Drese unterstützt das Projekt „Hein Hannemann“

Bad Doberan – Ministerin Stefanie Drese nimmt am heutigen Nachmittag an der Projektvorstellung „Hein Hannemann“ des Hanse Sail Vereins e.V. teil und wird aus dem Kinder- und Jugendbuch „Hein Hannemann. Eine Geschichte von der Waterkant“ vorlesen.

„Die Figur Hein Hannemann steht für Weltoffenheit und Heimatliebe, für Frechheit und Liebe zum Elternhaus. Das Bilderbuch mit seinen farbenprächtigen Illustrationen eignet sich hervorragend zum Einsatz in Kitas und Grundschulen. Deshalb unterstütze ich sehr gern das Projekt des Hanse Sail Vereins e.V., die Abenteuer des 5-jährigen Jungen mit dem vorlauten Mundwerk in möglichst vielen Einrichtungen zu verbreiten“, sagte Drese im Vorfeld der Lesung.

Ursprung der Geschichten um Hein Hannemann ist das Jugendbuch von Sophie Kloerss aus dem Jahr 1923, das vom Lexikus Verlag zeitgemäß editiert wurde. Der Grafiker und Autor Rainer M. Osinger hat Hein Hannemann ein modernes Gesicht gegeben.

Ministerin Drese: „Besonders toll finde ich, dass diese moderne Adaption Grundlage eines multilingualen Sprachenprojekts ist. Durch die jahrelange Zusammenarbeit des Hanse Sail Vereins mit dem Migrantenrat Rostock und dem Verlag umfasst es mittlerweile elf Sprachen von Plattdeutsch über Russisch, Arabisch bis Persisch. Damit eignet sich das Buch hervorragend auch zum Erlernen der deutschen Sprache auf spielerische Weise.“

Wann: Heute (23.6.), 16.00 Uhr:

Projektvorstellung des Hanse Sail Vereins e.V. und Lesung mit Ministerin Stefanie Drese aus dem Buch „Hein Hannemann. Eine Geschichte von der Waterkant“.

Wo: Stadtbibliothek (im Obergeschoß), Verbindungsstraße 14, 18209 Bad Doberan

Dahlemann: Mit dem neuen Spielplatz ist Ueckermünde noch attraktiver

Ueckermünde – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat heute an die Stadt Seebad Ueckermünde für die Neugestaltung des Spielplatzes am Ueckerpark einen Bewilligungsbescheid übergeben. Die Mittel kommen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für den Zeitraum von 2014 bis 2017 und belaufen sich auf insgesamt mehr als 163.800 Euro. Eingebunden ist die Neugestaltung des Spielplatzes in den Förderbereich „Integrierte nachhaltige Stadtentwicklung“.

„Ich freue sehr, heute diesen Förderbescheid übergeben zu können. Auf einer Fläche von 350 Quadratmetern in Nähe des Stadtzentrums können Mädchen und Jungen seit Ende März 2017 ausgelassen tummeln, auch dank der Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn. Mit dem neuen Spielplatz ist der Erholungsort am Stettiner Haff für Einheimische und Gäste, insbesondere für Familien, noch attraktiver geworden“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern.

Auch mit Hilfe von europäischen Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung habe sich Ueckermünde in den letzten Jahren gut entwickelt. Allein von 2000 bis 2013 seien rund zwei Millionen Euro für eine nachhaltige Stadtentwicklung geflossen. „Dazu zählen die Ueckerpromenade und das Neue Bollwerk. Und auch die Schlossmauer wurde aufwändig saniert. Weitere Vorhaben sind für die Förderperiode 2014 bis 2020 geplant. So zum Beispiel die Sanierung des Schlossturms inklusive neuer Verputzung und die energetische Sanierung der Turnhalle im Altstadtkomplex“, kündigte Dahlemann an.

Güstrow: Sportministerin eröffnet Seniorensportspiele 2017

Ministerin Hesse: Sport kann den natürlichen Alterungsprozess verlangsamen

Güstrow – Sportministerin Birgit Hesse eröffnet am Sonnabend, 24. Juni 2017, in Güstrow die 12. Seniorensportspiele Mecklenburg-Vorpommern. Die Sportangebote richten sich an Sportlerinnen und Sportler ab einem Alter von 40 Jahren. Veranstaltet werden die Seniorensportspiele vom Landessportbund. Ausrichter in diesem Jahr sind die Stadt Güstrow und der Kreissportbund des Landkreises Rostock. Ministerin Hesse hat die Schirmherrschaft für die Sportveranstaltung übernommen.

