilität sind förderfähig.

„Mit der Förderung nach der Modernisierungsrichtlinie wollen wir besonders Familien und Eigentümer mit kleineren und mittleren Einkommen fördern, wegen der Einkommensgrenzen empfehle ich, sich vor der Antragstellung im Landesförderinstitut beraten zu lassen“, so Pegel.

Anträge sind vor dem Beginn der Sanierung im Landesförderinstitut einzureichen; erst nach der Bewilligung der Zuwendung kann mit dem Vorhaben begonnen werden. Informationen und Antragsformulare finden Sie hier: Modernisierung (lfi-mv.de), Ansprechpartnerinnen sind Silke Schmeling (Telefon: 0385/6363-1345) und Annette Ahrens (Telefon: 0385/6363-1334)

Gesellenfreisprechung der Schornsteinfeger

Schulte: Berufsbild unterliegt Wandel – Fachkräfte werden immer mehr zu Energieexperten

Rostock – Am Freitag haben sieben Auszubildende des Schornsteinfegerhandwerks nach bestandener Prüfung in Rostock ihre Gesellenbriefe erhalten. „Der Beruf des Schornsteinfegers ist handwerklich anspruchsvoll, erfordert stetige Weiterbildung und ist mit einer hohen Verantwortung für die Sicherheit versehen.

Dabei unterliegt das Berufsbild einem steten Wandel. Neben den klassischen Tätigkeiten wird der Schornsteinfeger immer mehr zum Energieexperten. Dafür braucht es gut ausgebildete Fachkräfte. Mit den neuen Gesellen ist dafür ein wichtiger Schritt getan“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Jochen Schulte.

Zudem haben zum 01. August dieses Jahres 14 junge Menschen in Mecklenburg-Vorpommern eine Ausbildung zum Schornsteinfeger begonnen. Die Ausbildungszahlen im Schornsteinfegerhandwerk des Landes liegen seit mehreren Jahren stabil um zehn Auszubildende je Ausbildungsjahr. „Für die engagierten ausbildenden Unternehmen wird es zunehmend schwerer, junge Menschen für den Beruf zu begeistern.

Deshalb ist es wichtig, für die Ausbildung professionell zu werben und vor allem die interessanten, zukunftsträchtigen Karriereperspektiven aufzuzeigen. Denn die Ausbildung von ausreichend Nachwuchskräften ist von besonderer Bedeutung aufgrund der dem Schornsteinfegerhandwerk übertragenen staatlichen Aufgaben der Sicherstellung des Betriebs und der Brandsicherheit“, sagte Schulte.

In Mecklenburg-Vorpommern sind 166 Kehrbezirke ausgewiesen, die von den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegern verwaltet werden. Davon sind 139 in der Innung organisiert. Gegenwärtig befinden sich insgesamt 39 Lehrlinge in der Ausbildung.

Mehr als 20.000 Handwerksbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern mit rund 101.000 Beschäftigten und über 6.000 Lehrlingen erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von rund neun Milliarden Euro. Dem Handwerk werden etwa 10 Prozent der Bruttowertschöpfung, rund 14 Prozent der Erwerbstätigen und etwa 25 Prozent des Ausbildungsmarktes zugerechnet. Mit 12,4 Handwerksbetrieben je 1.000 Einwohner wird der deutsche Durchschnitt von 11,8 Betrieben pro 1.000 Einwohner deutlich übertroffen.

Regierung M-V unterstützt Torgelower Feuerwehr

Torgelow – Gute Nachricht für die Freiwillige Feuerwehr in Torgelow: Der Chef der Staatskanzlei Patrick Dahlemann hat heute an die Torgelower Bürgermeisterin Kerstin Pukallus eine Sonderbedarfszuweisung aus dem Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung für die Beschaffung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges in Höhe von 215.800 Euro übergeben.

Die Gesamtkosten für dieses Feuerwehrfahrzeug betragen knapp 500.000 Euro. Neben der Förderung der Landesregierung stehen auch eine Förderung Dritter und ein Eigenanteil von über 116.000 Euro zur Verfügung.

