Glewitz feiert 725-jähriges Jubiläum

Glewitz – In der Gemeinde Glewitz (südlich von Stralsund im Landkreis Vorpommern-Rügen) ist am Freitag mit einem Festakt der Auftakt für ein Jubiläumswochenende gegeben worden. Anlass der Feierlichkeiten war die erstmalige urkundliche Erwähnung des Ortes vor 725 Jahren. „Glewitz liegt inmitten unberührter Natur und ist ein attraktiver Bestandteil des Naturschutzgebietes Trebeltal. Hier finden Tagesausflügler und Urlaubsgäste eine Oase der Ruhe inmitten zahlreicher Zeugnisse mittelalterlicher Geschichte“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Zum Jubiläum ist das rekonstruierte Gemeindehaus offiziell an die Dorfgemeinschaft übergeben worden. Blickfang auf der Wiese neben dem Gemeindehaus bildet eine hölzerne Adlerskulptur, die sich auf historische Sagen der Region bezieht. Das gesamte Wochenende wird das Jubiläum des Ortes gefeiert, unter anderem mit einem Festumzug, Livemusik, Flohmarkt, Skatturnier und Feuerwerk. „Der Ort ist geprägt von einem starken Zusammenhalt der Einwohner, das zeigt sich deutlich an dem hohen Engagement der Bürger zur Gestaltung des Jubiläums“, sagte Glawe.

„Unser Ziel ist es, den ländlichen Raum weiter zu stärken. Dafür müssen attraktive Angebote geschaffen werden, um das touristische Angebot aufzuwerten. Die Region rund um Glewitz besticht durch eine wunderschöne Landschaft mit ausgedehnten Wäldern und Radwegen für Erholungssuchende“, sagte Glawe. Die Regionen im Landesinneren Mecklenburg-Vorpommerns tragen mit jährlich mehr als sieben Millionen Übernachtungen etwa ein Viertel zum gesamten touristischen Aufkommen des Landes bei. Beim ländlichen Tourismus innerhalb Ostdeutschlands erreicht Mecklenburg-Vorpommern einen Anteil von mehr als 40 Prozent (Statistisches Amt MV/OSV-Tourismusbarometer).

Ministerin Drese auf Sommertour im Landkreis Rostock

Rostock – Am kommenden Montag (23. Juli) ist Sozialministerin Stefanie Drese im Rahmen ihrer Sommertour durch alle Landkreise und kreisfreien Städte im Landkreis Rostock zu Gast.

Die Ministerin besucht zunächst den Fachdienst Integration und Unterbringung von Flüchtlingen des Landkreises in Bad Doberan. Sie wird sich bei einem Rundgang über die Betreuung anerkannter Flüchtlinge unter anderem durch den Einsatz der aktuell vier Integrationslotsinnen informieren.

Im Anschluss macht die Ministerin Station in Teterow. Sie trifft hier die Tagesgruppe des CJD Nord „Entlastung für Familien – Förderung für Kinder“. Der Träger ermöglicht mit diesem Angebot Erfahrungs- und Lernfelder für Mädchen und Jungen, deren Eltern und Familien. In der Gruppe trainieren die Kinder ihr Sozialverhalten, mit Konflikten umzugehen und ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Die Ministerin möchte sich insbesondere ein Bild vom Projekt „Inklusion mit Pferden“ – ein durch die „Aktion Mensch“ gefördertes Konzept – machen. So lernen die Kinder im Umgang mit Tieren, Ängste abzubauen und Vertrauen zu gewinnen.

Abschließend besucht Drese das ASB Mutter-Kind-Therapiezentrum in Graal-Müritz. Dort wird sie sich die Vorsorgeklinik Meeresbrise für Mutter-Kind- und Vater-Kind-Kuren anschauen und mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin ins Gespräch kommen.

„Mir ist es sehr wichtig, direkt mit den Menschen in Kontakt zu treten und mich vor Ort über Einrichtungen, Vereine, Initiativen und Projekte aus den Bereichen Soziales, Familie, Integration und Pflege zu informieren“, verdeutlicht Ministerin Drese das Anliegen ihrer Sommertour durch die Landkreise und kreisfreien Städte.

Am 25. Juli setzt Sozialministerin Drese ihre Sommertour im Landkreis Nordwestmecklenburg gemeinsam mit dem Minister für Familie, Gesundheit und Soziales der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien fort.

Boddenparty und Wittower Testival in Dranske

Insel Rügen – Vom 26. – 29. Juli 2018 feiert die Gemeinde Dranske ihre legendäre Boddenparty mit dem Wittower Testival der Wassersportschule Rügen Piraten. Für Unterhaltung und Partystimmung sorgen diverse live Konzerte auf vier verschiedenen Bühnen, DJs und Schausteller. Publikumsmagnet und feierlicher Höhepunkt des Samstags sind der beleuchtete Bootskorso „Bodden im Licht“ und das traditionelle Feuerwerk.

Auf vier verschiedenen Bühnen bietet die Boddenparty dieses Jahr ein abwechslungsreiches und vielseitiges musikalisches Programm. Im Zelt, auf der Showbühne, vor der Rügen Piraten Wassersportschule und neu auch auf der Seebrücke spielen Bands wie, Rockpiraten, Querbeet, Who Cares, Wir Kleben, Urgestein, Heike & Vlady sowie Berluc und Schlagerstar Regina Thoss.

Von Donnerstag bis Sonntag bieten sich den Besuchern auf dem ganzen Gelände der Boddenparty ein großer Schaustellerpark und vielseitiges Markttreiben an. Für die Kinder gibt es verschiedene Kinderspass-Aktionen. Am Samstagabend zaubert der beleuchtete Bootskorso „Bodden im Licht“ eine schöne, magische Atmosphäre auf den Bodden. Als Höhepunkt wird danach das spektakuläre Feuerwerk gezündet. Für Partystimmung bis in die späten Stunden sorgen die DJs „Mallo“, „Seimen Fresh“ und „Dust_Push.“

Windsurfer, Kiter und Stand Up Paddler kommen bei der Boddenparty auch voll auf ihre Kosten. Die Wassersportschule Rügen Piraten hat das aktuellste Material angesagter Firmen im Kite- und Windsurfbereich für die Besucher vor Ort, welches von geübten Wassersportlern getestet werden kann. In speziell vergünstigten SUP Einsteigerkursen können Klein und Groß das Stand Up Paddling erlernen. Außerdem stehen Kite-Wettkämpfe wie Boardercross- oder Freestylecontest auf dem Programm.

Für Kinder und Jugendliche findet bei den Rügen Piraten am Samstag um 14 Uhr die Beach-Olympiade statt: kleine Wettkämpfe in witzigen Geschicklichkeitsdisziplinen rund um Strand und Wasser. Außerdem organisieren die Rügen Piraten einen Beach-Cleanup in Zusammenarbeit mit Sea Shepherd. Speziell die Kinder und Jugendlichen werden dazu eingeladen, sich bei dieser tollen Strandsäuberungsaktion am Bodden zu beteiligen. Die Rügen Piraten verschenken als Dankeschön tolle Geschenke aus dem Rügen Piraten Laden.

Wirtschaftsminister auf Informationstour bei Unternehmen

Schwerin – Wirtschaftsminister Harry Glawe hat sich am Donnerstag bei vier Unternehmen aus Ludwigslust, Rastow und Schwerin über aktuelle Vorhaben informiert. Auf dem Tourplan standen die beiden Ludwigsluster Betriebe Rattunde GmbH & Co KG und M & M Autoteile GmbH sowie die Sörgel & Bunsen Gerüstbau GmbH aus Fahrbinde und das Hotel „Speicher am Ziegelsee“ in Schwerin. „In der Region zeigt sich eine beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung. Das ist dem hohen Engagement, dem verantwortungsvollen Wirken und dem unternehmerischen Mut der Firmenchefs und ihrer Mitarbeiter zu verdanken. Mit der Informationstour wollen wir beispielhaft auf die Innovationskraft und das technische Können der Unternehmen hinweisen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe. Die Betriebstour wurde von der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin (IHK) organisiert und durch den Präsidenten Hans Thon sowie den Hauptgeschäftsführer Siegbert Eisenach begleitet.

Seit dem Jahr 2011 sind für 385 neue Investitionsvorhaben im Kammerbezirk der IHK zu Schwerin Investitionszuschüsse in Höhe von rund 255,9 Millionen Euro ausgegeben worden unter anderem aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE). Das Gesamtinvestitionsvolumen der Vorhaben betrug rund 1,35 Milliarden Euro. Damit wurden rund 3.900 neue Arbeitsplätze geschaffen und knapp 15.500 Arbeitsplätze gesichert. „Wir werden künftig weiter an der Verbesserung der Rahmenbedingungen arbeiten. Neuansiedlungen und Erweiterung von bestehenden Unternehmen haben wir klar im Fokus. Dadurch entstehen neue Arbeitsplätze, bestehende Jobs werden gesichert“, erläuterte Glawe weiter.

Das Ludwigsluster Maschinenbau-Unternehmen wurde im Jahr 1990 in Wittenberge als „Garagenfirma“ gegründet und begann mit der Fertigung von Maschinen, die später zu Sägebearbeitungszentren und flexiblen Fertigungssystemen weiter entwickelt wurden. Heute produzieren 235 Mitarbeiter vom Standort Ludwigslust aus Maschinen, Anlagen und technische Geräte, die nach Unternehmensangaben weltweit verkauft werden. Die Maschinen kommen in der Rohrindustrie, bei Stahlwerken, Automobilzulieferern, Möbel- und Fahrradherstellern zum Einsatz. Seit einigen Jahren hat die Rattunde GmbH auch Niederlassungen in den USA und in Mexico. Derzeit werden im Unternehmen 16 Jugendliche in insgesamt zehn Berufen der Metall- und Logistikbranche ausgebildet. „Die Rattunde GmbH investiert seit vielen Jahren vorbildlich in die Ausbildung junger Menschen. So wird Schulabgängern eine Perspektive für eine berufliche Karriere in der Region geboten. Zugleich ist so sichergestellt, dass den Unternehmen qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen“, sagte Glawe.

„Welche erfolgreichen Anstrengungen in der Rattunde GmbH in Punkto Ausbildung unternommen werden, zeigen seit Jahren die Ergebnisse. So konnte dieses Unternehmen zuletzt mit Toni Dahl einen der besten Auszubildenden der IHK-Winterprüfungen präsentieren“, ergänzt IHK-Präsident Thon.

Die Autoteile M & M GmbH ist ein Groß- und Einzelhändler für Autoersatzteile. Zudem werden Dienstleistungen rund um die Bereiche Automobile, Zweiräder, Kraftfahrzeugteile, Reifen und Zubehör angeboten. Das Sortiment umfasst Produkte zur Wartung, Reparatur und Pflege von Personen- und Nutzfahrzeugen für Gewerbetreibende und Hobbyschrauber. Insgesamt 13 Mitarbeiter sind an fünf Standorten (Ludwigslust, Schwerin, Parchim, Wismar-Kritzow und Hagenow) beschäftigt. Im Jahr 2016 wurde der Betrieb seitens der IHK als „Unternehmer in Verantwortung“ ausgezeichnet. Seit 2007 unterstützt das Unternehmen die Entwicklung des SG03 Ludwigslust/Grabow e.V., mit knapp 1.000 Mitgliedern einer der größten Sportvereine Westmecklenburgs. „Die Autoteile M & M GmbH zeichnet sich durch ein besonderes ehrenamtliches Engagement aus – vor allem in den Bereichen Sport, Gesundheit und Jugendförderung. Mit der Unterstützung sollen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhalten, ein attraktives Freizeitangebot zu nutzen“, sagte Glawe.

„Mit Matthias Belke hat die M & M Autoteile GmbH einen außerordentlich engagierten Geschäftsführer, der neben seiner beruflichen Tätigkeit auch viel ehrenamtliche Arbeit leistet. Als Vizepräsident der IHK zu Schwerin vertritt er die Interessen der Unternehmer sehr erfolgreich“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Eisenach.

Die Sörgel & Bunsen Gerüstbau GmbH besteht seit 1990 und bietet ein breites Leistungsspektrum rund um den Gerüstbau und -verleih. Dazu gehören beispielsweise Arbeits- und Schutzgerüste, Einhausungen und Überdachungen sowie Sonderkonstruktionsgerüste für Denkmalpflege und Aufzüge. Nach Unternehmensangeben kommen die öffentlichen, gewerblichen und privaten Kunden aus Mecklenburg, Schleswig-Holstein und Hamburg. Insgesamt 35 Mitarbeiter – Gerüstbaumonteure, geprüfte Gerüstbaukolonnenführer, geprüfte Gerüstbaukolonnenführer mit Ausbildereignung, Gerüstbaumeister und Bauleiter – sind beim Unternehmen beschäftigt. „Familienfreundlichkeit und Fachkräftesicherung sind neben der kompetenten Absicherung von Bauarbeiten ein wichtiger Schwerpunkt in der täglichen Arbeit bei der Sörgel & Bunsen Gerüstbau GmbH. So können Mitarbeiter langfristig im Unternehmen gehalten werden“, sagte Glawe.

Das Hotel „Speicher am Ziegelsee“ in Schwerin entstand 1998 aus einem denkmalgeschützten Getreidespeicher und bietet 77 Zimmer, ein Restaurant, Tagungsräume sowie einen Wellnessbereich. Unter den 50 Mitarbeitern ist eine im April 2018 gekürte „Landesmeisterin in den gastgewerblichen Grundberufen Koch, Restaurantfach und Hotelfach“ des DEHOGA MV und der IHKs. „Eine sehr gute Berufsausbildung leistet einen hervorragenden Beitrag zur Fachkräftesicherung im eigenen Unternehmen. Das Hotel ´Speicher am Ziegelsee´ war hier in der Vergangenheit höchst erfolgreich und ist beispielgebend für die Hotelbranche“, unterstreicht IHK-Präsident Thon.

Das Hotel wurde im Oktober 2005 außerdem als erstes Hotel für die Region Mecklenburg-Schwerin von der Dachmarke „Viabono“ zertifiziert. Viabono ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bundesregierung in Kooperation mit Tourismus-, Umwelt- und Verbraucherverbänden. Seit dem Jahr 2010 wird das Hotel nach Unternehmensangaben komplett klimaneutral geführt. „Ein modernes und qualitätsbewusstes Hotelgewerbe ist für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern von entscheidender Bedeutung. Das bedeutet, stetig in Qualitätsverbesserungen zu investieren. Das Hotel ´Speicher am Ziegelsee´ geht konsequent den Weg der Ressourcenschonung und schafft sich so ein Alleinstellungsmerkmal“, sagte Glawe.

Die IHK zu Schwerin vertritt für rund 25.000 Mitgliedsunternehmen die Interessen der gewerblichen Wirtschaft in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg sowie in der Landeshauptstadt Schwerin. „Die IHK zu Schwerin ist eine entscheidende, gestaltende Kraft für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Sie berät Unternehmen, bündelt deren Interessen gegenüber Politik und Verwaltung, bildet Menschen aus und weiter“, sagte Glawe.

Landesfinale Ideenwettbewerb „inspired“ in Wismar

Wismar – Landesfinale beim Ideenwettbewerb inspired“: In dem Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Rostock und Greifswald sowie der Fachhochschulen Neubrandenburg, Stralsund, Wismar und der Fachhochschule des Mittelstands Rostock/Schwerin präsentieren sich am Donnerstag (19.07.) die Finalisten zum Endausscheid. „Der Gründer-Ideenwettbewerb ist ein gutes Instrument, um kreative Ideen der Studierenden, Forschenden und Absolventen in konkrete und qualitativ hochwertige Gründungen umzusetzen. Wichtig ist, dass die unternehmerischen Konzepte realisiert werden. Das schafft Wertschöpfung und Arbeitsplätze“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Ziel dieses Wettbewerbs ist es, potenzielle Gründer zu motivieren und frühzeitig bei ihrem Vorhaben zu unterstützen. Auch innovative Technologien und Ideen an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollen identifiziert und mit wertvollen Kontakten, intensivem Coaching und wichtigen Erfahrungswerten unterstützt werden. Der Ideenwettbewerb wird in einem zweistufigen Verfahren umgesetzt: Zunächst gibt es lokale Ideenwettbewerbe, veranstaltet von den Hochschulen an ihrem jeweiligen Standort (Forschungsraum), ggf. in Kooperation untereinander oder mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Dann folgt das Landesfinale. Die Bewertungskriterien sind Innovationsgehalt, Kundennutzen, Marktpotenzial, Realisierungswahrscheinlichkeit und die Motivation des Gründungsteams.

„Hinter allen Projektvorschlägen steckt Kreativität, Arbeit, Zeit und persönliches Engagement. Mit Unterstützung der wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes haben die Teilnehmenden originelle Geschäftsideen und entscheidende Forschungsergebnisse zu wirtschaftlichen Gründungsszenarien weiterentwickelt“, sagte Glawe.

Das Land unterstützt das Projekt mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von rund zwei Millionen Euro. „Der Wettbewerb trägt dazu bei, die allgemeine Ideenfindungs- und Gründungskultur in Mecklenburg-Vorpommern zu stärken“, sagte Glawe.

Fördermittelbescheid an Integrationsprojekt in Ludwigslust

Gelungenes Integrationsprojekt: Ministerin Drese bei der Übergabe des Förderbescheides in Ludwigslust

Ludwigslust – Ministerin Drese übergab am heute im Rahmen ihrer Sommertour einen Fördermittelbescheid in Höhe von 27.000 Euro an den Landkreis Ludwigslust-Parchim. Mit den Mitteln aus dem Integrationsfonds des Landes wird das Projekt „Über Generationen integrieren – Integrationsangebote für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund im Mehrgenerationenhaus Ludwigslust“ des Vereins ZEBEF (Zentrum für Bildung, Erholung und Freizeit) gefördert.

Zentraler Treffpunkt des Projektes ist das „Café der kulturellen Vielfalt“ in Ludwigslust. Dort treffen sich regelmäßig Menschen verschiedener Nationalitäten und verschiedenen Alters, um miteinander ins Gespräch zu kommen, zu spielen, musizieren und basteln, Vorträge anzuhören oder Feste zu feiern.

Das Programm des Cafés wird zusammen mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie der Schloßkirchengemeinde gestaltet. Es sind immer Ehrenamtliche vor Ort, die die verschiedenen Events leiten und sich um neue Gäste kümmern.

„Besonders vorbildlich finde ich, dass der ZEBEF e.V. sich mit seinen Angeboten gezielt an die Zugewanderten richtet und dabei die Einheimischen weiterhin miteinbezieht. So werden Vorurteile abgebaut und sind bereits etliche Freundschaften zustande gekommen, gerade von Eltern mit Kindern zu anderen Familien aus Ludwigslust“, sagte Drese bei ihrem Besuch in Ludwigslust.

Aber auch über das Café hinaus bietet das Mehrgenerationenhaus viele Möglichkeiten, um Freizeit aktiv zu verbringen, sich für Andere zu engagieren oder sich weiterzubilden.

Drese: „Mich beeindruckt das breite Angebot von Kindersport bis Seniorencafé, von Computer- und Musikkursen bis hin zum gemeinsamen Kochen. Hier ist immer etwas los.“

ZEBEF e.V. ist Träger verschiedener Einrichtungen im Landkreis Ludwigslust-Parchim – u.a. ist er Betreiber des Mehrgenerationenhauses, eines Jugendklubs, einer Kinder- und Jugendwerkstatt und einer Waldschule in Alt Jabel. Insbesondere zur Integration von Geflüchteten werden mit Hilfe von ehrenamtlichen Engagement gezielte Angebote geschaffen.

Sonderband zum Barther Kinderfest erhält Förderung

Barth – Zum 190. Mal wird in diesem Jahr das Barther Kinderfest gefeiert. Aus diesem Anlass gibt der Verlag Redieck & Schade in Zusammenarbeit mit dem ortsansässigen Heimatverein einen Sonderband in der Buchreihe „LandeBarth – Barther Geschichte(n)“ heraus, der die Historie des Kinderfestes von den Anfängen bis in die heutige Zeit dokumentiert.

Dieses Projekt wird mit 1 800 Euro aus dem Vorpommern-Fonds unterstützt. Einen entsprechenden Zuwendungsbescheid hat der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann heute an den Vereinsvorsitzenden Mario Galepp übergeben. Die Gesamtkosten betragen 3 900 Euro. Der Verein übernimmt einen Eigenanteil von 2 100 Euro.

„Das Kinderfest ist ein Aushängeschild für die Stadt am Bodden, die sehr stolz auf diese lange Tradition sein kann. Seit 190 Jahren können Kinder mit ihren Eltern und Großeltern fröhlich feiern. Das Ehrenamt funktioniert und der Sonderband wird ebenfalls dazu beitragen, dass die Geschichte des Barther Kinderfestes für Einheimische und Gäste unvergessen bleibt. Ich danke allen, die an dem Buch mitgearbeitet haben und freue mich darauf, das Buch lesen zu können“, betonte Dahlemann.

Das Barther Kinderfest wurde 2016 in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO Deutschlands aufgenommen.

Sozialministerium fördert neuen FSJ-Jahrgang mit 400.000 Euro

Ministerin Stefanie Drese übergab heute Förderbescheide für das Freiwillige Soziale Jahr.

Schwerin – Sozialministerin Stefanie Drese übergab jetzt Förderbescheide zur Durchführung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ). Neun Träger des FSJ, die sich beworben haben und die Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen, erhalten insgesamt rund 400.000 Euro vom Land aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

„Die Aufteilung der 180 vom Land geförderten Teilnehmerplätze erfolgt linear auf die Träger. Sie bekommen gleichberechtigt eine Zuwendung in Höhe von jeweils 44.400 Euro für 20 Teilnehmer/innen für das FSJ-Jahr 2018/19“, verdeutlichte Ministerin Drese bei der Übergabe.

Der 1. September ist der Startschuss für die meisten jungen Frauen und Männer, die sich freiwillig engagieren wollen. Einige fangen bereits am 1. August an.

Drese: „Ich freue mich sehr über das Engagement der Träger und der Freiwilligen. Dieser Einsatz z.B. in einer integrativen Kita, bei der Jugendhilfe, im Sport, in der Flüchtlingsarbeit oder im Bereich der demokratischen Bildung ist enorm wichtig für unsere Gesellschaft und für die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Erwachsenen. Sich über ein FSJ beruflich zu orientieren und gleichzeitig etwas Gutes für die Gesellschaft zu tun, hat sich in Mecklenburg-Vorpommern in den letzten fast 28 Jahren fest etabliert“, erklärte Drese heute in Schwerin.

So nutzten im Jahr 2017/18 in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 791 junge Erwachsene in 565 Einsatzstellen diese Möglichkeit.

Gerade mit Blick auf den zunehmenden Fachkräftebedarf und die Auswirkungen des demografischen Wandels, solle das FSJ auch zunehmend als eine Möglichkeit der Nachwuchsgewinnung betrachtet werden, betonte die Ministerin. Auch für das Austesten, ob ein sozialer Beruf zu einem passt, werbe ich ganz stark,“ so Drese. „Das FSJ oder ein anderer Freiwilligendienst sind eine tolle Chance für junge Menschen.“

Ministerin Drese auf Sommertour in der Hansestadt Rostock

Rostock – Am Donnerstag (19. Juli) setzt Sozialministerin Stefanie Drese in der Hansestadt Rostock ihre Informationsreise durch das Land fort. Dabei macht die Ministerin zunächst Station bei der Evangelischen Stiftung Michaelshof. Hier finden Menschen mit und ohne Behinderung zahlreiche Angebote. Dazu zählen Wohnheime, Pflegeheime und ambulante Betreuung, die Michaelschule mit Grundschule, Förderschule, Gesamtschule, Hort und Kindertagesstätte sowie das Michaelwerk mit Werkstätten für behinderte Menschen.

Im Anschluss wird Drese die Psychologische Beratungsstelle der Diakonie Rostocker Stadtmission e. V. besuchen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung beraten Menschen in Erziehungs-, Familien- und Lebensfragen sowie in der Schwangerschaftskonflikt- und Schwangerenberatung.

Am Nachmittag folgt der dritte Termin für die Ministerin in der Integrativen Kita „Lebensbaum“. Hier werden rund 130 Kinder in Trägerschaft des DRK Rostock betreut. Zudem werden 16 Integrationsplätze für die Kinder vorgehalten, die einen hohen Bedarf an Frühförderung benötigen sowie 32 Plätze mit einer Komplexleistung wie Sprache, Ergotherapie und Physiotherapie.

Abschließend nimmt Ministerin Drese an einer öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung „Zukunft der Pflege/ Kostenfreie Kita“ teil. Gemeinsam mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Jochen Schulte beantwortet die Ministerin im Stadtteil- und Begegnungszentrum Toitenwinkel bei Kaffee und Kuchen die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu aktuellen Entwicklungen im Pflege- und Kindertagesförderungsbereich.

„Mir ist es sehr wichtig, direkt mit den Menschen in Kontakt zu treten und mich vor Ort über Einrichtungen, Vereine, Initiativen und Projekte aus den Bereichen Soziales, Familie, Integration und Pflege zu informieren“, verdeutlicht Ministerin Drese das Anliegen ihrer Sommertour durch die Landkreise und kreisfreien Städte.

Schwesig und Pegel starten Breitbandausbau auf Hiddensee

Insel Hiddensee – Am 16.07.2018 nahmen Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und der Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Christian Pegel in Vitte den ersten Spatenstich für den Bau des Breitbandnetzes auf der Insel Hiddensee und der Halbinsel Mönchgut vor. Zusätzlich übergab die Ministerpräsidentin die Zuwendungsbescheide für die Maßnahme auf Hiddensee sowie für den Breitbandausbau in zwei weiteren Projektgebieten auf der Insel Rügen an Axel Rödiger, Geschäftsführer des Zweckverbandes Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR).

„Der Breitbandausbau in Mecklenburg-Vorpommern nimmt Fahrt auf“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig erfreut. „Es ist wichtig, auch die ländlichen Regionen gut auszustatten. Wir brauchen schnelles Internet überall im Land.“

Für insgesamt sieben Millionen Euro sollen auf der Insel Hiddensee und der Halbinsel Mönchgut etwa 1.500 Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen werden. „Davon profitiert die einheimische Bevölkerung – und davon profitieren natürlich auch die Urlaubsgäste. Die zugesagte Bundesförderung in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro wird flankiert durch Fördermittel des Landes in Höhe von ca. 2,5 Millionen Euro“, sagte die Ministerpräsidentin weiter. Der Eigenanteil des ZWAR für die Maßnahme beträgt rund 1,3 Millionen Euro und wird aus Mitteln des Kommunalen Aufbaufonds bereitgestellt.

Die beiden weiteren Zuwendungsbescheide dienen dem Ausbau der digitalen Infrastruktur unter anderem in Putgarten, Schaprode, Bergen und Putbus sowie den Amtsgebieten West-Rügen und Nord-Rügen. Insgesamt stellt der Bund für den Ausbau des schnellen Internets in diesen beiden Projektgebieten ca. 15,7 Millionen Euro bereit. Das Land unterstützt die Maßnahmen mit Fördermitteln in Höhe von rund 5,8 Millionen Euro. Der Eigenanteil des ZWAR für beide Maßnahmen liegt bei etwa drei Millionen Euro und kann aus Mitteln des Kommunalen Aufbaufonds gedeckt werden. Vom Breitbandausbau in den beiden Projektgebieten profitieren insgesamt gut 3.450 Haushalte.

Auf der Insel Hiddensee – und auf der gesamten Insel Rügen setzt man auf das sogenannte Betreibermodell. Das bedeutet, dass der ZWAR den Ausbau der digitalen Infrastruktur für die Kommunen übernimmt. Das fertiggestellte Netzsegment bleibt dann im Besitz des ZWAR und somit der Kommunen und wird anschließend an einen privaten Telekommunikationsanbieter verpachtet. „So stellen die Kommunen sicher, dass Glasfaserverbindungen flächendeckend und in ihrem Sinne auf der Insel verlegt werden und jederzeit nachgerüstet werden können“, erklärte Infrastrukturminister Christian Pegel.

Mit dem heutigen Baustart befinden sich landesweit 15 Breitbandprojektgebiete im Bau. Elf davon liegen im Landkreis Vorpommern-Rügen, drei im Landkreis Ludwigslust-Parchim und eins im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Die Gebiete werden mit der modernen Glasfasertechnologie ausgebaut. Von den verbleibenden 78 Projektgebieten, die sich im Auswahlverfahren befinden, stehen 14 im Landkreis Nordwestmecklenburg kurz vor dem Abschluss. Die Vertragsunterlagen liegen bereits zur Prüfung beim Bund. Christian Pegel fasste das Anliegen der Landesregierung noch einmal zusammen: „Unser Ziel ist es, in unserem gesamten Bundesland den Zugang zu schnellem Internet zu ermöglichen – bis hin zu den Gebieten, die nur auf dem Wasserweg erreichbar sind.“

Start der neuen FSJ-Jahrgänge in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin – Sozialministerin Stefanie Drese übergibt heute Fördermittelbescheide an Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in Mecklenburg-Vorpommern. Das Land fördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) jedes Schuljahr junge Frauen und Männer in ihrer zukünftigen Tätigkeit in der Jugendhilfe, Denkmalpflege, Kultur, Sport, Flüchtlingsarbeit oder in Jugendbildungsstätten. Die neuen Jahrgänge der Freiwilligendienste im Land starten im September.

„Das FSJ unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Der Freiwilligendienst ermöglicht eine sehr gute Verbindung von Berufsorientierung und gesellschaftlichem Engagement“, verdeutlicht Drese. So nutzten im Jahr 2017/18 in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 791 junge Erwachsene in 565 Einsatzstellen diese Möglichkeit.

Internationale Sitzung des Europäischen Jugendparlaments

Schüler des Gymnasiums Fridericianum Schwerin schlüpfen in Estland in Rolle von EU-Abgeordneten – Zuschuss für Teilnahme an internationaler Sitzung des Europäischen Jugendparlaments

Schwerin – Das Projekt „Europäisches Jugendparlament“ ist eine Simulation des Europäischen Parlaments, bei der europäische Themen zunächst in vorbereitenden Ausschüssen und anschließend auf einer Vollversammlung diskutiert werden.

Das Europäische Jugendparlament veranstaltet jährlich zwei internationale Sitzungen mit rund 250 Jugendlichen aus 35 europäischen Ländern. Um an einer solchen Sitzung teilnehmen zu können, gibt es ein jährlich stattfindendes nationales Auswahlverfahren. Die Delegation des Gymnasiums Fridericianum Schwerin nahm an diesem nationalen Auswahlverfahren in Flensburg teil. Sieben Delegationsmitglieder des Gymnasiums wurden ausgewählt, Deutschland auf der internationalen Sitzung des Europäischen Jugendparlaments vom 21. bis 25. Oktober 2018 in Pärnu (Estland) zu vertreten.

Für die Teilnahme der erfolgreichen Schüler an der Sitzung in Pärnu erhält das Gymnasium auf der Grundlage der „Richtlinie zur Förderung des Europagedankens und der europäischen Integration“ Fördermittel in Höhe von rund 1.790 Euro aus dem Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern.

„Wir müssen Europa für die Jugend erlebbar machen. Deshalb begrüße ich es, wenn durch gezielte Projekte das Verständnis für die EU gefördert und das Wissen über ihre Funktionsweise verbessert wird. Das trägt dazu bei, den europäischen Gedanken unter der Jugend zu verbreiten“, so Minister Lorenz Caffier.

Dahlemann: Engagement vieler ist beeindruckend

Süderholz – Mit einem Besuch des Schlosses Griebenow in der Gemeinde Süderholz startete der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann einen „Denkmal-Tag“ während seiner diesjährigen Vorpommerntour. „Denkmale spielen eine wichtige Rolle in unserer Region, so wie das Barockschloss Griebenow. Sie sind Lernorte mit großem kulturellem Wert und attraktiv für Einheimische und Gäste. Ich bin beeindruckt, was der Verein als Eigentümer hier alles auf die Beine stellt, um das Schloss mit Leben zu erfüllen. Ob Ausstellungen, Konzerte, Oster- und Adventsmärkte oder private Feiern – das große Engagement der Vereinsmitglieder lockt jedes Jahr rund 10 000 Besucherinnen und Besucher an. Das hat höchste Anerkennung verdient“, betonte Dahlemann.

Von außergewöhnlicher Bedeutung für den Landkreis Vorpommern-Greifswald sei die Dorfkirche Iven, „deren barocke Innenausstattung von hohem Denkmalwert ist. Die bemalte Holzdecke muss dringend saniert werden, da alle Balken morsch sind. Aus dem Vorpommern-Fonds haben wir dafür 11 500 Euro bereitgestellt“, sagte der Staatssekretär bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides an Vertreter der Kirchengemeinde. Die Gesamtinvestitionskosten betragen 120 000 Euro.

Wichtig für das gesellschaftliche Leben im Dorf seien auch Begegnungsstätten für Jung und Alt. Auf diesen Aspekt ging Dahlemann bei seinem Besuch in Kasnevitz auf der Insel Rügen ein. Hier engagiert sich eine Initiative aus der evangelischen Kirchengemeinde dafür, dass das gegenwärtig nur als Lagerraum genutzte ehemalige Feuerwehrgerätehaus im Ortszentrum saniert und zu einem Dorfgemeinschaftshaus ausgebaut wird. Auch die Kommune und das Biospährenreservat sind daran interessiert.

Dahlemann: „Auch wenn es sich beim Feuerwehrhaus nicht um ein Denkmal handelt, ist es doch eine gute Sache, eine altes Gebäude wieder herzurichten und für Veranstaltungen jeglicher Art zu öffnen. Gegenwärtig wird geprüft, inwieweit das Projekt aus dem Vorpommern-Fonds unterstützt werden kann. Am heutigen „Denkmal-Tag“ habe ich wieder eindrucksvoll erleben können, dass es viele Menschen gibt, die – fest verwurzelt mit ihrer Region – dafür Sorge tragen, dass Vorpommern lebens- und liebenswerter wird.“