„Seniorensport fördert die Gesundheit und kann den natürlichen Alterungsprozess zwar nicht verhindern, ihn aber deutlich verlangsamen“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Sport verbessert das persönliche Wohlbefinden. Er kann die gesamte Leistungsfähigkeit eines Menschen steigern und dazu beitragen, dass wichtige motorische Fähigkeiten auch im Alter erhalten bleiben. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünsche ich viel Spaß, einen sportlichen und geselligen Tag“, so Hesse.

„Mein besonderer Dank richtet sich in diesem Jahr an die Gastgeberstadt Güstrow, die ausrichtenden Sportvereine und -verbände, zahlreichen Helferinnen und Helfer sowie die Unterstützerinnen und Unterstützer für ihr großes Engagement. Das Schöne ist, dass die breit gefächerten Seniorensportspiele nicht nur zum Mitmachen, sondern gleichermaßen zum Nachmachen anregen“, betonte Ministerin Hesse.

Seit 1995 veranstaltet der Landessportbund alle zwei Jahre die Seniorensportspiele – jedes Mal in einer anderen Stadt in Mecklenburg-Vorpommern. Die 11. Seniorensportspiele wurden in Ueckermünde ausgetragen.

Picknick mit Kühen und Kälbern – Erstes Weidefestival auf Gut Borken

Viereck – „Picknick mit Kühen und Kälbern“ – so lautet das Motto des ersten Weidesfestivals in Mecklenburg-Vorpommern, das am kommenden Sonntag, dem 25. Juni 2017, ab 11 Uhr, auf dem Gut Borken in Viereck (LK Vorpommern-Greifswald) gefeiert wird.

„Veranstaltungen wie diese, sind gerade in der heutigen Zeit enorm wichtig. Massentierhaltung, Pestizide, Gentechnik – die Landwirtschaft sieht sich zunehmend mit negativen Vorurteilen konfrontiert. Dabei hat sie sich in vergangenen Jahren äußerst positiv entwickelt. Mit dem Weidefestival zeigen das Gut Borken, der Bauernverband Uecker-Randow und die Rinder Allianz exemplarisch für viele andere Betriebe, dass unsere Landwirtschaft regional, naturnah, artgerecht und nachhaltig gesunde Lebensmittel erzeugt“, betonte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus im Vorfeld der Veranstaltung.

Die 50 Mitarbeiter des Gutes Borken bewirtschaften eine Fläche von ca. 5.000 ha nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus und versorgen insgesamt bis zu 6.000 Biofleischrinder. Darunter sind ca. 2.500 Mutterkühe, die jedes Jahr ein Kalb naturnah und artgerecht aufziehen.

Der gesamte Rinderbestand setzt sich vornehmlich aus den Fleischrinderrassen Fleckvieh, Uckermärker, Limousin und Angus sowie aus zielgerichteten Kreuzungen dieser Rassen zusammen. Die Mutterkühe werden dabei ganzjährig im Freien gehalten. Hierfür wurden spezielle Winterkoppeln auf trockenen und vorwiegenden Wald umgebenen Ackerstandorten eingerichtet, die über frostsichere Tränken sowie mobile Fress- und Liegeplätze verfügen.

Zum Gut gehören auch Bioschweine. Jährlich werden ungefähr 3.500 Schweine gefüttert und aufgezogen.

Das Futter für die Tiere wird ebenfalls im Betrieb erzeugt. Im Frühjahr kommen auf dem Grünland Walzen und Schleppen zum Einsatz und das Biowintergetreide wird gehackt. Lupine, Ackerbohne und Erbse werden im Frühjahr eingesät und der Mais wird in Reihen abgelegt. Unkrautbekämpfungsmittel kommen nicht zum Einsatz. Von Juni bis Oktober wird das Gras von den Wiesen und Feldern geerntet und zu wertvollen Silagen erzeugt. So werden allein 17.000 Tonnen Grassilage für das Winterhalbjahr produziert. Das sind 1.000 große Traktoranhänger voll. Außerdem werden 11.000 Ballen Stroh für die kalte Jahreszeit gepresst.

„Das Weidefestival macht den Arbeitsalltag der Mitarbeiter für Gäste erlebbar“, so Backhaus. Das Gut sei darüber hinaus ein Botschafter für die erfolgreiche Entwicklung des Öko-Landbaus in Mecklenburg-Vorpommern. Derzeit bewirtschaften hierzulande 885 Landwirtschaftsbetriebe ca. 135.700 ha Anbaufläche ökologisch. Damit klettert der Öko-Anteil an landwirtschaftlich genutzter Fläche in MV erstmals in den zweistelligen Bereich auf 10,1 %. Das ist im Vergleich zum Bundesdurchschnitt von 7,0 % ein Spitzenwert.

Die Landesregierung setzt sich seit Jahren für eine konsequente Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus ein. „Landwirtschaft lebt von und mit der Natur, Umweltschutz ist wichtig für uns und nachfolgende Generationen“, so Backhaus. Unter seiner Federführung wurde deshalb das Landesprogramm Öko-Kompetenz Mecklenburg-Vorpommern 2020“ erarbeitet. Es baut auf der Analyse von Stärken und Schwächen der bisherigen Entwicklung auf. Ziel ist, die Instrumente der Agrarpolitik auf die wachsenden Herausforderungen zu fokussieren, um den ökologischen Landbau als eine besondere Stärke des Landes Mecklenburg-Vorpommern weiter auszubauen.

Um speziell den Bio-Betrieben in MV unter die Arme zu greifen, wurde darüber hinaus das Netzwerk Ökologischer Landbau Mecklenburg-Vorpommern ins Leben gerufen Eine Zielstellung des Netzwerkes sind der Aufbau von themenspezifischen Vernetzungen entlang der Wertschöpfungskette sowie von Demonstrationsnetzwerken mit Landwirtschaftsbetrieben mit den Themenkomplexen Ackerbau, Gartenbau, Tierhaltung, Vermarktung und Gastronomie. Aber auch die Weiterentwicklung der Öffentlichkeitsarbeit sowie die Koordinierung länderübergreifender Projekte stehen im Mittelpunkt des Netzwerkes.

WEMAG unterstützt Nachwuchstalente im Fußball

Landesfußballverband MV und seine Partner ehren die Besten der Saison 2016/2017

Schwerin – Am Mittwochabend ehrte der Landesfußballverband (LFV) gemeinsam mit der WEMAG am Standort des Energieversorgers in der Landeshauptstadt Schwerin die Meister der abgelaufenen Saison 2016/2017 im Nachwuchsbereich und zeichnete die fairsten Teams der WEMAG-Landesligen aus.

Im Rahmen der Meisterehrung überreichten LFV-Präsident Joachim Masuch und WEMAG-Vorstandsmitglied Caspar Baumgart den Siegerteams je einen kompletten Trikotsatz und einen Original-Spielball. Zu den ausgezeichneten Vereinsmannschaften gehörten in den WEMAG-Ligen: SC Parchim als Sieger der A-Junioren; MSV Pampow als Sieger der B-Junioren; Hagenower SV als Sieger der C-Junioren und FC Schönberg 95 als Sieger der D-Junioren.

Großer Jubel bei den Besten der WEMAG-Ligen der A- D-Junioren, den Fairplay-Cupsiegern und den besten Jugend-Einzelsportlern nach der Ehrung in Schwerin. Foto @ WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

Seit der Spielzeit 2015/2016 unterstützt der Schweriner Energieversorger zusätzlich den Fairplay-Cup, der den Team- und Toleranz-Gedanken des Mannschaftssports unterstreicht. „Neben Fußballerischem wie Flanke und Zweikampf werden auf dem Spielfeld auch Werte und Normen vermittelt. Fairplay, Integrität, Verantwortungsbewusstsein: alles Dinge, die auch in anderen Lebenslagen wichtig sind“, sagte Caspar Baumgart bei der Preisverleihung.

In jeder WEMAG-Liga wurde die jeweils fairste Mannschaft mit einem Preisgeld in Höhe von 350 Euro sowie einem Pokal als Symbol für das fairste Spieljahr geehrt. Die Gewinner-Mannschaften sind bei den A-Junioren der SG Lübstorf / Bad Kleinen, bei den B-Junioren der PSV Wismar, bei den C-Junioren der Schweriner SC. Bei den D-Junioren haben sich mit einem Punktegleichstand gleich drei Vereine diese Auszeichnung gesichert: der FC Schönberg 95, der Neumühler SV und der FC Mecklenburg Schwerin U11.

Darüber hinaus wurden während der Veranstaltung vor etwa 100 Sportlern von der AOK Nordost Lina Jubel (1. FC Neubrandenburg 04) und die U16-Auswahl des LFV M.-V. mit ihrem Gesamtergebnis beim DFB-Sichtungsturnier als die besten Talente prämiert. Niklas Rose (MSV Pampow) hat den Titel als bester Jungschiedsrichter in Empfang genommen. Er ist seit dem Jahr 2014 ehrenamtlicher Schiedsrichter. Allein in der Saison 2016/2017 war der mit 18 Jahren junge Unparteiische 65-mal im Einsatz und überzeugte dabei mit sehr guten Leistungen. „Das sind großartige Voraussetzungen für den Weg in die nächst höhere Liga“, würdigt Bastian Dankert, Geschäftsführer des Landesfußballverbandes und selbst FIFA-Referee, das Engagement Roses.

Die WEMAG ist seit 2009 Premiumpartner des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Dank der finanziellen Förderung können unter anderem Mannschaftstrikots, Medaillen und Pokale sowie Fußbälle bereitgestellt werden und wir können unsere Nachwuchsfußballer und ‑fußballerinnen noch gezielter unterstützen“, sagt Joachim Masuch.

Das Energieunternehmen WEMAG bleibt weiter Premiumpartner des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Mit unserem Engagement wollen wir den Landesfußballverband in seiner sozialen und gesellschaftspolitischen Verantwortung materiell und finanziell unterstützen und mit dafür sorgen, dass dem Fußball nicht die Talente ausgehen“, sagte Caspar Baumgart.

Tag der Technik 2017: Schülerinnen und Schüler für Technik begeistern

Ministerin Hesse: In technischen Berufen gibt es einen großen Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften

Neubrandenburg – Schülerinnen und Schüler können sich am Freitag, 23. Juni 2017, in Neubrandenburg, Rostock, Stralsund und Wismar über neue Technologien und technische Berufe informieren. Am bundesweiten Tag der Technik gibt es in Mecklenburg-Vorpommern an den vier Hochschulstandorten unter dem Motto „Heute die Welt von morgen gestalten“ viele Aktionen. Bildungs- und Wissenschaftsministerin Birgit Hesse hat die Schirmherrschaft für die landesweite Veranstaltung übernommen.

„Der Tag der Technik ist eine gute Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler für technische Entwicklungen zu begeistern, weil sie technische Geräte ausprobieren und eigene Erfahrungen machen können“, sagte Bildungs- und Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. „Die Expertinnen und Experten wollen den Schülerinnen und Schülern vermitteln, dass sie es sind, die die Innovationen von morgen schaffen. Gerade in den technischen Berufen gibt es einen großen Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften“, betonte Hesse.

An der Hochschule Neubrandenburg können sich Mädchen und Jungen beispielsweise über 3-D-Drucker in der Lebensmitteltechnologie informieren. Die Fraunhofer-Einrichtung für Großstrukturen in der Produktionstechnik (AGP) in Rostock zeigt, wie Bleche zusammengefügt werden. An der Hochschule Stralsund steht die Entwicklung von Schiffsrümpfen am Wellensimulator auf dem Programm. In Wismar können Schülerinnen und Schüler aus Holzlatten eine Bogenbrücke ohne Nägel und Schrauben bauen und die Stabilität testen.

Am Tag der Technik öffnen die Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Labore und Unternehmen ihr Türen und laden zu Experimenten ein. Organisiert wird der Tag der Technik vom Verein Deutscher Ingenieure Mecklenburg-Vorpommern. Unterstützt werden die Mitmach-Aktionen vom Ingenieurrat MV und weiteren regionalen Partnern aus Handwerk und Industrie. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern ab Klasse 8 sowie den Lehrerinnen und Lehrern Technik nahezubringen.

Tag der Technik in Wismar

Wismar – Was hält eine Brücke aus? Wie lange hält eine Autobahn? Und wer kümmert sich darum? Darüber informieren Experten der Straßenbauverwaltung Mecklenburg-Vorpommern am Tag der Technik an diesem Freitag (23.6.) in der Hochschule Wismar.

An ihrer Info-Station erklären sie nicht nur, was im Straßenbau technisch nötig und möglich ist. Sie informieren vor allem über die Berufe, die sich um Bau und Erhalt der Straßen kümmern. Besonders wichtig ist dafür neben dem Ingenieur der Straßenwärter. Er kontrolliert die Straßen und Brücken und sorgt so für die Sicherheit im Verkehr.

„Die Verkehrswege sind die Lebensadern des Landes. Deshalb ist es wichtig, sie zu warten und instand zu halten“, sagt Infrastrukturminister Christian Pegel. Vor allem in einem dünn besiedelten Land wie Mecklenburg-Vorpommern seien die Straßen wichtige Kommunikationswege. „Zwei Drittel der Pendler fahren in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Auto zur Arbeit. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass unsere Straßen in gutem Zustand sind.“ Straßenwärter sei ein zukunftsträchtiger Beruf. „Ohne sie wird es auch kein autonomes Autofahren geben. Computergesteuerte Fahrzeuge sind mehr denn je auf intakte Straßen angewiesen“, sagt Christian Pegel, der am Tag der Technik ebenfalls in die Hochschule Wismar kommt und von 10.00 bis 12.00 Uhr Fragen von Schülerinnen und Schülern beantwortet.

An der Info-Station erhalten sie auch einen Einblick in die Berufspraxis. Die Experten der Autobahnmeisterei Upahl stellen typische Arbeitsgeräte von Straßenwärtern vor: einen Unimog mit unterschiedlichen Arbeitsgeräten sowie einen Böschungsmäher.

Der Tag der Technik an der Hochschule Wismar an diesem Freitag (23. Juni) beginnt um 10.00 Uhr und endet um 14.00 Uhr. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.tdt-mv.de/programm-wismar.html

LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis 2017 ausgelobt

Schwerin – Jetzt für den Technologiepreis 2017 bewerben: Ab sofort sind Bewerbungen für den LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis 2017 möglich. „Gesucht werden Produkte, Verfahren und technologische Dienstleistungen mit hohem Innovationsgrad und Verwertungspotenzial. Wir suchen Unternehmer, Forscher und Entwickler mit innovativen Ideen und Projekten. Der Preis trägt dazu bei, das Potential der heimischen Wirtschaft und Wissenschaft noch bekannter zu machen“, ermunterte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Mittwoch in Schwerin zur Teilnahme am diesjährigen Wettbewerb um den Technologiepreis. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. September 2017.

Das Wirtschaftsministerium und die drei Industrie- und Handelskammern des Landes Mecklenburg-Vorpommern loben in diesem Jahr zum 15. Mal den „LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern“ aus. „Erfolgreich umgesetzte Ergebnisse der Forschungs- und Entwicklungsarbeit sind ein Aushängeschild für Mecklenburg-Vorpommern. Das schafft Arbeit im Land und kurbelt auch das überregionale Geschäft weiter an“, so Glawe weiter.

Mit dem „LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern 2017“ werden Unternehmen und wissenschaftlich ausgebildete Einzelpersonen oder auch Personengruppen von Forschungseinrichtungen gewürdigt, die sich um die erfolgreiche Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen aus MV in ein konkretes wirtschaftliches Produkt, ein Verfahren oder eine technologische Dienstleistung besonders verdient gemacht haben. Für den „LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis MV 2017“ stehen insgesamt 10.000 Euro Preisgeld zur Verfügung.

„Ein Schwerpunkt unserer Wirtschaftspolitik liegt auf Forschung, Entwicklung und Innovation. Im Verbund von Wirtschaft und Wissenschaft wird unsere überregionale Wettbewerbsfähigkeit weiter gestärkt. Ziel ist es, dass aus den Ideen nach vielen Forschungsleistungen marktfähige Produkte entstehen können“, machte Wirtschaftsminister Glawe deutlich. Für die EU-Förderperiode von 2014 bis 2020 stellt das Wirtschaftsministerium 168 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für Forschung, Entwicklung und Innovation zur Verfügung. Die Rahmenbedingungen sind so gestaltet, dass Unternehmen Unterstützung erhalten von der Produktentwicklung bis zur Marktreife.

Preisträger des Technologiepreises MV 2016 waren die Physiolution GmbH aus Greifswald und die Prolupin GmbH aus Grimmen. Das Greifswalder Unternehmen Physiolution GmbH hat sich auf die Untersuchung der Wirkstofffreisetzung von festen peroralen (oral zu verabreichenden) Arzneiformen unter biorelevanten Testbedingungen spezialisiert. Damit soll herausgefunden werden, wie sich Medikamente auf den pH-Wert im Magen-Darm-Trakt auswirken.

Die Prolupin GmbH aus Grimmen hat sich auf die Gewinnung und Modifizierung von Proteinen der Blauen Süßlupine als Lebensmittelzutat und deren gezielte Anwendung im Lebensmittelbereich spezialisiert.

Der Namensgeber, Dr. Dr. hc. mult. Ludwig Bölkow war ein gebürtiger Schweriner und Mitbegründer des Konzerns Messerschmidt-Bölkow-Blohm (MBB), aus dem die DASA (heute EADS) entstand.

Die Bewerbungsunterlagen für den „LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern 2017“ sind bis zum 15. September 2017 bei der Industrie- und Handelskammer zu Rostock einzureichen.

Dahlemann eröffnet erste „Nacht der Wirtschaft“ in Anklam

Anklam – „Vorpommern ist immer dann erfolgreich, wenn sich die Akteure vor Ort zusammentun, gemeinsam Ideen entwickeln, für diese werben und sie dann auch gemeinsam umsetzen. Dafür ist die „Nacht der Wirtschaft“ in Anklam – die erste überhaupt – ein sehr gutes Beispiel“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann bei der Eröffnung der Nacht der Wirtschaft in der Hansestadt.

Es sei gut, dass die teilnehmenden Unternehmen und Gesellschaften ihre Pforten für die Bürgerinnen und Bürger öffneten, „damit sich die Menschen vor Ort selbst ein Bild von den Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in der Stadt machen und die wirtschaftliche Vielfalt in der Lilienstadt kennenlernen können.“ Davon profitierten beide Seiten. Die Unternehmerinnen und Unternehmer werben um Auszubildende und Fachkräfte. Die interessierten Besucherinnen und Besucher machen sich mit Bedingungen, die die Unternehmen bieten, bekannt. Dahlemann: „Wer gute Fachkräfte haben will, der muss auch anständigen Lohn zahlen und eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie garantieren.“

Es sei ganz hervorragend, dass die Stadt und die Agentur für Arbeit Greifswald als Initiatoren viele engagierte Partner gefunden hätten. Dahlemann: „Das ist genau das, was wir hier in Vorpommern brauchen: Gute Ideen, Gemeinsamkeit und Miteinander. Es gibt hier viele Engagierte, die sich für Anklam und für Vorpommern insgesamt einsetzen. Das macht uns stark.“

Die positive Entwicklung Vorpommerns sei unübersehbar. „Bei der Arbeitslosigkeit liegen wir zwar immer noch über dem Landesdurchschnitt. Aber im Kreis Vorpommern-Greifswald hat sich z.B. im Vergleich zum Mai 2007 die Zahl der Arbeitslosen halbiert. Mit 9,7 Prozent ist die Quote sogar erstmals in der Geschichte des Kreises einstellig.“ Natürlich könne diese Entwicklung nur so weitergehen, wenn neben den Verantwortlichen vor Ort auch die Landespolitik ihren Beitrag leiste. „Mit der Lenkungsgruppe Vorpommern zur Koordinierung der großen Vorhaben und dem Vorpommern-Fonds, mit dem wir viele kleine Projekte unterstützen können, haben wir gute Instrumente geschaffen, um die Entwicklung in Vorpommern noch zielgerichteter voranzutreiben“, betonte Dahlemann.

15 Jahre „Innovationsnetz – Schüler auf Kurs für MV“

Rostock – Das „Innovationsnetz – Schüler auf Kurs für MV“ feiert am Freitag, den 04. Juli, mit Schülern, Partnerfirmen und weiteren Unterstützern sein 15-jähriges Bestehen. In dem Projekt arbeiten leistungsstarke Schüler der Klassenstufen 8 bis 12 von Gymnasien und Gesamtschulen in der Hansestadt Rostock sowie im Landkreis Rostock gemeinsam mit Unternehmen an praktischen Aufgabenstellungen.

„Das Projekt bringt Schüler mit Wirtschaft und Wissenschaft zusammen und zeigt den Jugendlichen praxisnah attraktive berufliche Möglichkeiten in der Region auf. Vor allem durch die intensive Projektarbeit lernen sie die Berufswelt vertieft kennen. Das kann den Jugendlichen bei der Entscheidung für den späteren Berufsweg helfen. Zugleich haben Unternehmen die Chance, frühzeitig Nachwuchskräfte an sich zu binden. Das ist für alle Beteiligten ein Gewinn“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Projektträger ist die BilSE Bildungs-Service für Europa GmbH, Institut für Bildung und Forschung.

Im Schuljahr 2015/16 waren 135 Schüler aus neun Schulen in 45 Schülerteams beim Innovationsnetz aktiv und bearbeiteten von Unternehmen und wirtschaftsnahen Einrichtungen gestellte Aufgaben. Ziel des Projektes ist es, die Jugendlichen als zukünftige Fachkräfte in der Region zu fördern. Das Hauptaugenmerk liegt auf einer verbesserten Studien-, Berufs- und Praxisorientierung, der Vernetzung von Schulen, Unternehmen, der Universität Rostock sowie Vertretern von Wirtschafts- und Wissenschaftsverbänden im Übergang Schule, Wissenschaft und Wirtschaft sowie einer Interessenentwicklung in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). „Das Projekt fördert die Kreativität und den Forschergeist der Schüler. Gleichzeitig werden die beruflichen Möglichkeiten in Mecklenburg-Vorpommern aufgezeigt. Das ist ein richtiger Weg, um Fachkräfte für die Wirtschaft und die Wissenschaft im Land zu gewinnen“, sagte Glawe.

Unterstützt wurde das Projekt mit knapp 372.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Der Zeitraum umfasste dabei die Schuljahre 2015/2016 und 2016/2017.

Veranstaltungshinweis und Anmeldung

15 Jahre „Innovationsnetz – Schüler auf Kurs in MV“ am 04. Juli 2017 um 14.00 Uhr in der Aula des Innerstädtischen Gymnasiums Rostock, Goethestraße 5, 18055 Rostock.

Neben einem Einblick in die Netzwerkarbeit gibt es einen Rückblick auf die vergangenen 15 Jahre.

Die Veranstalter bitten um eine Anmeldung bis zum 23.06.2017 per mail unter innovationsnetz@bilse.de.

„Wolfgang Mattheuer – Grafiken“ – Ausstellungseröffnung am 30. Juni im Schleswig-Holstein-Haus

Eine Ausstellung in Kooperation mit der Kunsthalle Rostock
1.Juli bis 20. August 2017
Vernissage Freitag 30. Juni um 18.00 Uhr
Schleswig-Holstein-Haus

Schwerin – Wolfgang Mattheuer zählt neben Bernhard Heisig und Werner Tübke zu den bedeutendsten Vertretern der Leipziger Schule. Der Maler und Grafiker Wolfgang Mattheuer hatte einen ganz eigenen Stil entwickelt, der sich zwischen Neuer Sachlichkeit und Surrealismus à la René Magritte verorten lässt.

Anlässlich seines 90. Geburtstages zeigt das Schleswig-Holstein-Haus eine beachtliche Auswahl von über 30 Grafiken aus dem Bestand der Kunsthalle Rostock, die sich zur gleichen Zeit seinen Gemälden widmet. Die Arbeiten beleuchten die wichtigsten Stationen seines künstlerischen Schaffens. Mattheuer verstand es, durch eine klug verschlüsselte Bildsprache, Kritik am sozialistischen Staat zu üben, die die ostdeutschen Bürger verstanden, dem Staatsapparat jedoch keine greifbaren Beweise gegen ihn lieferten.

Wolfgang Mattheuers Werke bewegen zum genauen Hinsehen und zum grundsätzlichen Nachdenken über das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft. Damit ist seine Botschaft aktueller denn je.

Die Eröffnung findet am Freitag, den 30. Juni um 18.00 Uhr statt. Der Eintritt zur Vernissage ist frei. Der Ausstellungseintritt beträgt während der Laufzeit 3,- Euro. Die Eintrittskarte berechtigt zum mehrmaligen Besuch bis zum Ende dieser Ausstellung. Das Haus ist von Dienstag bis Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Kunsthalle Rostock statt.

Luftballons und Uhr am Rathaus läuten Countdown zum Stadtgeburtstag ein

Rostock – Das Team „Stadtjubiläum“ lädt am Mittwoch, 21. Juni 2017, in der Zeit von 14.30 bis etwa 18.30 Uhr zum Sommerfest zum 799. Geburtstag der Hansestadt Rostock auf den Neuen Markt ein.

Die zentrale Aktion des Tages startet um 17 Uhr. Aus 799 Menschen soll eine „800“ geformt werden, die dann von oben aus mit einer Drohne fotografiert wird. Die mit Helium befüllten Ballons werden auf ein Zeichen gestartet und schweben in den Rostocker Abendhimmel. Das Foto soll u.a. im bald erscheinenden MERIAN-Heft „Rostock“ zu sehen sein. Danach wird eine Countdown-Uhr am Rathaus wird gestartet und zählt die verbleibenden 368 Tage bis zum offiziellen Stadtgeburtstag am 24. Juni 2018 herunter.

Das Programm des Sommerfestes ist vielfältig: Drei Rostocker Bands der „Fête de la musique“ werden die Bühne für ihre Auftritte nutzen, bevor ESCO, die Gewinner des Bandcontests „Sing deinen Song für Rostock“, ihren Siegersong „Mehr als nur gewöhnlich“ zum ersten Mal der breiten Öffentlichkeit präsentieren werden. Einen Vorgeschmack auf das Veranstaltungshighlight zum 800-jährigen Stadtjubiläum, das „Karat-meets-Classic“-Konzert, gibt es um 16 Uhr.

Die Band-Mitglieder Bernd Römer und Christian Liebig werden den offiziellen Kartenvorverkauf für das Konzerthighlight am 24. Juni 2018 in der StadtHalle Rostock starten und dabei für Autogrammwünsche zur Verfügung stehen. Sportlich Interessierte können mit den Spielern der Rostock Seawolves an der mobilen Korbanlage ein paar Bälle werfen, während Maskottchen Wolfi für Fotos bereit steht. Das Volkstheater Rostock präsentiert sich mit einer Überraschungsperformance und weist auf das Sommertheater und die neue Spielzeit hin.

Konzert der Rock- und Pop-Klassen der Musikschule

Stralsund – Die Musikschule Stralsund lädt am Freitag, den 23. Juni um 17.00 Uhr, zu einem Konzert mit Schülern der Rock-und Pop-Klassen in den Konzertsaal der Musikschule ein.
Drumset

Neben jungen Schülern, die ihr erstes Vorspiel bestreiten, und Schülern aus den Pop-Klassen, die zum Ende des Schuljahres noch einmal ihr Können zeigen, ist ein besonderes Highlight zu erleben.

Sebastian Simon aus der Schlagzeugklasse von Thomas Görsch wird in diesem Konzert am Drumset (Schlagzeug) ein anspruchsvolles Programm mit Titeln von Toto, Avenged Sevenfold u.a. präsentieren. Damit legt Sebastian an der Musikschule seinen Oberstufenabschluss ab.

„In der Struktur der öffentlichen Musikschulen im Verband deutscher Musikschulen e. V. entspricht der Oberstufenabschluss, den Sebastian absolvieren möchte, dem Aufnahmeprüfungsniveau der deutschen Musikhochschulen“, erläutert dazu Musikschuldirektor Wolfgang Spitz.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei.

Gutes Netz von Schuldnerberatungsstellen im Land

Schwerin – Zum Start der bundesweiten Aktionswoche der Schuldnerberatung vom 19. bis 23. Juni 2017 hat Sozialministerin Stefanie Drese auf das gute Netz von Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstellen in Mecklenburg-Vorpommern hingewiesen.

„Im gesamten Land bieten 23 Träger an 32 Hauptstandorten und 34 Nebenstellen Beratung für überschuldete Personen und Haushalte an“, sagte Ministerin Drese heute in Schwerin.

„Mein Dank gilt anlässlich der Aktionswoche der sehr guten Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Beratungsstellen. Sie helfen Bürgerinnen und Bürgern, um aus der Schuldenfalle zu kommen. Diese engagierte Arbeit muss auch besser unterstützt werden. Deshalb hat das Land im Jahr 2016 seine Förderung um 100.000 Euro auf 1,905 Millionen Euro pro Jahr erhöht“, so Drese. Der Landeszuschuss beträgt bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben einer Beratungsstelle.

Laut einer Richtlinie des Sozialministeriums werden die Beratungsstellen in den Landkreisen und kreisfreien Städten entsprechend dem Bevölkerungsstand zum 31.12. des Vorvorjahres gefördert. Damit ist eine gleichberechtigte und transparente Verteilung auf das zur Verfügung stehende Gesamtbudget gewährleistet. Die Kommunen verteilen das Budget in eigenem Ermessen auf die Beratungsstellen.

Zuwendungen gibt es maximal bis zu einem Versorgungsschlüssel im Landkreis oder in der kreisfreien Stadt von einer Beratungskraft auf 25.000 Einwohner/innen. Drese: „Dieser Einwohnerschlüssel ist von der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände im Bund (AG SBV) als idealer Einwohnerschlüssel gefordert worden. Wir haben ihn.“

Rostocker Lehrerin trifft Nobelpreisträger

Lehrerin Dr. Regine Schütt fährt zur 67. Lindauer Nobelpreisträgertagung

Rostock – Die Lehrerin, Dr. Regine Schütt, aus Stäbelow nimmt am „Teaching Spirit“ der 67. Lindauer Nobelpreisträgertagung teil. Neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern treffen sich Ende Juni 2017 am Bodensee besonders qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer, um neue Ideen für den eigenen Unterricht zu erhalten. Dr. Regine Schütt ist Lehrerin für Biologie und Chemie am Gymnasium „CJD – Christophorusschule Rostock“ und Landesbeauftragte für die Chemie-Olympiade in Mecklenburg-Vorpommern. Beim diesjährigen Neujahresempfang des Bundespräsidenten wurde sie durch den damaligen Amtsinhaber Joachim Gauck geehrt.

„Dr. Regine Schütt gehört zu den Lehrkräften bei uns im Land, die ihre Schülerinnen und Schüler für die Fächer Biologie und Chemie begeistern“, lobte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Dieses Engagement ist besonders wichtig, weil wir erreichen müssen, dass mehr Schülerinnen und Schüler Berufe in den Bereichen Mathematik, Informatik und den Naturwissenschaften ergreifen. Ich freue mich, dass Dr. Regine Schütt eine Einladung zu dieser Tagung erhalten hat und wünsche ein spannendes Treffen. Sie gehört damit zu den 21 Pädagogen, die deutschlandweit ausgewählt wurden, sich mit den Nobelpreisträgern der Chemie auszutauschen“, so Hesse.

Die Lindauer Nobelpreisträgertagung findet vom 25. Juni bis 30. Juni 2017 statt. In Lindau treffen sich jedes Jahr rund 400 bis 650 Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie promovierte Forscherinnen und Forscher aus bis zu 90 Ländern. Die Tagung ist abwechselnd den Nobelpreisdisziplinen „Physiologie oder Medizin“, „Physik“ und „Chemie“ gewidmet. Die Lindauer Nobelpreisträgertagung wurde 1951 ins Leben gerufen und dient dem Austausch von Nobelpreisträgern und Wissenschaftlern jüngerer Generationen.