„Beide Programme machen deutlich, dass sich das Land konsequent und kontinuierlich um die Ausstattung der Feuerwehren in Mecklenburg-Vorpommern kümmert. Jeder weiß: Wir brauchen die Feuerwehren, ob es regnet oder brennt, sie sind eine der größten Hilfsorganisationen in unserem Land, die uns vor Katastrophen schützen, besonders im ländlichen Raum, egal, ob im Alltag oder an Feiertagen, gleich, um welche Tageszeit.

So möchte ich auch die Gelegenheit nutzen, mich bei allen Feuerwehrfrauen und        -männern, egal, ob haupt- oder ehrenamtlich bedanken. Sie schützen unser Leben, unsere Städte und Gemeinden, unser Hab und Gut. Sie alle sind unverzichtbar für unsere Gesellschaft, für unseren Zusammenhalt“, erklärte Dahlemann bei der Übergabe.

Die Fördermittel des Landes für das Feuerwehrfahrzeug kommen aus dem Programm „Zukunftsfähige Feuerwehren“, für das von 2020 bis 2023 50 Millionen Euro vorgesehen sind. Im Frühjahr hatte die Landesregierung ein weiteres Sonderprogramm 50 Millionen Euro angekündigt – diesmal für Feuerwehrgerätehäuser, finanziert aus Haushaltsüberschüssen.

Landeszootag am 22. August

Freier Eintritt für Kinder bis 14 Jahre

Schwerin – Die Landesregierung und der Landeszooverband laden auch in diesem Jahr zum Landeszootag ein. Am 22. August bieten die Zoos und Tierparks im Land besondere Programme für ihre Besucherinnen und Besucher an. Für Kinder und Jugendliche aus Mecklenburg-Vorpommern bis einschließlich 14 Jahren ist der Eintritt frei. Die Landesregierung wird an diesem Tag bei Veranstaltungen im ganzen Land vertreten sein. Ministerpräsident Schwesig eröffnet den Landeszootag am Vormittag in Schwerin.

„Unsere Zoos sind großartig. Durch sie lernen wir Tiere aus aller Welt kennen. Sie sind Orte zum Entdecken, zum Lernen und zum Entspannen. Mit dem Landeszootag wollen wir vor allem junge Menschen für unsere Zoos und Tierparks begeistern. Deshalb haben wir uns als Landesregierung entschlossen, dass es wie schon in den letzten drei Jahren für Kinder aus Mecklenburg-Vorpommern bis zu einem Alter von 14 Jahren freien Eintritt gibt. Wir hoffen, dass der Landeszootag für viele Familien und Kinder noch einmal ein Höhepunkt zum Ende der Sommerferien wird“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Umweltminister Dr. Till Backhaus, der den Zootag gemeinsam mit der Ministerpräsidentin in Schwerin eröffnen wird ergänzt:

„Vor allem durch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen leisten unsere Zoos und Tiergärten wirklich einen unschätzbaren Beitrag für den Erhalt unserer Natur und den Artenschutz. Was Kinder schätzen lernen, das schützen sie später auch als Erwachsene. In den zoologischen Einrichtungen lernen die Kinder, gut mit der Natur umzugehen.“

Dr. Tim Schikora, Vorsitzender des Landeszooverbandes MV erklärt: „Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr die Landesregierung und der Landeszooverband MV zum Landeszootag einladen können. Ein Tag in dieser Form ist bundesweit einzigartig und das Ergebnis der guten und starken Zusammenarbeit. Gemeinsam können wir so den Familien aus allen Bereichen unserer Gesellschaft einen abwechslungsreichen, lehrreichen und aufregenden Tag in den vielfältigen Zoos und Tierparks im Land ermöglichen.“

An der Veranstaltung beteiligen sich die folgenden dem Landeszooverband angehörigen Zoos und Tierparks:

  1. Bansin – Tropenzoo Bansin
  2. Grabowhöfe – Tiererlebnispark Müritz
  3. Greifswald – Tierpark Greifswald
  4. Grimmen – Tierpark Grimmen
  5. Güstrow – Wildpark-MV
  6. Lelkendorf – Haus- und Nutztierpark Lelkendorf
  7. Marlow – Erlebnis Vogelpark Marlow
  8. Neustrelitz – Tiergarten Neustrelitz
  9. Rostock – Zoologischer Garten Rostock
  10. Schwerin – Zoologischer Garten Schwerin
  11. Stralsund – Deutsches Meeresmuseum Stralsund mit dem Ozeaneum und das Natureum
  12. Stralsund – Zoo Stralsund
  13. Trassenheide – Wildlife Usedom
  14. Ueckermünde – Tierpark Ueckermünde
  15. Waren (Müritz) – Müritzeum
  16. Wismar – Tierpark Wismar
  17. Wolgast – Familientierpark Wolgast Tannenkamp

Generationenspielplatz entsteht in Barth

Meyer: Angebot für Urlaubende, Tagestouristen und Einheimische wird noch attraktiver

Barth – Anlässlich der 28. Barther Segel- und Hafentage hat Wirtschaftsminister Meyer am Donnerstag (03.08.) einen Zuwendungsbescheid an die Stadt Barth (Landkreis Vorpommern-Rügen) übergeben. In der VINETA-Stadt am Barther Bodden entsteht derzeit ein Generationenspielplatz zwischen dem Holzreiterwall und dem Bleicherwall.

„Maritime Veranstaltungen sind ein wichtiges Aushängeschild für den Tourismus in unserem Land und zugleich ein attraktives Ausflugsziel für Gäste und Anwohner. Das zeigt sich auch bei den Segel- und Hafentagen in der Stadt Barth. Um künftig das Angebot für Urlauberinnen und Urlauber, Tagestouristen sowie Einheimische noch attraktiver zu gestalten, entsteht derzeit ein Generationenspielplatz zwischen dem Holzreiterwall und dem Bleicherwall. Dort werden attraktive Spiel-, Sport- und Erholungs-Angebote für Jung und Alt angeboten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.

Der Generationenspielplatz liegt auf einem etwa 2.100 Quadratmeter großen Gelände. Dort sollen Angebote für unterschiedliche Alters- und Benutzergruppen vorgehalten werden, unter anderem Spielplatz-Elemente wie Doppelschaukel, Seilkletterpyramide, Karussell und Sandkasten. Weiterhin sind Trampolin, Reck, Barren, Schrägbank, Balancierstrecke, Hüpfsteine und Stepphocker vorgesehen. Ergänzt wird der Generationenspielplatz um einen Skat-Tisch mit Schachbrett.

Alle Spiel- und Sportelemente sowie die gesamte Spielplatzgestaltung werden unter das Thema VINETA gestellt. Dazu gehört die farbliche Gestaltung und die bildliche Umsetzung des gewählten Themas an den Geräten und Elementen. Dies nimmt den Bezug auf den Mythos des Untergangs von VINETA durch eine riesige Welle. „Die Erholungsfläche wird ergänzt um zwei Hinweistafeln, die zur Stadt Barth, zur VINETA-Saga, den Sehenswürdigkeiten und zu den kulturellen Einrichtungen der Region informieren“, sagte Meyer.

Die Gesamtinvestition beträgt knapp 200.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von knapp 120.000 Euro.

Seit 1991 sind für Infrastrukturmaßnahmen der Stadt Barth, des Landkreises Vorpommern-Rügen, des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst e.V. und der Kommunen des Amtsbereiches insgesamt 14 Förderungen ausgereicht. Die Gesamtinvestitionen betrugen 19,1 Millionen Euro; die Förderungen rund 14,2 Millionen Euro. Dabei handelte es sich unter anderem um den Umbau und die Erweiterung des Papenhofes zu einem Kulturforum mit musealer Nutzung in Barth, den Ausbau des Hafens zum Wasserwanderrastplatz in der Gemeinde Pruchten und den Schiffsanleger im Hafen Neuendorf (Gemeinde Saal).

Die Barther Segel- und Hafentage sind ein maritimes Volksfest mit Regatten, Märkten und Musik und laufen noch bis zum 06. August 2023. „Das bunte Programm spiegelt die Vielfalt wieder, die in Mecklenburg-Vorpommern am und auf dem Wasser als Freizeitaktivitäten möglich sind. Das ist hervorragende Werbung für die Stadt, die Region und den maritimen Tourismus insgesamt in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Meyer.

