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Kategorie: Arbeitsmarkt & Wirtschaft

Ausbau des Rostocker Seehafens

Jesse: Umfangreiche Investitionen in den Liegeplatz 31 – weitere Geschäftsfelder können erschlossen werden

Rostock – Am Dienstag hat Wirtschaftsstaatssekretärin Ines Jesse an den ersten Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Hansestadt Rostock, Dr. Chris von Wrycz Rekowski, einen Zuwendungsbescheid für den Ausbau der Liegeplätze 31 und 32 im Rostocker Überseehafen übergeben.

„Der Rostocker Seehafen macht sich mit dem Vorhaben weiter zukunftsfest. Mit der laufenden baulichen Ertüchtigung werden hafenwirtschaftliche Akquisitionsmöglichkeiten für Projekt- und Stückgutladungen verbessert. Es wird weiter in die Infrastruktur investiert. Investitionen in die Verkehrs- und Hafeninfrastruktur sind die wesentlichen Grundlagen für den Erfolg der Häfen in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Ines Jesse in Rostock.

Durch die Ertüchtigung der beiden Liegeplätze soll eine multifunktionale Kaianlage auf einer Länge von circa 360 Metern entstehen. Dabei soll die Flächenbelastbarkeit von derzeit 2,0 Tonnen je Quadratmeter auf 5,0 Tonnen je Quadratmeter erhöht werden. Für die Ladungsbereiche Stückgut, Schüttgut und Projektladungen sollen die baulichen Voraussetzungen geschaffen werden, die für die künftige Beanspruchung von Kaianlagen und Flächen erforderlich sind.

„Mit der Ertüchtigung soll darüber hinaus der künftigen Schiffsgrößenentwicklung, speziell in Bezug auf den Tiefgang, Rechnung getragen werden. Es werden die Voraussetzungen geschaffen, weitere Geschäftsfelder an diesen Liegeplätzen zu realisieren“, so Staatssekretärin Jesse weiter.

Die Gesamtinvestitionen für das Vorhaben belaufen sich auf rund 23 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt den Ausbau mit rund 13,2 Millionen Euro im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW).

„Der Rostocker Seehafen ist mit einer Nutzfläche von 770 Hektar und 40 Schiffsliegeplätzen der größte Universalhafen an der deutschen Ostseeküste. Er ist zudem das größte maritime Industrie- und Gewerbegebiet im Land. Wir werden weiter in die Infrastruktur des Seehafens investieren, um den Ausbau des Rostocker Seehafens sowie das Voranbringen verschiedenster Energievorhaben insbesondere von Wasserstoffprojekten weiter voranzubringen“, sagte Wirtschafts- und Infrastruktur-Staatssekretärin Ines Jesse abschließend.

emano Kunststofftechnik erweitert

Schulte: Neue Produktfelder und Absatzmärkte können erschlossen werden – Unternehmen sichert rund 120 Arbeitsplätze in der Region

Teterow – Die emano Kunstofftechnik GmbH aus Teterow (Landkreis Rostock) erweitert ihre Produktionsstätte. „Das Unternehmen ist über die Jahre stetig gewachsen und dabei wurde die Produktpalette kontinuierlich ausgebaut. Um im Wettbewerb weiter mithalten zu können, wird weiter investiert. Darüber hinaus sichert das Vorhaben rund 120 Arbeitsplätze in der Region“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Jochen Schulte vor Ort.

Geschäftsgegenstand der Firma emano ist unter anderem die Produktion von Kunststoffteilen, Werkzeugen und Fertigungsanlagen sowie anderen Werkzeugmaschinen und Anlagen und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte sowie der An- und Verkauf von kunststoff- und metallhaltigen Waren aller Art. Im aktuellen Vorhaben wird in eine Produktions- und Lagerhalle mit zwei Kränen investiert.

Darüber hinaus werden beispielsweise eine Wickelmaschine, Sprühdruckreinigungsmaschine, Metallbandsäge sowie ein Extruderschweißgerät angeschafft. „Das Unternehmen kann noch besser auf individuelle Kundenwünsche eingehen, um auch die wachsenden Ansprüche der Kunden an Präzision, Qualität und Vielfalt erfüllen zu können. Neue Produktfelder und Absatzmärkte können erschlossen werden“, so Wirtschaftsstaatssekretär Schulte weiter.

Zu den Produkten des Unternehmens zählen unter anderem technische Teile wie Luftkanäle, Öl-Kraftstoffbehälter, Filterbehälter, Silos sowie Regenwasser- und Abwasserbehälter und Erdbeerverkaufsstände. Ein wachsendes Geschäftsfeld ist der Werkzeug- und Maschinenbau. Das Leistungsspektrum reicht von der Projektplanung über die Entwicklung bis zur Produktion. Es wird darüber hinaus die komplette Logistik angeboten. „Das Unternehmen hat sich mit seinen innovativen Produkten auch über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht“, so Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Schulte abschließend.

Das Gesamtinvestitionsvolumen für das Vorhaben beläuft sich auf rund 2,64 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit rund 317.000 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Neues aus dem Landgestüt Redefin

Landgestüt Redefin läutet mit Peter Pane neue Ära für Schulungen, Beherbergung und Kulinarik ein

Redefin – „Das Landgestüt Redefin ist jetzt umso mehr ein Ort der Begegnung, kultureller Standort und pferdesportliches Zentrum des Landes, und darüber hinaus auch ein Botschafter Mecklenburg – Vorpommerns weit über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus. Denn es werden nun jährlich viele junge Menschen dort geschult und erleben an diesem einzigartigen Ort einen wichtigen Schritt in ihrer Karriere.“, erklärt der Minister für Klimaschutz, Landwirt­schaft, ländliche Räume und Umwelt, Dr. Till Backhaus und ergänzt: „Das Landgestüt Redefin ist eines der ältesten Gestüte in Deutschland , es ist vollständig erhalten und liebevoll saniert. Unser Gestüt hat die Pferdezucht, den Pferdesport und das Kulturgut Pferd besonders geprägt , dieses Denkmal ist Teil unserer Geschichte. Wir gehen jetzt einen neuen Weg mit einem sehr engagierten Partner, „Peter Pane Burgergrill & Bar.“

Die Paniceus GmbH in Lübeck – besser bekannt als Peter Pane Burgergrill & Bar – zieht mit ihrer neuen Marke „Peter´s Resort“ am 1. Januar 2023 ins Landgestüt Redefin ein. Geplant sind dort fachliche Schulungen und Teambildung für jährlich rund 500 Mitarbeitende. Peter Pane steht für unkonventionelle Ideen verbunden mit Tradition, Know-how und Herzlichkeit. Werte, die hervorragend zur historischen Gestütsanlage des Landes Mecklenburg-Vorpommern passen.

„Mit der Pacht des Landstallmeisterhauses, dem bereits gut etablierten Gästehaus und dem Café am Kutschstall wird der touristische Anspruch des Landgestütes weiter gestärkt“, erklärt anlässlich der Übergabe des Landstallmeisterhauses am 12. Dezember.

„Mit der Verpachtung der Teilliegenschaften an die Paniceus GmbH aus Lübeck beginnt im Bereich der Beherbergung im Landgestüt Redefin eine neue Ära“, ergänzt Minister Backhaus.

Peter Pane ist mit fast 50 Restaurants in Deutschland und Österreich vertreten und beschäftigt 2.000 Mitarbeitende. 2022 erwirtschaftet das Unternehmen ca. 120 Mio. EUR Umsatz. Das Unternehmen legt größten Wert auf die Premiumqualität seiner Produkte, die schöne Atmosphäre in den Restaurants sowie den einzigartigen Service durch umfassende Schulungen, wodurch sich die Marke in der deutschen Systemgastronomie von allen anderen abhebt.

Im Landgestüt Redefin wird Paniceus zunächst mit „Peter Pane – Die Akademie“ ein eigenes Schulungszentrum etablieren. Der erste Workshop findet bereits am 10. Januar 2023 statt. Bis zu 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pro Jahr vom Auszubildenden bis zum Gebietsleiter sollen hier von Montag bis Donnerstag geschult werden.

„Mit Peter’s Akademie fördern wir unsere Mitarbeiter seit Jahren, um die Besten aus den eigenen Reihen auf eine Führungsverantwortung bei uns vorzubereiten. Und wir freuen uns, dass sich schon viele von ihnen dadurch weiterentwickelt haben und jetzt die neue Verantwortung erfolgreich leben. Umso schöner ist es, dass wir nun mit dem Landgestüt Redefin einen so besonderen Standort für unsere Akademie gefunden haben.“, so Patrick Junge.

Darüber hinaus agiert Paniceus hier als klassischer Hotelbetrieb: 18 Zimmer und Suiten im Landstallmeisterhaus und Gästehaus werden wie bisher an Veranstaltungs-Teilnehmer und Touristen vergeben. Geplant sind dazu verschiedene Umbauarbeiten und weitere Investitionen ins Gebäude. Ab dem zweiten Quartal 2023 soll dann der Vertrieb der Hotelzimmer und Flächen über den eigenen Bedarf hinaus starten.

Für das Landgestüt war es dabei ganz wichtig, dass es für die vielen Reitschülerinnen und Reitschüler auch weiterhin eine Übernachtungsmöglichkeit zu bevorzugten Preisen gibt.

„Auch hier wurde durch Paniceus nicht gezögert und diesem Wunsch vollumfänglich entsprochen“, betont Christoph Seite, Geschäftsführer im Landgestüt Redefin.

„Und natürlich wird das Haus mit all seinen Möglichkeiten und der Einbettung in dieses einmalige historische Ensemble als Eventlocation zur Verfügung stehen. Ob individuelle Hochzeiten, Familienfeiern oder die Betreuung von Events, alles wird durch den neuen Partner Paniceus abgedeckt“, fährt Seite fort.

„Weiterhin freuen wir uns über die Nachbarschaft zu unserem unternehmenseigenen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb, welcher auch die Basis für unsere Peter pflanzt Initiative ist und wo wir Maßnahmen für Nachhaltigkeit sowie Klimaschutz wahrwerden lassen und dies nun auch unseren Mitarbeitenden vor Ort zeigen können.“

„Für das Landgestüt war es wichtig, dass der Kern des Hauses genau so bestehen bleibt und die Möglichkeiten für eine touristische Erweiterung gestärkt werden“, sagt Minister Till Backhaus zur Übergabe des Hauses.

Der Pachtvertrag läuft über mehrere Jahre und wird insbesondere die wirtschaftliche Seite des Gestütes nachhaltig stärken. Das ist eine der wesentlichen Interessen der Gestütsführung. Dazu wurde das touristische Angebot weiter ausgebaut, was der positiven Ausstrahlung des Gestütes – auch mit Blick auf bestehende und neue kulturelle und hippologische Angebote weiteren Schwung verleihen wird.

Rahmenbedingungen für gute Arbeit

Schwerin – Im Landtag ist am Donnerstag das Thema „Mecklenburg-Vorpommern zum Land der Guten Arbeit weiterentwickeln“ diskutiert worden.

„Die Rahmenbedingungen für gute Arbeit müssen in jeder Branche und jedem Wirtschaftszweig gelebt werden. Die Landesregierung arbeitet gemeinsam an der Verbesserung dieser Bedingungen. Hierzu zählen beispielsweise die Weiterentwicklung des Landesvergabegesetzes sowie die Umsetzung der Industriestrategie. Die heimische Industrie steht für hochqualifizierte Arbeitsplätze, gute Löhne, innovative Produkte und moderne Technologien. Industriepolitik zielt dabei auf die Stärkung der nationalen und internationalen Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrieunternehmen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.

 Der Minister machte in diesem Zusammenhang auch auf die veränderten Fördermöglichkeiten im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) aufmerksam.

„Wir haben die Kriterien für die Förderung von Investitionen für Unternehmen neu ausgerichtet. Die Schaffung und der Erhalt von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen mit einer guten Entlohnung, das Voranbringen von Innovationen und eine nachhaltige Entwicklung stehen dabei besonders im Mittelpunkt. Das Land hat dabei die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen noch stärker in den Vordergrund gerückt“, so Meyer im Landtag weiter.

So erhalten beispielsweise Unternehmen, die an einen Tarifvertrag gebunden sind, um fünf Prozentpunkte höhere Fördersätze als Unternehmen, die nicht an einen Tarifvertrag gebunden sind. Darüber hinaus stellt die Landesregierung Unternehmen, die gute Löhne zahlen, mit einem Zuschlag von bis zu 5 Prozentpunkten besser. Die Höhe des Zuschlags berechnet sich nach der Höhe der Überschreitung des gesetzlichen Mindestlohns pro Stunde in Höhe von 12 Euro. Darüber hinaus stehen bei der Investitionsförderung qualitative Kriterien noch mehr im Vordergrund

Darüber hinaus wurde der Entwurf eines Tariftreue- und Vergabegesetzes auf den Weg gebracht. „Mit der beabsichtigten Gesetzesnovelle soll eine gute Entlohnung sowie nachhaltige Wertschöpfungsketten und regionale Wertschöpfung gesichert werden.

Die Einhaltung von Tarifverträgen und die Einhaltung von Mindestlohnvorschriften sind danach zwingende Voraussetzungen für die Vergabe öffentlicher Aufträge und damit integraler Bestandteil dieser Strategie“, so Meyer weiter. Gegenwärtig läuft die Ressortanhörung. Der abgestimmte Gesetz-Entwurf soll voraussichtlich im Februar des kommenden Jahres vorliegen.

Wirtschaftsminister Meyer machte im Landtag deutlich, dass es absehbar ist, dass der Bedarf an Beratung zu arbeitsrechtlichen Fragen, an präventiven Angeboten und Information zu Guter Arbeit sowie an Unterstützung von Opfern von Menschenhandel und Arbeitsausbeutung nicht geringer werden wird. „Aufgrund von zunehmenden Fachkräfteengpässen sind wir auf gezielte Zuwanderung aus dem Ausland angewiesen.

Die Bundesregierung plant weitere Erleichterungen beim Fachkräftezuzug aus dem Ausland und wird das Einwanderungs- und Einbürgerungsrecht modernisieren. So wird auch unser Bundesland attraktiver für benötigte Fachkräfte aus Drittstaaten“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Arbeitsminister Reinhard Meyer. Unterstützung bekommt das Land durch die Beratungsstelle „CORRECT!“.

In den Jahren 2020 und 2021 wurden durch die Beratungsstelle rund 500 Menschen für ausländische Beschäftigte in M-V und zur Bekämpfung von Menschenhandel und Arbeitsausbeutung beraten und unterstützt. Die Zahl der Beratungen stieg – auch in den Pandemiejahren – vom Jahr 2020 auf 2021 sogar um 18 Prozent.

Strategien für Fischwirtschaftsgebiete gesucht

Schwerin – Das Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern stellt in der aktuellen Förderperiode des Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds von 2021 bis 2027 rund 5,1 Mio. Euro für die nachhaltige Entwicklung von Fischwirtschafts-gebieten und zukünftig auch Aquakulturwirtschaftsgebieten bereit.

Lokale Aktionsgruppen und andere Interessierte können bis zum 31. März 2023 Strategien für bestimmte zusammenhängende Teilflächen des Landes einreichen. Dazu gehören die Hansestadt Rostock, die Landeshauptstadt Schwerin sowie die Landkreise Ludwigslust-Parchim, Mecklenburgische Seenplatte, Nordwestmecklenburg, Rostock, Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen.

„Mit der Förderung wollen wir Fischer oder in der Fischereiwirtschaft tätige Menschen dabei unterstützen, sich neben der originären Fischerei weitere Einkommensalternativen in diesem Bereich aufzubauen und damit die Fischereiwirtschaft insgesamt zukunftsfähiger aufstellen. Deshalb hoffen wir, dass alle Regionen von dieser Möglichkeit Gebrauch machen und auch über die eigentliche Fischerei hinausgehende Vorhaben ermöglicht werden können“, betonte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus. Denkbar seien zum Beispiel der Aufbau von Fischimbissen oder Förderung von Photovoltaikanlagen für Klimaschutz und Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen.
Auch die allgemeine Verbesserung der Umweltsituation der Fischwirtschafts- und Aquakulturgebiete sowie innovative Vorhaben sind wichtige Themen der zukünftigen Förderung.

Das Auswahlverfahren soll bis zum 15. Mai 2023 abgeschlossen sein. Weiterführende Informationen zum Aufruf des Agrarministeriums (Einzureichende Unterlagen, Auswahlverfahren, Budgets etc.) unter download.php (mvnet.de)

Baum und Wildbraten von der Landesforst M-V

Schwerin – Auch in diesem Jahr gibt es in den Forstämtern der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern wieder den traditionellen Weihnachtsbaumverkauf. Viele Forsthöfe und Revierförstereien bieten Besucherinnen und Besuchern ein vorweihnachtliches Rahmenprogramm. Auf eigens organisierten Weihnachtsmärkten können Schmuckreisig, Brennholz oder kulinarische Besonderheiten, wie Wildbret, erworben werden.

Umweltminister Dr. Till Backhaus wirbt besonders für die Weihnachtsbäume der Landesforstanstalt und für regionale Wildprodukte: „Die Tradition eines festlich geschmückten Baumes hat nach wie vor einen festen Platz in den heimischen Wohnzimmern. Rund 30 Millionen Weihnachtsbäume werden so jedes Jahr in Deutschland verkauft. Mich freut hierbei, dass etwa 90 Prozent davon aus regionaler Produktion stammen. In Mecklenburg-Vorpommern bieten insbesondere unsere Forstämter jedes Jahr die Möglichkeit zum Kauf eines Baumes oder auch zum Selberschlagen. Verbunden mit den inzwischen schon traditionellen Weihnachstmärkten und Adventsaktionen der Landesforst, ist das ein tolles Erlebnis für die ganze Familie“, so Backhaus.

Die Weihnachtsbäume der Landesforst erfüllen die höchsten Ansprüche, verspricht der Minister: „Hier ist nichts schnell hochgezüchtet. So ein Weihnachtsbaum, der hier verkauft wird, ist im Schnitt zwischen 6 bis 10 Jahre alt. Auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und zusätzlichem Dünger wird bei uns verzichtet und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren viel Mühe und Fleiß, um einen gesunden, schön stufig und dicht gewachsenen Weihnachtsbaum zu erzeugen.“

Auch wirbt der Minister für die Erzeugnisse der landeseigenen Jagd: Zum Festtag möchte ich den Menschen im Land besonders die Wildprodukte aus unseren landeseigenen Wäldern ans Herz legen. Jagd ist gelebter Naturschutz und so ein Wildschweinbraten mit Backpflaumen ein hervorragendes Festtagsessen. An vielen Orten finden Sie in den nächsten Wochen mobile Verkaufsstände oder Sie schauen einmal direkt in unseren Hofläden der Landesforst vorbei. Unsere Forstkolleginnen und Kollegen beraten Sie gern, auch zu anderen Weihnachtsgeschenken aus dem Wald“, so Minister Backhaus.

Alle Termine zu den Verkaufsaktionen finden Sie unter: https://www.wald-mv.de/static/Wald-mv/Dateien/Landesforst/Waldbesucher/Waldweihnachten/Weihnachtsbaumverkauf-2022.pdf

Weitere Informationen zum Wildverkauf: Wild vom Förster – Wald-MV

Gewerbegebiet „Auf der Heide“ wird erschlossen

Meyer: Vorhaben wird Wirtschaftskraft der Region nachhaltig verbessern

Wittenburg – Wirtschaftsminister Reinhard Meyer hat heute einen Fördermittelbescheid für die Revitalisierung und Erschließung des Gewerbegebietes „Auf der Heide“ in Wittenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) übergeben.

„Mit dem Ausbau des Gewerbegebietes sollen die Wirtschaftskraft in der Region nachhaltig verbessert und Arbeitsplätze geschaffen werden. Deshalb unterstützen wir das Vorhaben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer vor Ort.

Die Stadt Wittenburg will das Gewerbegebiet „Auf der Heide“ (Bebauungsplan Nr. 18) erschließen. Die Maßnahme ist in drei Lose aufgeteilt. Zur inneren Erschließung des Gewerbegebietes (Los 1) sind der Neubau der Erschließungsstraße, die Anbindung an die Landesstraße L04 sowie die Verlegung aller Ver- und Entsorgungsmedien, wie beispielsweise Schmutz- und Regenwasser, Trinkwasser, Strom, Gas und Telekommunikation erforderlich.

Das zweite Los beinhaltet den Ausbau des Knotenpunktes L04/A24 Anschlussstelle Wittenburg (Richtungsfahrbahn Berlin) als Folge der Gewerbegebietserschließung. Die Ver- und Entsorgung des Gewerbegebietes erfordert die Einbindung in vorhandene Systeme. Die Einbindepunkte befinden sich ca. 600 m nördlich der Autobahn, im Wölzower Weg. Die Aufwendungen für diese äußere Erschließung sind im Los 3 zusammengefasst. „Wenn alles klappt wie geplant, ist der Baubeginn im Sommer 2023 vorgesehen“, sagte Meyer.

Die Gesamtinvestition beträgt rund sechs Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 3,6 Millionen Euro.

Perspektive am Werftstandort Wismar

Mindestens 400 Beschäftigte für den Umbau und die Fertigstellung der Global 1 gebraucht

Wismar – In Wismar haben das Unternehmen MEYER WISMAR und die Gewerkschaft IG Metall am Donnerstag über Perspektiven für Mitglieder der Transfergesellschaft der ehemaligen MV Werften informiert. Im November hatte die Disney Cruise Line (DCL) das Kreuzfahrtschiff Global 1 gekauft. Die Fertigstellung des Schiffes erfolgt nun durch die Meyer Werft Papenburg – konkret durch das Unternehmen MEYER WISMAR.

„Wir sind in der Hansestadt einen großen Schritt vorangekommen. Es ist gut, dass viele Beschäftigte vor Ort konkret informiert worden sind. Mit dem Angebot erhält ein großer Teil der Beschäftigten in der Transfergesellschaft eine Perspektive.

Das ist auch für die weitere Entwicklung des maritimen Standortes Wismar von Bedeutung, denn Fachkräfte werden gebraucht und müssen im Land gehalten werden. Es bedeutet Arbeit für die Menschen vor Ort“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer am Donnerstag. Mindestens 400 Beschäftigte der Transfergesellschaft werden eingestellt.

Das Land hat die Ende November auslaufende Transfergesellschaft bis Ende Januar in gemeinsamer Finanzverantwortung von Land, Insolvenzverwalter und Bundesagentur für Arbeit verlängert. „Die maritime Wirtschaft ist im Umbruch. Dafür werden Fachkräfte gebraucht, die diesen Wandel aktiv begleiten.

Mit der Verlängerung werden vor allem die weitere Vorbereitung und Qualifizierung sowie auch die Umorientierung für neue Beschäftigungsverhältnisse ermöglicht“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Reinhard Meyer weiter.

Rund 900 ehemalige Beschäftigte der MV Werften Wismar GmbH, der MV Werften Rostock GmbH, der MV Werften Stralsund GmbH und der MV Werften Fertigmodule GmbH in der Transfergesellschaft Küste mbH werden noch in der Transfergesellschaft betreut.