Kundenbefragung zum Einzelhandelsangebot in M-V startet nach Pfingsten

Schwerin – Die Digitalisierung stellt den stationären Einzelhandel und damit die Händler vor Ort vor große Herausforderungen. Bereits heute tätigen die Deutschen gut zehn Prozent ihrer Einkäufe online, Tendenz steigend (Quelle HDE Monitor, 2018). Wie dies in einzelnen Regionen aussieht, dazu gibt es bislang keine verlässlichen statistischen Daten. Zudem ist nicht gesichert, dass sich bundesweite Durchschnittswerte überhaupt auf Mecklenburg-Vorpommern mit seiner deutlich unter Bundesschnitt liegenden Einwohnerdichte, der wesentlich stärker durch ländliche Räume geprägten Struktur und den damit verbunden längeren Wegen übertragen lassen. Deshalb hat das Energieministerium unter dem Dach des Dialogforums Einzelhandel Mecklenburg-Vorpommern eine Studie mit dem Titel „Bedeutung der Digitalisierung für die Entwicklung der Einzelhandels- und Versorgungsstruktur in Mecklenburg-Vorpommern“ in Auftrag gegeben. Die Untersuchung wird von der IFH Köln GmbH in Kooperation mit der Betriebswirtschaftlichen Beratungsstelle des Einzelhandels Köln (BBE) durchgeführt.

Kern der Studie ist eine etwa 15-minütige telefonische Befragung der Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns, die am Dienstag (22.05.2018) beginnt und sich über etwa acht Wochen ziehen wird. Analysiert werden soll dabei das Online-Nutzerverhalten von mindestens 4.000 Befragten, aussagekräftig differenziert nach Bevölkerungs-, Alters- und Branchengruppen sowie nach Wohnorten in Städten und ländlichen Regionen.

„Wir wollen herausfinden, wie ‚online-affin‘ die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sind: Wie viel Kaufkraft wird bereits heute durch den digitalen Handel gebunden, welche Produkte werden vornehmlich online oder im Geschäft vor Ort erworben und wie wirken sich regionale und Altersunterschiede auf das Kaufverhalten aus? Diese Fragen müssen wir klären, um den stationären Einzelhandel als Mittelpunkt des öffentlichen Lebens in den Innenstädten und Ortszentren fit zu machen für die Digitalisierung“, gibt Minister Christian Pegel das Ziel der Studie vor.

Untersucht wird auch, wie zufrieden die Einwohner mit den digitalen Angeboten im Handel sind, welche Erwartungen sie an diesen haben und ob eine gemeinsame Präsentation der lokalen Händler im Netz Lösungen für die Probleme in den Innenstädten bieten kann. Die Gutachter sollen zudem die Online-Umsätze in den einzelnen Branchen ermitteln, differenziert nach Größe und Funktion der Städte. Auch auf die Frage, wie der Einzelhandel im Hinblick auf die veränderte digitale Einzelhandelswelt aufgestellt ist, soll die Studie Antwort geben.

Aufbauend auf den Ergebnissen der Kundenbefragung erfolgt die eigentliche Arbeit. Zusammen mit dem beauftragten Gutachterteam wird das Ministerium Strategien und Konzepte für einen modernen, zukunftsfähigen Einzelhandel im Land entwickeln. „Benötigen wir künftig weniger Fläche für den stationären Handel oder eröffnen Kleinflächenkonzepte vielleicht neue Chancen für historische Innenstädte – auf diese und andere Fragen erhoffen wir uns Antworten“, so Minister Pegel. Den weiteren Zeithorizont schätzt er wie folgt ein: „Wir wollen noch in diesem Jahr erste aufschlussreiche Ergebnisse vorstellen. Dafür bitte ich die Menschen in unserem Land: Machen Sie mit und beteiligen Sie sich an der Telefonumfrage!“

Das „Dialogforum Einzelhandel Mecklenburg-Vorpommern“ wurde im Februar 2016 auf Initiative des Handelsverbandes Nord gegründet, als Plattform für einen breit angelegten Informations- und Diskussionsaustausch zwischen Politik, Verwaltung, Handel, Land, Kommunen, Wissenschaft und Verbrauchern. Gründungsmitglieder waren neben dem federführenden Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung der Handelsverband Nord, die Industrie- und Handelskammern des Landes, der Ostdeutsche Sparkassenverband und die kommunalen Spitzenverbände. Weitere Mitstreiter aus Politik, Verwaltung, Einzelhandel, Wirtschaft und Wissenschaft, aber auch Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich aktiv in den Dialog einzubringen.

Erdholländer Windmühle kann wieder mahlen

Steinhagen – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann übergibt am 21. Mai, dem traditionellen Mühlentag, an den Mühlenverein Steinhagen einen Förderzusage für die Sanierung der Rollbahn und der Mühlenhaube der Erdholländer Windmühle in Steinhagen im Landkreis Vorpommern-Rügen.

„Ich freue mich, dass wir die weitere Sanierung der achteckigen Erdholländer Windmühle mit 29 000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds unterstützen können. Sie ist mit über 250 Jahren eine der ältesten Holländerwindmühlen des Landes und damit neben der Kirche auch eines der ältesten Gebäude der Gemeinde. Das technische Denkmal gehört zum kulturellen Erbe Vorpommerns, das wir für die Einheimischen und Gäste erhalten wollen“, betonte Dahlemann bei der Übergabe des Bescheides.

Er würdigte die Arbeit des Mühlenvereins: „Der Verein, der sich extra gegründet hat, um die Mühle zu retten, leistet eine ganz hervorragende Arbeit. Das können wir auch wieder auf dem heutigen Mühlenfest feststellen, das die Vereinsmitglieder mit viel Engagement vorbereitet haben. Vielen Dank dafür.“

Traditionell wird der Pfingstmontag als Mühlentag begangen. Auch in diesem Jahr öffnen wieder 16 Wind-, Wasser- und Motorenmühlen im Land für die Besucherinnen und Besucher ihre Türen.

Schwesig: Wir haben allen Grund, unser schönes Bundesland zu feiern

Rostock – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute in Rostock den Mecklenburg-Vorpommern-Tag eröffnet: „Ich freue mich, dass wir unseren Mecklenburg-Vorpommern-Tag in diesem Jahr in Rostock feiern. Natürlich auch wegen des großen 800. Jubiläums der Hanse- und Universitätsstadt.“

Der MV-Tag werde seinem Motto „Vielfalt entdecken im Land zum Leben“ garantiert gerecht. Diese Vielfalt wollen wir mit den unterschiedlichsten Angeboten sichtbar machen.“ Es gäbe jede Menge Veranstaltungen, Konzerte und Ausstellungen. „Wie die Landesregierung mit ihrer Landesmeile präsentieren sich auch die Landkreise und kreisfreien Städte, Vereine und Verbände, Polizei, THW und Bundeswehr. Bühnenprogramme und verschiedene Aktionen bieten viel Information und gute Unterhaltung. Es ist selbstverständlich, dass auch alle Ministerinnen und Minister mit dabei sind.“

In Rostock könne man sehr gut sehen, wie sich das Land insgesamt entwickelt habe. „Wir sind heute ein hochattraktives Land mit wunderschön sanierten Städten und Dörfern, mit der traumhaften Natur ringsherum, mit sehr guten Standortbedingungen für die Wirtschaft, der niedrigsten Arbeitslosenquote seit der Deutschen Einheit, einer starken Wissenschaftslandschaft und einer großen kulturellen Vielfalt. Mecklenburg-Vorpommern ist schon lange kein Geheimtipp mehr, wenn es um Urlaub oder Investitionen geht. Wir sind ein Land zum Leben und Arbeiten“, betonte die Regierungschefin.

Schwesig: „Ich freue mich auf die nächsten beiden Tage. Wir haben allen Grund, uns und unser Land kräftig zu feiern. Es wäre schön, wenn möglichst viele Mecklenburger und Vorpommern, aber auch viele unserer Gäste mit dabei sind, sich umsehen, mitmachen und Spaß haben. Der Mecklenburg-Vorpommern-Tag ist eröffnet.“

Landwirtschaftsministerium beim MV-Tag 2018 in Rostock vor Ort

Rostock – An diesem Wochenende präsentiert sich die Landesregierung im Rahmen des MV-Tages 2018 in Rostock. Alle Ministerien stellen sich dabei in einem „Pavillondorf“ den interessierten Besuchern vor.

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt präsentiert in diesem Jahr unter anderem das Thema „Küstenschutz“. Einen Schwerpunkt bildet wie gewohnt die Präsentation der Landesforstanstalt. Dort können sich die Gäste des Pavillons mit dem „Erlebnisort Wald“ vertraut machen. Außerdem kann man Wissenswertes über außergewöhnliche Obstarten für den Kleingarten sowie das Anlegen und die Pflege von Streuobstwiesen erfahren.

Neben der Landesforstanstalt wird das Ministerium dabei auch unterstützt von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei, dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt, der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung in MV sowie der Verbraucher­zentrale.

Wer einmal auf Tuchfühlung mit dem Minister Dr. Till Backhaus gehen will, der hat dazu am 19.05.2018 Gelegenheit. In der Zeit von 13.00 – 15.00 Uhr wird der Minister persönlich vor Ort sein und den Pavillon seines Hauses besuchen.

MV-Tag: E-Mobilität, Digitalisierung und Verkehrssicherheit zum Anfassen

Rostock – Einem Elektroauto unter die Motorhaube schauen, mit einer Virtual-Reality-Brille die Arbeitswelt 4.0. erkunden oder die eigene Reaktionszeit an einem Verkehrssimulator testen können Besucherinnen und Besucher beim MV-Tag am Stand des Energieministeriums. Am kommenden Pfingstwochenende geben wir gemeinsam mit den anderen Ressorts der Landesregierung auf dem Rostocker Neuen Markt einen Einblick in unsere Arbeit.

„Wir haben in unseren drei Pavillons die Landesenergieagentur, das Datenverarbeitungszentrum M-V und die Landesverkehrswacht zu Gast und rücken so gemeinsam die Themen Elektromobilität, Digitalisierung und Verkehrssicherheit in den Mittelpunkt. Nicht nur die blanke Theorie, sondern zum Anschauen, Anfassen und Ausprobieren“, sagt Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern. Wichtig ist ihm als Familienvater wie in jedem Jahr, dass auch den jüngsten Besuchern etwas geboten wird. Vor allem für Kinder im Schulalter bringt das Datenverarbeitungszentrum den Lerncomputer Calliope zum Testen mit. „Selbstverständlich können Sie den Mitarbeitern des Energieministeriums und seiner Partner auch theoretische Fragen stellen oder sich beispielsweise zu Fördermöglichkeiten im Energie- und Klimaschutz beraten lassen“, wirbt Christian Pegel für einen Besuch.

Am Kanonsberg und auf dem Kröpeliner-Tor-Vorplatz sind zudem die Landesstraßenbauverwaltung und die Verkehrswacht mit großem Gerät präsent. So stellt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr u.a. Fahrzeuge vor, die für die Arbeit eines Straßenmeisters unabdingbar sind – und dem einen oder anderen vielleicht Lust machen, mehr über diesen Beruf zu erfahren.

Die Ausstellungsbereiche sind am Sonnabend von 10, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. „Kommen Sie vorbei, gucken Sie, probieren Sie, fragen Sie. Wir freuen uns auf Ihren Besuch“, lädt Christian Pegel ein. Er selbst wird am Sonntag von elf bis zwölf Uhr am Stand des Ministeriums auf dem Neuen Markt vorbeischauen und gern mit anderen Besuchern ins Gespräch kommen.

Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum Rügen

Freitag, 25. Mai 2018, 04.00 – 05.30 Uhr
Sonnenaufgang auf dem Baumwipfelpfad

Insel Rügen – Der Moment, in dem die Sonne hinter dem Horizont auftaucht, ist der vielleicht schönste am ganzen Tag. Bildet dabei die blaue Ostsee den Horizont und Rügens Boddenlandschaft die Kulisse, so ist dies ein ganz besonderes Erlebnis. Begleiten Sie uns an diesem Morgen über den Baumwipfelpfad zum Aussichtsturm „Adlerhorst“ und erleben Sie bei einem Glas Sekt einen exklusiven und spektakulären Sonnenaufgang über der Ostsee aus der Vogelperspektive.

Foto @ Erlebnis Akademie AG/NEZR

Preise: Erwachsene 15 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / bei Familien zahlen die Eltern & das erste Kind, jedes weitere Kind ist frei

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, Kasse
Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum Rügen

Donnerstag, 24. Mai 2018, 10.00 – 13.00 Uhr
Wanderung zu den Feuersteinfeldern

Insel Rügen – Die Feuersteinfelder Mukrans gehören zu den großen Phänomenen der Insel Rügen. Entdecken Sie auf unserer Exkursion mit den Naturführern das einmalige steinerne Meer und spüren Sie die faszinierende Schönheit dieses Kleinodes. Gebildet wurden sie vor ca. 4000 Jahren und erzählen die wechselvolle Geschichte einer vergangenen Landschaft. Der in der Kreidezeit entstandene Feuerstein wurde durch die letzten Eisberge in Vorpommern umgelagert, empor gepresst und transportiert. Zu einer Zeit als der Wasserspiegel der Ostsee noch höher war, haben Sturmfluten die Feuersteine ins Inselinnere verlagert. Wandeln Sie zwischen Wacholderhainen und werden Sie Teil einer Jahrtausende alten Kulturgeschichte, die bis in die Steinzeit zurückgeht.
Hinweis: Bitte festes Schuhwerk mitbringen!

Wanderung zu den Feuersteinfeldern Foto @ Erlebnis Akademie AG/NEZR

Preise: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / bei Familien zahlen die Eltern & das erste Kind, jedes weitere Kind ist frei
Treffpunkt: Parkplatz Feuersteinfelder, Neu-Mukran

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Entspannungswald in Graal-Müritz eröffnet

Graal-Müritz – Umweltminister Dr. Till Backhaus eröffnete jetzt in Graal Müritz einen Entspannungswald als Teil des Projekts „Kurwald Graal Müritz“.

In Mecklenburg-Vorpommern ist knapp ein Viertel (24,1 Prozent) der Fläche von Wald bedeckt (558.000 ha). Zudem verfügt MV als einziges Bundesland direkt an den Stränden über kilometerlange Küstenwälder – so wie in Graal-Müritz.

„Dieses unvergleichliche Naturpotential darf man nicht ungenutzt lassen“, bekräftigte der Minister und verwies darauf, dass bereits 2013 die Überlegung entstand, unter der Trägerschaft des Bäderverbandes Mecklenburg-Vorpommern im Land spezielle Kur- bzw. Heilwälder einzurichten. Ziel sei es, die Bereiche Natur, Gesundheit und Tourismus noch enger miteinander zu verzahnen. Damit solle der Wald mit seiner Erholungs- und Gesundheitswirkung auch touristisch noch besser genutzt und der Freizeitwert weiter gesteigert werden.

„Das Vorhaben ist bislang einzigartig in Deutschland und auch in Europa. Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam in so kurzer Zeit geschaffen haben. Seit November 2016 nennt unser Land im Heringsdorfer Küstenwald den 1. Kur-und Heilwald Europas sein Eigen. Mit Graal-Müritz folgt eine weitere Gemeinden diesem Beispiel“, zeigte sich der Minister zufrieden.

In Graal-Müritz entsteht derzeit ein Kurwald, der sich in einen Entspannungs- und Aktivbereich untergliedert. Im Aktivwaldbereich werden die Themen Gesundheit und Umweltbildung in der Waldnatur miteinander verknüpft. Dazu wurden dort bereits mehrere Stationen mit Fitnessgeräten eingerichtet.

Mit der heutigen Eröffnung kommt auch ein Entspannungswaldbereich dazu, der vielfältige Verweilmöglichkeiten in der Natur bietet.

Das Herzstück bildet ein Waldpavillon, der abseits des turbulenten Badebetriebes zum Verweilen am Mahlbusen einlädt. Ein 90 Meter langer Holzbohlensteg ermöglicht den barrierefreien Zugang zum Pavillon.

Neben besten natürlichen Voraussetzungen für Erholung und Genesung zählt der Gesundheits- und Wellness-Sektor hier im Land zu den modernsten und leistungsfähigsten in Europa. Insgesamt 63 Heilbäder, Seeheilbäder, Seebäder, Luftkurorte und Erholungsorte erfüllen die strengen Kriterien des Landeskurortgesetzes. Dazu kommen herausragendes wissenschaftliches Know-how, Life-Science-Technologien, gesunde Ernährungsangebote und moderne Wellness-Ein

„Ich bin sicher, dass das Projekt „Kurwald“ die Attraktivität des Seeheilbades Graal-Müritz weiter steigern wird. Darum setze ich darauf, dass die Gemeinde das Vorhaben mit der noch ausstehenden Beantragung der Ausweisung als Kurwald erfolgreich zum Abschluss führt. Dann hat Graal-Müritz gute Chancen, ganz offiziell den zweiten Kurwald Europas zu bekommen“, so der Minister. Er versicherte gleichzeitig, die Einrichtung von Kur- und Heilwäldern weiterhin aktiv zu begleiten.

Bereits 2011 wurden mit der Novellierung des Landeswaldgesetzes die rechtlichen Rahmenbedingungen für neue Formen der Waldnutzung geschaffen. Seitdem besteht auch die Option, Kur- und Heilwälder rechtsförmlich auszuweisen.

Unter der Trägerschaft des Bäderverbandes wurde im Jahr 2013 mit der Planung und Einrichtung von Kur- bzw. Heilwäldern begonnen. Unterstützung erhält der Verband seitdem vom Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, der Landesforstanstalt und den Universitäten Rostock und München.

Gestartet ist das Projekt mit den fünf Gemeinden Heringsdorf, Bad Doberan, Sassnitz, Waren und Graal-Müritz. Mittlerweile sind zahlreiche weitere Kommunen dazugekommen: Göhren, Klink, Koserow, Krakow am See, Kühlungsborn, Malchow, Plau am See, Putbus, Ribnitz-Damgarten, Sellin, Ückeritz, Zinnowitz.

In der aktuellen Förderperiode wurden seit 2015 bereits sechs derartige Projekte mit einem Fördervolumen von insgesamt mehr als 1Million Euro bewilligt. Damit wurden Gesamtinvestitionen in Höhe von 1,4 Millionen Euro ermöglicht. Das Kurwaldprojekt in Graal-Müritz wurde bislang mit Fördermitteln in Höhe von knapp 164.000 Euro unterstützt.

Speer-Ausstellung in Prora eröffnet

Insel Rügen – In Prora hat der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann die Ausstellung „Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit“ eröffnet.

„Ich freue mich sehr, dass die Wanderausstellung des NS- Dokumentationszentrums „Reichsparteitagsgelände Nürnberg“ jetzt auch bei uns in Mecklenburg-Vorpommern, hier in Prora Station macht. Mit ´Erinnerungen´ war das Buch überschrieben, mit dem es Albert Speer gelang, erhebliche Teile der bundesdeutschen Öffentlichkeit über sein Wirken in der Zeit des Nationalsozialismus zu täuschen. Speer war nicht der unpolitische Technokrat und nach der NS-Zeit dann so etwas wie ein geläuterter Nazi. Er war Täter, der es nach 1945 geschickt verstand, seine tatsächliche Verantwortung in der Zeit des Nationalsozialismus zu verschleiern. Die Ausstellung macht deutlich, was im Leben von Albert Speer Dichtung und was Wahrheit ist und führt so die Kluft zwischen Aktenlage und Mythos anschaulich vor Augen“, würdigte Dahlemann die Ausstellung.

Der Parlamentarische Staatssekretär übergab zugleich an das Dokumentationszentrum Prora einen Zuwendungsbescheid in Höhe 2.500 Euro aus dem Vorpommern-Fonds für die Durchführung einer Deutsch-Polnischen Begegnungswoche, bei der auch ehemalige NS-Zwangsarbeiterinnen als Zeitzeuginnen zu Wort kommen sollen. „An die Geschichte erinnern und für ein friedliches, demokratisches Miteinander einzutreten, ist eine Aufgabe, der wir uns immer wieder aufs Neue stellen müssen. Die damaligen Verbrechen kann niemand ungeschehen machen. Aber wir können gemeinsam dafür sorgen, dass wir in Gegenwart und Zukunft friedlich, demokratisch und respektvoll miteinander leben – im eigenen Land und über Grenzen hinweg“, sagte der Staatssekretär.

Internationaler Tag gegen Homophobie

Drese: Mecklenburg-Vorpommern ist tolerant, weltoffen und vielfältig

Schwerin – Anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie erklärt Sozialministerin Stefanie Drese: „Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sollen gleichberechtigt und ohne Angst vor Ausgrenzung und Anfeindung, unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung, leben können.“

Diesem Grundsatz folgend wurde 2014 der Landesaktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt. Die entwickelten Konzepte und Maßnahmen, mit denen Vorurteile gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, Transgender und intersexuellen Menschen – kurz LSBTI* – abgebaut werden sollen, werden immer wieder gemeinsam mit dem LSVD-Landesverband der LSBTI* in Mecklenburg-Vorpommern „Gaymeinsam“ e.V. geprüft und weiterentwickelt. So auch auf der Fachtagung „Landesaktionsplan Vielfalt – Bilanz und Ausblick“ im Oktober 2017 in Schwerin.

Drese: „Ich möchte ein Mecklenburg-Vorpommern, in dem Vielfalt selbstverständlich gelebt werden kann. Diskriminierung muss konsequent entgegengetreten werden. Die Landesregierung engagiert sich aktiv für Akzeptanz, Wertschätzung und Toleranz. Mit dem ‚Landesaktionsplan Vielfalt‘ entwickeln wir Konzepte und Maßnahmen, um Vorurteile gezielt abzubauen.“

Der Landesaktionsplan bezieht sich auf verschiedene gesellschaftliche Handlungsfelder – beispielsweise auf den Bereich Familie, Kinder und Jugend. „Gleichgeschlechtliche Familien sollen genauso akzeptiert sein wie andere Lebensmodelle. Familie ist für mich dort, wo Menschen zusammenleben und füreinander Verantwortung übernehmen“, so Drese.

Präsentation der Landesregierung auf dem MV-Tag in Rostock

Rostock – Die Landesregierung präsentiert sich auf dem MV-Tag in Rostock in einem Pavillondorf auf dem Neuen Markt.

Die Staatskanzlei stellt unter anderem Projekte vor, die mit EU-Fördermitteln unterstützt wurden, z.B. die Begeg­nungs­stätte Schwaan, der Bernitter Dorfladen oder ein Online-Marktplatz für Anbieter und Abnehmer regionaler Produkte. Besucher können sich durch eine Projektkarte klicken und mit Fachleuten und Projektträgern sprechen. Die Landesvertretung in Berlin, das Schaufenster des Landes für Wirtschaft und Kultur in der Bundeshauptstadt, informiert über ihre Aufgaben und bietet ein Föderalismus-Quiz an, mit dem die Gäste des Pavillons ihr Wissen gleich testen können. Das Landesmarketing ist wieder mit seiner Foto-Strand­korbaktion dabei: Alle Besucher des MV-Tags sind herzlich eingeladen, sich als Erinnerung an das Landesfest foto­gra­fieren zu lassen.

Mit Mitmach-Aktionen im Ministerium für Inneres und Europa können sich die Kleinen dem Thema Europa nähern. Es wird eine Buttonmaschine mit dem kleinen Stern Europa und ein Glücksrad geben. Außerdem stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Notfall-Informa­tions- und Nachrichten-App „NINA“ vor, geben Auskunft zu Geoinformationen und dem Vermessungswesen und informieren über den Verfassungs­schutz.

Das Justizministerium gibt in seinem Pavillon Auskunft über die vielfältigen Möglichkeiten im Bereich der Justiz zu arbeiten, denn hier werden dringend Nachwuchs­kräfte gesucht. Außerdem gibt es unter anderem Informationen über die Vorsorge­vollmacht.

Haben Sie Fragen zur Steuererklärung? Dann sind sie im Finanzministerium genau richtig. Es präsentiert sich zusammen mit dem Rostocker Finanzamt, der neuen Landesbehörde „Staatliche Schlösser, Gärten und Kunst­sammlungen“ sowie dem Betrieb für Bau und Liegen­schaften Rostock (BBL M-V). Dieser präsentiert den Gästen unter anderem laufende und fertiggestellte Bauwerke.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit stellt unter anderem die Fachkräftekampagne „Durchstarten in MV – Dein Land, Deine Chance“ vor. In einem Azubi-Atlas sind rund 1.400 Unter­nehmen mit über 3.000 Ausbildungsangeboten in 270 Berufen vertreten. Über regionale Anlaufstellen für zuziehende Fachkräfte, Rückkehrer und Absolventen unter der Dachmarke „Welcome Center“ in Rostock, Stralsund und Wismar können sich Besucher ebenfalls informieren.

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt präsentiert das Thema „Küstenschutz“. Ferner lernen Gäste des Pavillons den „Erlebnisort Wald“ kennen, außergewöhnliche Obstarten für den Kleingarten sowie das Anlegen und die Pflege von Streuobstwiesen. Das Ministerium wird unterstützt von der Landesforstanstalt, der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei, dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt, der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung in MV sowie der Verbraucher­zentrale.

Beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur dreht sich alles rund um die Archäologie im Land, denn in Rostock soll ein neues Archäologisches Landesmuseum entstehen. Besucherinnen und Besucher können in bronzezeitliche Kleidung schlüpfen und zusehen, wie Schiffsfunde mit einem Handscanner in 3D-Bilder verwandelt werden. Unterstützt wird das Ministerium vom Studiengang Ur- und Frühgeschichte der Universität Rostock und von IPAL, der Initiative Pro Archäologisches Landesmuseum.

Einem Elektroauto unter die Haube schauen, mit einer Virtual-Reality-Brille die Arbeitswelt 4.0 erkunden oder die eigene Reaktionszeit an einem Verkehrssimulator testen – all dies können die Gäste im Pavillon des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung. Gemeinsam mit dem Landeszentrum für erneuerbare Energien rückt es so die Themen Elektromobilität, Digitalisierung und Verkehrs­sicherheit in den Mittelpunkt – zum Anfassen, Anschauen und Ausprobieren.

Das Ministerium für Soziales, Integration und Gleich­stellung präsentiert sich zusammen mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) sowie mit der Familienbotschaft MV. Mit einer „Zauberbox“ können schon die Kleinsten spielerisch lernen, warum Händewaschen wichtig ist. Neben vielen weiteren Aktionen für Kinder und Eltern, wie z.B. Trommel­workshops, wird die Wander­ausstellung „Entgeltgleichheit JETZT“ zu sehen sein. Sie stammt vom Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung (ISBW) und macht auf die Ungleichheiten bei der Entlohnung zwischen Frauen und Männern aufmerk­sam. Zudem wird die Arbeit rund um die landesweite Kinderschutzhotline vorgestellt.

Ersatzneubau der Brücke Poeler Straße

Wismar – Am Freitag (18.05.2018) übergibt Infrastrukturminister Christian Pegel einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro für den Ersatzneubau der Brücke Poeler Straße über den Wallensteingraben in Wismar an den stellvertretenden Bürgermeister der Hansestadt, Michael Berkhahn. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bewilligt.

Die Poeler Straße ist eine verkehrswichtige innerörtliche Straße. Etwa 600 Meter vom Stadtzentrum entfernt kreuzt sie den Wallensteingraben mit einem Brückenbauwerk, das sich in einem kritischen Zustand befindet. Im Ergebnis einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung plant die Hansestadt einen Brückenneubau. Im Zuge dessen soll auch die Poeler Straße auf einer Länge von insgesamt 170 Metern grundhaft ausgebaut werden. Die zuwendungsfähigen Ausgaben für das Vorhaben betragen knapp 1,6 Millionen Euro. Die Gesamtkosten liegen bei mehr als 1,8 Millionen Euro.

Europäisches Logistikzentrum der DeLaval eröffnet

Valluhn-Gallin – Am Donnerstag wurde das europäische Logistikzentrum der DeLaval im Gewerbegebiet Valluhn-Gallin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) offiziell eröffnet. „Es ist das zentrale Logistikzentrum des Konzerns entstanden. Über das europäische Drehkreuz wird der Aufbau einer effizienten und wettbewerbsfähigen Logistikkette ermöglicht. Der Standort gewinnt dadurch auch für globale Kunden enorm an Bedeutung. Rund 230 Arbeitsplätze sind mit der Ansiedlung verbunden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. „Mecklenburg-Vorpommern ist ein attraktiver Wettbewerbsstandort. Wichtig für die Standortentscheidung war beispielsweise auch die gute Anbindung vor Ort und die Nähe zu Hamburg. Die Hansestadt ist insbesondere für den Containerumschlag von Bedeutung. Gerade auch internationale Unternehmen erkennen die verkehrsgünstige Lage Mecklenburg-Vorpommerns an den nationalen und internationalen Verkehrsströmen“.

Die DeLaval als Teil des Tetra-Laval-Konzerns hat ihren Hauptsitz in Schweden und verfügt über 18 Produktionsstätten weltweit mit 4.500 Mitarbeitern. Das Unternehmen ist Hersteller und Anbieter von technischen Lösungen zur Produktion von Milch und bietet Produkte, Systeme und Dienstleistungen unter anderem zur Melk- und Futtertechnik, Kühltanks, Klima- und Entmistungssysteme an. Die Investition in Valluhn-Gallin umfasst einen Hallenneubau mit 52.000 Quadratmetern umbauter Logistikfläche, die Betriebs- und Lagerausstattung, zwei Bürogebäude mit Mitarbeiter- und Sozialräumen inklusive Kantine und Fitnessraum.

Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 37,4 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro. „Wir werden auch künftig an der Verbesserung der Rahmenbedingungen arbeiten, damit sich hier Firmen ansiedeln oder bestehende Unternehmen erweitern. Denn: jede Ansiedlung oder Erweiterung sichert und schafft neue Jobs in Mecklenburg-Vorpommern. Allein von 2011 bis heute wurden im Landkreis Ludwigslust-Parchim durch die gewerbliche Förderung ca. 2.100 Arbeitsplätze neu geschaffen und über 10.000 Arbeitsplätze gesichert. Dies ist der mit Abstand höchste Wert aller Landkreise und kreisfreien Städte in Mecklenburg-Vorpommern“, so Glawe.

Der Minister verwies auch auf die Möglichkeiten der Unterstützung durch die Digitalisierung. „Eine Reihe von Förderprogrammen werden im Wirtschaftsministerium insgesamt geöffnet. Hierzu zählen die Qualifizierungsrichtlinie, die Einstellungsrichtlinie und die Förderung von Prozessinnovationen. Wichtig ist die Umsetzung von neuen technologischen Innovationen und die Förderung der Qualifikation der Mitarbeiter“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

Verkehrserziehungstag in der Grundschule Boltenhagen

Wismar – Einen etwas anderen Schulalltag erlebten die Kinder der Grundschule Boltenhagen am gestrigen Vormittag, denn von 08:00 bis 12:00 Uhr ging es rund um das Thema Verkehrssicherheit.

Bei schönstem Wetter durchliefen die Kinder die verschiedensten Stationen, die durch Mitarbeiter mehrerer Polizeibehörden, des DRK, der AOK und des ansässigen Busbetriebes betrieben wurden.

Wie verhalte ich mich richtig im Straßenverkehr? Das zeigten und erklärten die Präventionsberater der Polizeiinspektion Wismar sowie der für den Bereich Boltenhagen zuständige Kontaktbeamte Marcus Wiederhold. Wer mit dem Roller den Parcours gemeistert hat, erhielt den Kinderführerschein für den Roller.

Die Kinder konnten Polizei- und Rettungsfahrzeuge bestaunen, anfassen und natürlich auch einsteigen. Erste-Hilfe-Maßnahmen gab es nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Mitmachen. Und mit unserer Polizeimöwe Klara und den Mitarbeitern des Landespolizeiorchesters M-V wurde Verkehrssicherheit mit Musik sowie Gesangs- und Tanzeinlagen belebt.

Sicher soll es nicht nur auf den Straßen, sondern auch auf dem Wasser sein. Das vermittelte Frank Herrmann von der Wasserschutzpolizeiinspektion Wismar. Seine wichtigste Botschaft: Rettungswesten tragen, rettet Leben!

Kunden erhalten moderne Messeinrichtungen

WEMAG Netz GmbH forciert digitalen Zähler-Rollout

Schwerin – Im September 2016 ist das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende in Kraft getreten. Damit wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einbau intelligenter Messsysteme, so genannte Smart Meter, und moderner Messeinrichtungen geschaffen. Ziel ist es, Strom aus Erneuerbare-Energien-Anlagen besser in das Netz zu integrieren sowie Stromangebot und -nachfrage zu synchronisieren.

Die WEMAG Netz GmbH ist als zuständiger Messstellenbetreiber gesetzlich verpflichtet, schrittweise Messstellen von Kunden mit einer modernen Messeinrichtung beziehungsweise einem intelligenten Messsystem auszustatten. „Wir kommen den gesetzlichen Verpflichtungen nach, schaffen neue Steuerungsmöglichkeiten für die Umsetzung der Energiewende“, führt Holger Martens, der bei der WEMAG Netz GmbH zuständig für den Messstellenbetrieb ist, aus.

Der Smart Meter ist ein intelligentes Messsystem, das aus zwei Komponenten besteht: einer modernen Messeinrichtung und der Kommunikationseinheit, dem Gateway.

Zusammen mit ihrem Dienstleister e.dat GmbH hat die WEMAG Netz bereits mit der Ausrollung und Montage der ersten modernen Messeinrichtungen begonnen. Die ersten 125 modernen Messein-richtungen sind bereits installiert. Bis zum Jahr 2032 sollen im Netzgebiet der WEMAG Netz GmbH insgesamt 151.274 moderne Messeinrichtungen bei den Kunden eingebaut werden.

Für Verbrauchsanlagen unter 6.000 kWh/Jahr und Erzeugungsanlagen kleiner 7 kW besteht keine gesetzliche Verpflichtung zum Einbau eines intelligenten Messsystems, aber sowohl den Kunden als auch den Messstellenbetreibern ist diese Möglichkeit vorbehalten. Diese Anlagen erhalten eine moderne Messeinrichtung.
Die WEMAG Netz GmbH wird alle betreffenden Kunden rechtzeitig vor dem geplanten Wechsel der Messeinrichtung informieren.