Seebrückenvorplatz und Rettungsturm Prerow

Prerow – Wirtschaftsminister Reinhard Meyer hat am Donnerstag (03.08.) zwei Zuwendungsbescheide an die Gemeinde Prerow übergeben. Bei den geförderten Infrastrukturmaßnahmen handelt es sich um die Erneuerung des Seebrückenvorplatzes inklusive Holzdeck, den Ersatzneubau des Hauptrettungsturmes der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) sowie die Beschaffung von zwei mobilen Rettungstürmen für die DLRG.

„Das Ostseebad Prerow auf dem Darß ist ein beliebtes Ziel von Urlaubern und Anwohnern der Region. Damit alle Erholungssuchenden die freie Zeit unbeschwert genießen können, soll die touristische Infrastruktur sicher sein. Bei den notwendigen Maßnahmen unterstützen wir die Gemeinde“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.

Das Vorhaben „Erneuerung des Seebrückenvorplatzes inclusive Holzdeck und Ersatzneubau des Hauptrettungsturmes der DLRG“ befindet sich derzeit in der Umsetzungsphase, unter anderem ist der alte Rettungsturm bereits abgerissen worden. Der bislang vorhandene fest verankerte Hauptturm genügte nach Angaben der Gemeinde nicht mehr den aktuellen Anforderungen zur Gewährleistung der Strand-, Bade- und Hafensicherheit.

Ziel der Gemeinde ist es, die Bauarbeiten für den Hauptrettungsturm in diesem Jahr abzuschließen. Die mobilen Rettungstürme stellen im Laufe der Baumaßnahme „Inselhafen“ eine notwendige Übergangslösung dar. Strandabschnitte ohne feststehende Rettungstürme werden so flexibel durch die DLRG abgesichert. „Die mobilen Rettungstürme werden auch nach Ende der Baumaßnahmen weiterhin gebraucht – beispielsweise zur Absicherung von Großveranstaltungen am Strand oder an unbewachten Strandaufgängen, die bei einem erhöhten Aufkommen von Badegästen flexibel abgesichert werden“, sagte Meyer.

Die Gesamtinvestition für das Projekt „Seebrückenvorplatz und Hauptrettungsturm“ beträgt knapp 2,5 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro.

Die Gesamtinvestition für die Beschaffung der mobilen Rettungstürme beträgt knapp 99.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von knapp 79.000 Euro.

Landespolizei M-V auch mit E-Bikes im Einsatz

Rostock – Polizistinnen und Polizisten in Mecklenburg-Vorpommern nutzen nun auch E-Bikes im Einsatz. Insgesamt wurden mehrere Dienststellen in dem Bereich der beiden Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg mit 22 Pedelecs vom Typ Trekking-/Mountainbike ausgestattet. Die Gesamtkosten beliefen sich auf etwa 100.000 Euro.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landespolizei testeten die E-Bikes schon während Bäderdienstes, sie haben sich sehr bewährt. Sie sind eine tolle Ergänzung zu den Fahrzeugen in unser Landespolizei“, sagte Innenminister Christian Pegel und:

„Ziel dieser neuen Einsatzmittel ist es, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern zu erhöhen. Das Verständnis zwischen Radfahrern, Fußgängern und motorisierten Verkehrsteilnehmern möchten wir auf diese Weise langfristig verbessern. Gleichzeitig ergeben sich neue und flexiblere Einsatzmöglichkeiten im polizeilichen Streifendienst. So sind unsere Polizistinnen und Polizisten noch besser für Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Mit der Anschaffung dieser modernen Technik bleiben wir als Landespolizei weiter am Puls der Zeit.“

Eingesetzt werden die fahrradfahrenden Beamtinnen und Beamten etwa bei der Aufnahme von Verkehrsunfällen oder zur Verkehrsregulierung bei Veranstaltungen.

Die Pedelecs können mit der motorischen Unterstützung eine Geschwindigkeit von bis zu 25 Kilometer pro Stunde erreichen. Stationiert werden die E-Bikes in den Polizeiinspektion Neubrandenburg, Anklam, Stralsund, Rostock, Schwerin, im Polizeipräsidium Neubrandenburg sowie in der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg.