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Monat: September 2026

Schwimmstarter-Kitas: 50 pädagogische Fachkräfte weitergebildet

Große Nachfrage an Weiterbildungen für Wassergewöhnung

Schwerin – Die ersten vorsichtigen Versuche im kühlen Nass zu machen, sich an das Wasser zu gewöhnen und die Angst vor ihm zu verlieren – das ist das Ziel von „Schwimmstarter-Kitas“ in Mecklenburg-Vorpommern. Hier werden Erzieherinnen und Erzieher sowie weitere pädagogische Fachkräfte zu sogenannten Instruktorinnen bzw. Instruktoren für Wassergewöhnung ausgebildet. 50 von ihnen haben diese Ausbildung bereits absolviert. 17 weitere Beschäftigte folgen noch in diesem Jahr. Dank des 2024 gestarteten Modellprojektes erhalten Mädchen und Jungen im Vorschulalter durch ausgebildete Fachkräfte die Möglichkeit, das Wasser und das Schwimmen spielerisch kennenzulernen.

„Schwimmen, tauchen, springen – mit diesen Fähigkeiten können sich Kinder sicher im Wasser bewegen. Das ist in einem Bundesland mit vielen Seen und der Ostseeküste besonders wichtig. Umso mehr freue ich mich, dass wir die Fördermittel verdoppeln konnten“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.

Das Land hat die jährliche Förderung in diesem und im kommenden Jahr von zuvor 15.000 Euro auf jeweils 30.000 Euro erhöht. Dadurch können doppelt so viele Kindertageseinrichtungen bei diesem Projekt mitmachen. Für das Jahr 2026 ist die Förderung für 17 Einrichtungen bereits bewilligt. Für 2027 liegen derzeit 27 Anträge vor.

Zweimal jährlich bietet das Land in Kooperation mit der Stiftung „Deutschland Schwimmt“ die Weiterbildung zur/zum „Instruktorin/Instruktor – Wassergewöhnung“ an. Die Weiterbildung umfasst ein flexibles Selbststudium, ein Praxiswochenende und eine praktische Prüfung. Während ihrer Ausbildung lernen die pädagogischen Fachkräfte unter anderem, wie sie die Basiskompetenzen spielerisch vermitteln können, wie eine Musterstunde aufgebaut ist und wie sie mit Notfallsituationen im Wasser umgehen. Für die Fachkräfte ist die Ausbildung kostenlos.

Zusätzlich stellt das Bildungsministerium in Kooperation mit der Stiftung „Deutschland Schwimmt“ allen Kindertageseinrichtungen die Schwimmfibel „Das Wasser und ich!“ zur Verfügung. Die dort enthaltenen Übungen sind so konzipiert, dass sie von Eltern und Fachkräften sowohl im familiären Umfeld als auch im Schwimmbad umgesetzt werden können. Die Schwimmfibel ist auf dem Bildungsserver MV abrufbar.

Welttag der Patientensicherheit

„Sicherheit beginnt damit, Patientinnen und Patienten wirklich in den Mittelpunkt zu stellen“ / Modernes Landeskrankenhausgesetz stärkt Patientenrechte, Qualität und Sicherheit in den Kliniken

Schwerin – Was zählt, wenn Menschen im Krankenhaus besonders verletzlich sind? Nicht nur die richtige medizinische Behandlung, sondern auch ihre Würde, ihre Selbstbestimmung und das Recht, mit ihren Sorgen und Bedürfnissen gehört zu werden. Genau hier setzt Mecklenburg-Vorpommern mit dem neuen Landeskrankenhausgesetz an: Es stärkt die Patientenrechte und macht Beteiligung und Schutz zu einem festen Bestandteil der Krankenhausversorgung. Zum Welttag der Patientensicherheit am 17. September hat Gesundheitsministerin Stefanie Drese deshalb auf die neuen Regelungen des seit Ende Oktober 2025 geltenden Gesetzes hingewiesen.

„Unser neues Landeskrankenhausgesetz ist ein modernes Gesetz, weil es die Perspektive der Patientinnen und Patienten konsequent ins Zentrum stellt. Wer sich in die Obhut eines Krankenhauses begibt, soll dort nicht nur medizinisch gut versorgt werden. Die eigene Würde, Selbstbestimmung und die persönlichen Bedürfnisse müssen ebenso zählen“, sagte Drese.

Das Gesetz stärkt dafür ganz konkrete Rechte. So wird die Selbstbestimmung der Frau während der Geburt ausdrücklich berücksichtigt. Der Kinderschutz im Krankenhaus wird gestärkt. Menschen mit Behinderungen erhalten ein stärker abgesichertes Recht auf die Mitaufnahme einer Begleitperson. Und auch für Menschen am Lebensende schreibt das Gesetz eine Behandlung vor, die ihrer Würde entspricht und einen selbstbestimmten Abschied ermöglicht.

„Wir wollen eine Krankenhausversorgung, in der Menschen nicht auf ihre Diagnose oder ihre Behandlung reduziert werden. Es geht auch darum, ob jemand verstanden wird, ob die eigenen Bedürfnisse berücksichtigt werden und ob man Unterstützung bekommt, wenn man sie braucht“, so Drese. „Das ist für mich moderne Patientensicherheit.“

Eine wichtige Neuerung ist die Möglichkeit, unabhängige Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher einzusetzen. Landkreise und kreisfreie Städte können sie für die Krankenhäuser in ihrem Gebiet bestellen. Sie dürfen nicht beim Krankenhausträger beschäftigt sein und sind bei ihrer Tätigkeit keinen Weisungen unterworfen. Auf Wunsch nehmen sie Anregungen, Bitten und Beschwerden auf und können sich unmittelbar an die Krankenhausleitung oder andere zuständige Stellen wenden.

„Wenn es im Krankenhaus ein Problem gibt, darf niemand das Gefühl haben, allein dazustehen. Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher schaffen eine unabhängige und niedrigschwellige Anlaufstelle. Das stärkt die Rechte der Patientinnen und Patienten ganz praktisch“, sagte Drese.

Auch Qualität und Patientensicherheit werden verbindlicher in den Krankenhausstrukturen verankert. Jedes Krankenhaus muss mindestens eine Qualitätsbeauftragte oder einen Qualitätsbeauftragten bestellen. Zu den gesetzlichen Aufgaben gehört ausdrücklich die Weiterentwicklung der Qualitätssicherung und Patientensicherheit sowie die Information der Beschäftigten über geltende Qualitätsstandards. Auffällige Qualitätsergebnisse müssen zudem der zuständigen Behörde angezeigt werden.

„Patientensicherheit darf nicht erst dann zum Thema werden, wenn etwas schiefgegangen ist. Sie muss Bestandteil der täglichen Arbeit im Krankenhaus sein. Deshalb verbinden wir in Mecklenburg-Vorpommern mit unserem neuen Gesetz starke Patientenrechte mit verbindlichen Strukturen für Qualität und Sicherheit“, verdeutlichte Drese.

11 Millionen Euro für moderne Polizei in Sassnitz auf Rügen

Insel Rügen – In Sassnitz ist heute der symbolische Startschuss für den Neubau des Polizeireviers und der Kriminalkommissariat-Außenstelle gefallen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern investiert rund 11 Millionen Euro in einen modernen, funktionalen und energieeffizienten Polizeistandort. Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue und Innenminister Christian Pegel setzten gemeinsam mit Bürgermeister Leon Kräusche, Heiko Miraß, parlamentarischer Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg, Polizeidirektor Nils Rosada, Polizeiinspektionsleiter Rainer Dittschlag und Polizeirevierleiter Alexander Diekmann den symbolischen Spatenstich.

Der Neubau ist Teil des Landesbauprogramms „Sieben auf einen Streich“. Mit rund 95 Millionen Euro entstehen landesweit sieben neue Polizeigebäude. Die Neubauten schaffen zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Polizei und sichern gleichzeitig eine moderne und langfristig nutzbare Infrastruktur.

„Mit ,Sieben auf einen Streich‘ verbinden wir drei Dinge: Wir investieren in die Sicherheit unseres Landes, wir bauen nachhaltig und wir geben einen wichtigen Impuls für die heimische Bauwirtschaft. Gerade bei einem großen Bauprogramm wie diesem zeigt sich, was öffentliche Investitionen bewirken können: Von der Planung bis zur Ausführung profitieren Unternehmen und Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern. Dafür ist auch dieser Neubau in Sassnitz ein tolles Beispiel, denn rund 90 Prozent der bislang beauftragten Unternehmen stammen aus Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue.

„Mit dem heutigen Spatenstich geben wir den Startschuss für ein wichtiges Zukunftsprojekt in Sassnitz. Die Polizei ist ein unverzichtbarer Pfeiler unseres Rechtsstaates und sorgt Tag für Tag dafür, dass sich die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sicher fühlen können. Dafür braucht sie nicht nur engagierte und gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch moderne, funktionale und zukunftsfähige Arbeitsbedingungen“, so Innenminister Christian Pegel und weiter: „Mit einer Gesamtinvestition von rund 11 Millionen Euro schaffen wir als Land hier die Voraussetzungen für ein neues Polizeirevier, das den Anforderungen an eine leistungsfähige Polizei gerecht wird. Eine gute Ausstattung und zeitgemäße Räumlichkeiten sind kein Selbstzweck: Sie stärken die Einsatzbereitschaft, erleichtern die tägliche Arbeit und kommen damit unmittelbar der Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger zugute. Sassnitz erhält damit einen modernen Standort, der die Polizei vor Ort langfristig stärkt.“

Das neue Polizeirevier entsteht als dreigeschossiges Verwaltungsgebäude nach dem von der Staatlichen Bau- und Liegenschaftsverwaltung entwickelten „Modell Heringsdorf“. Auf diese Weise wird eine wirtschaftliche und flexible Bauweise ermöglicht. Die Grundrissstruktur kann an veränderte Anforderungen angepasst werden und macht das Gebäude damit auch langfristig nutzbar.

Bei der Planung spielt zudem die Energieeffizienz eine zentrale Rolle: Das Gebäude wird die Anforderungen an ein Effizienzgebäude 40 unterschreiten. Vorgesehen sind unter anderem eine Wärmepumpe, LED-Beleuchtung und eine Photovoltaikanlage. Damit wird der Neubau auf einen möglichst geringen Energieverbrauch und einen langfristig wirtschaftlichen Betrieb ausgerichtet.

Auf einer Bruttogrundfläche von rund 2.000 Quadratmetern entstehen unter anderem Räume für die Verwaltung des Polizeireviers, einen gesicherten Einsatzbereich mit Wache und Gewahrsam sowie Arbeits- und Spezialräume für die Kriminalkommissariat-Außenstelle. Auch ein barrierefreier Besucherbereich und ein gesicherter Polizeihof sind vorgesehen.

Die ersten Vorbereitungen für das Bauvorhaben in Sassnitz sind bereits abgeschlossen. Die Räumung und der Abbruch auf dem Grundstück sollen bis Ende November 2026 abgeschlossen sein. Im Januar 2027 beginnen die ersten Arbeiten zur Erschließung des Grundstücks. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Herbst 2029 vorgesehen.

Mit dem Bauprogramm „Sieben auf einen Streich“ nutzt das Land Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), um die Polizeiinfrastruktur an mehreren Standorten gleichzeitig zu modernisieren. Neben Sassnitz entstehen neue Polizeigebäude in Gadebusch, Ueckermünde, Friedland und Bad Doberan nach dem Vorbild in Heringsdorf. Für Güstrow und Waren werden individuelle Planungen umgesetzt.

Pflegesymposium an der Unimedizin Greifswald

„Pflege braucht Kompetenz – und den Mut, Verantwortung zu übernehmen“

Greifswald – Pflege ist mehr als die Umsetzung ärztlicher Anordnungen: Sie ist eine eigenständige Profession mit eigener Expertise und wachsender Verantwortung. Das betonte Gesundheits-Staatssekretärin Sylvia Grimm beim Pflegesymposium der Universitätsmedizin Greifswald, das in diesem Jahr gemeinsam mit der Universitätsmedizin Rostock ausgerichtet wurde. Unter dem Motto „Kompetenz trifft Haltung“ kamen Fachleute aus Wissenschaft, Lehre und Praxis zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen und neue Netzwerke zu knüpfen.

„Eine starke Pflege braucht nicht nur qualifizierte Fachkräfte, sondern auch mehr Möglichkeiten, ihre Kompetenz einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Wer pflegt, muss auch mitentscheiden können. Genau dahin muss sich die Pflegeprofession weiterentwickeln“, sagte Grimm.

Die Universitätsmedizin Greifswald (UMG) leiste dazu einen wichtigen Beitrag. Seit dem Wintersemester 2021/22 bietet die Universität den Bachelorstudiengang „Klinische Pflegewissenschaft“ an, der einen akademischen Abschluss und die Berufsqualifikation als Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann verbindet. 51 Studierende haben sich zuletzt für den Studiengang eingeschrieben – mehr als doppelt so viele wie im ersten Jahrgang. Darüber hinaus bietet die UMG zahlreiche staatlich anerkannte Weiterbildungen an, unter anderem in Intensivpflege und Anästhesie sowie seit Herbst 2025 auch in der Onkologie.

„Wir brauchen attraktive Bildungswege, wenn wir junge Menschen für den Pflegeberuf gewinnen und ihnen langfristige Perspektiven eröffnen wollen. Akademische Ausbildung, spezialisierte Weiterbildungen und neue Rollen in der Versorgung machen Pflege anspruchsvoller – und zugleich attraktiver“, so Grimm.

Mit Blick auf die anstehenden Veränderungen in der Pflege verwies die Staatssekretärin auch auf die geplante Pflegefachassistenzausbildung in Mecklenburg-Vorpommern. Das Land arbeite derzeit an der entsprechenden Umsetzungsverordnung. Ein klareres Rollenverständnis zwischen den unterschiedlichen Qualifikationsniveaus könne die Zusammenarbeit verbessern und damit auch die Versorgung stärken.

„Die Herausforderungen sind groß: Der Pflegebedarf steigt, gleichzeitig fehlen Fachkräfte. Wir werden diese Herausforderungen nicht lösen, indem wir Pflege nur verwalten. Wir müssen Kompetenzen weiterentwickeln, Verantwortung neu verteilen und gute Ideen schneller in die Praxis bringen“, sagte Grimm.

Das gemeinsame Pflegesymposium der Universitätsmedizin Greifswald und der Universitätsmedizin Rostock bot dafür ein breites Forum. Neben Fachvorträgen und Diskussionsformaten richteten sich Sessions gezielt an pflegepädagogische Expertinnen und Experten, Praxisanleitende, Lehrende in den Gesundheitsberufen sowie junge Pflegefachpersonen.

Interkulturelle Woche 2026 in Stralsund

„dafür!“ – für Vielfalt und ein gutes Miteinander  / 32 Veranstaltungen laden zu Begegnung, Austausch und gemeinsamem Erleben ein

Stralsund – Vom 16. September bis 14. Oktober findet in Stralsund die Interkulturelle Woche 2026 statt. Unter dem Motto „dafür!“ laden in unserer Hansestadt insgesamt 32 kunterbunte Veranstaltungen dazu ein, die Vielfalt der Hansestadt zu entdecken, neue Menschen kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Das Motto steht für eine klare Haltung: für Demokratie, für Menschenrechte, für Vielfalt und für ein respektvolles Zusammenleben aller Menschen.

Organisiert wird die Interkulturelle Woche von der Migrationsbeauftragten der Hansestadt Stralsund, Anja Schmuck, gemeinsam mit zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus der Hansestadt.

„Ich freue mich sehr, dass so viele Menschen und Einrichtungen diese Interkulturelle Woche mitgestalten, und lade alle Stralsunderinnen und Stralsunder herzlich ein, dabei zu sein“, sagt Anja Schmuck. „Das Programm ist so vielfältig wie die Menschen, die in unserer Hansestadt leben.“

Die Angebote reichen von kulturellen Veranstaltungen und Begegnungsformaten über Seminare, Workshops und Filme bis hin zu Mitmachangeboten – auch für Kinder und Jugendliche. Die meisten Veranstaltungen sind kostenfrei.

Zu den Highlights gehören unter anderem internationale Stadt- und Begegnungsfeste mit landestypischen kulinarischen Köstlichkeiten, der Blaulichttag der Polizei, kreative Mitmachangebote, ein Mahl- und Backtag im Zoo, interaktive Führungen im Museumshaus sowie Konzerte, spannende Seminare, Lesungen, Ausstellungen und Filmvorführungen.

Das vollständige Programm ist unter www.stralsund.de/ikw2026 zu finden. Programm-Flyer liegen zudem an verschiedenen Orten in der Stadt aus.

Die Interkulturelle Woche bietet viele Gelegenheiten, gemeinsam ein Zeichen zu setzen: dafür! – für ein respektvolles Miteinander in der weltoffenen Hansestadt Stralsund.

„Ein herzlicher Dank gilt allen Engagierten, die mit ihrem Einsatz und ihren Ideen dieses vielfältige und abwechslungsreiche Programm zur Interkulturellen Woche 2026 in Stralsund möglich machen“, so Anja-Isabelle Schmuck, Migrationsbeauftragte der Hansestadt Stralsund.

Digitale Baugenehmigung in M-V

Digitale Baugenehmigung aus MV geht mit KI-Assistenten den nächsten Schritt

Schwerin – Die durch Mecklenburg-Vorpommern für alle Bundesländer federführend geschaffene „Digitale Baugenehmigung“ entwickelt sich weiter: Innenminister Christian Pegel hat heute im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte den nächsten Entwicklungsschritt der durch Mecklenburg-Vorpommern entwickelten Einer-für-Alle (EfA)-Lösung vorgestellt. Im Mittelpunkt steht in diesem weiteren Entwicklungsschritt der integrierte digitale Assistent, der Bürgerinnen und Bürger sowie Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter bei der Antragstellung und Bearbeitung von Baugenehmigungsverfahren unterstützt.

Der KI-gestützte Assistent ist in allen den digitalen Bauantrag nutzenden Bauämtern in den 14 mitnutzenden Bundesländern freigeschaltet. Die Bauämter der den digitalen Bauantrag nutzenden Kommunen können den KI-Assistenten auf Wunsch einsetzen. Damit steht erstmals eine einheitliche, in den EfA-Onlinedienst integrierte Assistenzfunktion bundesweit zur Verfügung.

„Mit dem digitalen Assistenten gehen wir in Mecklenburg-Vorpommern neue Wege. Wir zeigen, dass eine moderne Verwaltung nicht nur digital, sondern auch innovationsstark und ideenreich sein kann. Unser Anspruch ist klar: Wir wollen nicht abwarten, bis andere die Verwaltung von morgen gestalten. Wir wollen selbst vorangehen und eine Vorreiterrolle übernehmen. Der heutige Termin in der Mecklenburgischen Seenplatte macht sichtbar, wie aus dieser Idee ein konkreter Nutzen für Menschen und Verwaltung wird“, verdeutlichte Minister Christian Pegel.

Der digitale Assistent soll Bürgerinnen und Bürgern den Einstieg in das Baugenehmigungsverfahren erleichtern, ihre Fragen beantworten und sie durch den Antragsprozess führen. Er unterstützt auch die Sachbearbeitung, die ein kontextsensitives Hilfsmittel für die Vorgangsbearbeitung erhält. Die Lösung ist vollständig in den bestehenden Onlinedienst integriert und steht in allen produktiven Instanzen zur Verfügung. Die Entscheidung, den KI-Assistenten zu nutzen trifft aber die jeweilige Behörde eigenständig.

„Für viele Menschen ist eine Baugenehmigung ein wichtiger und anspruchsvoller Schritt – ganz gleich, ob es um ein Eigenheim, einen Anbau, ein Carport oder ein gewerbliches Vorhaben geht. Wer einen Antrag stellt, soll nicht erst lange nach den richtigen Informationen suchen müssen. Der digitale Assistent hilft dabei, Orientierung zu geben, Fragen schneller zu klären und Verfahren verständlicher zu machen. Das ist gelebter Bürokratieabbau“, erklärte Pegel.

Gemeinsame Lösung mit bundesweiter Wirkung

Die digitale Baugenehmigung ist ein Beispiel dafür, wie Bundesländer gemeinsam digitale Verwaltungsleistungen entwickeln und nutzen können. Mit Berlin ist inzwischen das 14. Bundesland der Mitnutzungsallianz beigetreten. In der vergangenen Woche wurde zudem die Erweiterung der bestehenden Kooperationsvereinbarung zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen um Sachsen unterzeichnet.

„Dass inzwischen 14 Bundesländer auf die Digitale Baugenehmigung setzen und bereits fast 120.000 Anträge darüber bearbeitet wurden, ist ein starkes Zeichen für den Erfolg gemeinsamer Lösungen. Wir entwickeln nicht für einzelne Behörden, sondern für eine Verwaltung, die über Ländergrenzen hinweg funktioniert. Wenn eine Innovation einmal entwickelt ist, sollte sie möglichst vielen Menschen zugutekommen. Genau diesen Gedanken verkörpert das EfA-Prinzip“, betonte Minister Christian Pegel und:

„Unser Ziel ist eine Verwaltung, die einfacher erreichbar, schneller und verlässlicher ist. Der digitale Assistent ist dabei kein Ersatz für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bauaufsichtsbehörden, sondern ein Werkzeug, das sie unterstützen und entlasten soll. So verbinden wir technologische Innovation mit Bürgernähe und schaffen konkrete Verbesserungen im Alltag – für alle Seiten.“

Hintergrund

Die „Digitale Baugenehmigung“ ist Teil der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG). Mecklenburg-Vorpommern hat das Themenfeld „Bauen und Wohnen“ übernommen und den digitalen Bauantrag federführend für alle 16 Bundesländer entwickelt. Jährlich werden in Deutschland etwa 220.000 Baugenehmigungen erteilt – vornehmlich als Papierantrag. Mit dem digitalen Bauantrag ist eine ortsungebundene, vollständig digitale Antragstellung möglich.

Moderne Dienstgebäude entstehen

Erster Spatenstich für Neubau von Polizeihauptrevier und Kriminalkommissariat in Waren an der Müritz

Waren a.d. Müritz – In Waren an der Müritz entsteht ein neues Polizeihauptrevier mit einer Außenstelle des Kriminalkommissariats. Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue und Innenminister Christian Pegel haben heute gemeinsam mit Bürgermeister Norbert Möller, Lutz Müller, Inspekteur der Polizei, Polizeiinspektionsleiter Tino Peisker und Polizeihauptrevierleiterin Kathrin Jähner den ersten Spatenstich für den Neubau gesetzt.

Das Land investiert rund 13,5 Millionen Euro in das moderne Dienstgebäude. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität sowie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Der Neubau ist Teil des Sonderbauprogramms „Sieben auf einen Streich“, mit dem das Land insgesamt sieben neue Polizeigebäude errichtet. Rund 95 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung. Die Gebäude schaffen zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Polizei, sind funktional und auf einen energieeffizienten Betrieb ausgerichtet.

„Mit dem Programm ‚Sieben auf einen Streich‘ investieren wir zum einen in die Sicherheit und in die Zukunft unseres Landes. Wir schaffen moderne Polizeigebäude, die langfristig funktionieren, energieeffizient sind und gute Arbeitsbedingungen bieten. Gleichzeitig geben wir mit diesen Investitionen der Bauwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern einen wichtigen Impuls“, sagte Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue. „Mir ist es wichtig, dass öffentliche Investitionen auch bei den Unternehmen vor Ort ankommen. Beim Polizeineubau in Waren sehen wir das sehr deutlich: Ein großer Teil der Planungs- und Bauleistungen wird von Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern erbracht.“

Beim Neubau in Waren zeigt sich der regionale Effekt der Investitionen besonders deutlich. Von den bislang beauftragten 16 freiberuflich Tätigen kommen 13 aus Mecklenburg-Vorpommern. Das entspricht einem Anteil von rund 81 Prozent. Auch die bislang beauftragten vier Bauunternehmen stammen sämtlich aus dem Land. Damit fließen die Investitionen unmittelbar in die regionale Wirtschaft und stärken die heimische Bauwirtschaft.

„Ich freue mich, dass wir heute in Waren den Grundstein für einen weiteren modernen Polizeistandort legen. Polizeireviere sind wichtige Orte für unser Land und weit mehr als nur ein Gebäude. Es ist ein Ort, an dem Menschen Hilfe suchen, an dem Polizistinnen und Polizisten für Sicherheit sorgen und an dem unserer Bürgerinnen und Bürger darauf vertrauen können, dass jemand für sie da ist. Mit dem Neubau schaffen wir gute Bedingungen für die tägliche Polizeiarbeit. Moderne Räumlichkeiten, eine zeitgemäße Ausstattung und eine funktionale Infrastruktur sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass unsere Einsatzkräfte auch künftig schnell, verlässlich und bürgernah handeln können“, so Innenminister Christian Pegel.

Bei der Planung des Gebäudes spielt Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Das rund 2.150 Quadratmeter große Dienstgebäude wird nach hohen Anforderungen an Energieeffizienz errichtet. Der Neubau unterschreitet den Standard eines Effizienzgebäudes 40 und erfüllt damit die Anforderungen an klimaneutrales staatliches Bauen in Mecklenburg-Vorpommern. Auf den Dächern des Dienstgebäudes und der Garagen wird eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 44 Kilowattpeak installiert. Zwei hocheffiziente Wärmepumpen werden einen Teil ihres Stroms aus der eigenen Photovoltaikanlage beziehen. Ergänzt wird das Energiekonzept durch LED-Beleuchtung und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Das dreigeschossige Gebäude entsteht auf einem rund 5.340 Quadratmeter großen landeseigenen Grundstück an der Teterower Straße. Es wird unter anderem Räume für den Wach- und Gewahrsamsbereich, Vernehmungen, Beweis- und Waffenlager, Sozial- und Fitnessbereiche sowie Garagen und Carports aufweisen. Die Fertigstellung ist für Dezember 2028 vorgesehen.

Das Sonderbauprogramm „Sieben auf einen Streich“ umfasst neben Waren Neubauten in Gadebusch, Ueckermünde, Friedland, Bad Doberan, Sassnitz und Güstrow. Fünf der sieben Gebäude basieren auf dem von der Staatlichen Bau- und Liegenschaftsverwaltung Mecklenburg-Vorpommern entwickelten „Modell Heringsdorf“. Die Neubauten werden jeweils an die örtlichen Anforderungen angepasst. Die Projekte in Güstrow und Waren werden individuell geplant.

Telemedizin-Netz für die Gesundheitsversorgung

Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein bauen gemeinsames Telemedizin-Netz auf

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein wollen gemeinsam ein länderübergreifendes Telemedizin-Netz für die Gesundheitsversorgung aufbauen. Einen entsprechenden Letter of Intent haben Gesundheitsministerin Stefanie Drese aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Prof. Dr. Kerstin von der Decken gemeinsam mit den Krankenhausgesellschaften beider Länder sowie der Universitätsmedizin Rostock und dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein unterzeichnet.

Das „Telemedizin-Netz Nord-Ost“ (TENNO) soll zunächst die Krankenhäuser beider Länder digital miteinander verbinden und perspektivisch auch ambulante Versorgung, Rettungsdienst und weitere Gesundheitsbereiche einbeziehen, teilten Drese und von der Decken in der Landespresskonferenz am Dienstag mit.

„Telemedizin überwindet Entfernungen. Mit TENNO schaffen wir die digitale Infrastruktur dafür, dass medizinische Kompetenz nicht an Landesgrenzen oder am Standort eines Krankenhauses endet. Gerade für Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein mit ihren ländlichen Räumen ist das ein wichtiger Schritt für eine leistungsfähige und zukunftsfeste Gesundheitsversorgung“, betonte Drese.

„Wir wollen nicht zwei parallele Systeme aufbauen, sondern einen gemeinsamen digitalen Versorgungsraum im Norden schaffen“, sagte von der Decken. „Wenn medizinische Expertise nicht überall unmittelbar vor Ort verfügbar sein kann, müssen wir sie digital dorthin bringen, wo sie gebraucht wird. Davon profitieren Patientinnen und Patienten ebenso wie die Beschäftigten in unseren Krankenhäusern. Das Netzwerk soll zudem dazu beitragen, die Zusammenarbeit der Kliniken zu stärken.“

Im ersten Schritt sollen die stationären Leistungserbringer beider Länder miteinander vernetzt werden. Geplant sind unter anderem Telekonsile und Televisiten. Erste konkrete Anwendungen hierfür können insbesondere in der Kinder- und Jugendmedizin sowie der Not- und Unfallversorgung liegen. Damit können Ärztinnen und Ärzte unabhängig vom Standort schnell zusätzliche Expertise hinzuziehen.

Das gemeinsame Netz soll allen Krankenhäusern offenstehen – unabhängig von Trägerschaft, Versorgungsstufe oder Standort; und mehr noch, alle Krankenhäuser beider Länder sollen verbindlich in das Netzwerk einbezogen werden. Bereits vorhandene telemedizinische Angebote sollen gebündelt und weiterentwickelt, neue Insellösungen oder parallele Einzelsysteme vermieden werden.

„TENNO ist kein Netz einzelner Universitätskliniken, sondern ein Netz für die gesamte Krankenhauslandschaft in beiden Ländern“, machte Drese deutlich. „Deshalb ist uns wichtig, dass alle Krankenhäuser gleichberechtigt Zugang erhalten und die Interessen der gesamten Krankenhauslandschaft berücksichtigt werden.“

Die Universitätskliniken Schleswig-Holstein und Rostock sollen eine koordinierende und operative Rolle beim Aufbau übernehmen. Die Krankenhausgesellschaften beider Länder werden von Beginn an einbezogen. Ziel ist eine transparente Steuerung, die eine offene und neutrale Infrastruktur gewährleistet.

„Die geplante telemedizinische Verbindung zwischen den Krankenhäusern kann ein Gamechanger für die stationäre Versorgung in M-V werden. Weniger Fachärzte können mehr Patienten betreuen. Der Meinungsaustausch zwischen den Spezialisten kann schneller und sogar Live unter Beteiligung des Patienten erfolgen, auch wenn dieser weit entfernt ist. Wir müssen TENNO daher schnellstmöglich an den Start bringen“, so der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft M-V, Uwe Borchmann.

„Der Ansatz, das gemeinsame Telemedizin-Netz nicht als Einbahnstraße zu verstehen, ist richtig und wichtig. Um in unseren Flächenländern medizinische Kompetenz möglichst überall und jederzeit verfügbar zu machen, muss neben der Expertise in der Universitätsmedizin auch auf Kompetenzen in Krankenhäusern anderer Versorgungsstufen zurückgegriffen werden können“, betonte Patrick Reimund, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft S-H.

Dr. Christiane Stehle, Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Vorständin der Universitätsmedizin Rostock, verdeutlichte: „Die Universitätsmedizin Rostock ist bereit, gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein die Planung und Umsetzung von TENNO aktiv voranzutreiben. Dabei ist entscheidend, dass ein leistungsfähiges länderübergreifendes Telemedizin-Netz mit den Partnern vor Ort aufgebaut und betrieben wird. In Mecklenburg-Vorpommern werden wir deshalb besonders mit unseren Partnern der Universitätsmedizin Greifswald sowie den Maximalversorgern in Neubrandenburg und Schwerin eng zusammenarbeiten. So können wir deren unterschiedliche Kompetenzen und Erfahrungen nutzen, um TENNO an den tatsächlichen Anforderungen der Versorgungslandschaft auszurichten.“

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzer (CEO) Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH): „Am UKSH ist Telemedizin im Rahmen unserer Strategie als digitaler Vorreiter bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil im Klinikalltag. Gemeinsame Standards können insbesondere im ländlichen Raum den Zugang zu hochwertiger medizinischer Versorgung verbessern und den professionellen Austausch zwischen Ärztinnen und Ärzten stärken. Wir freuen uns daher, bei diesem Projekt eine aktive Rolle einzunehmen. Von TENNO können Patientinnen und Patienten hier im Norden profitieren.“

Der Aufbau des gemeinsamen Netzes fällt in eine Phase grundlegender Veränderungen der Krankenhauslandschaft. Die Krankenhausreform wird Strukturen und Aufgaben neu ordnen. Gerade auch Kooperationen kommt künftig eine deutlich gewachsene Bedeutung zu. „TENNO schafft die digitale Infrastruktur, damit diese neuen Strukturen auch funktionieren können, indem Expertise geteilt und Versorgung über Standorte hinweg organisiert wird“, so Drese.

Auch von der Decken sieht in der länderübergreifenden Zusammenarbeit einen wichtigen Zukunftsschritt: „Wir müssen Versorgung nicht mehr ausschließlich vom einzelnen Standort aus denken. Wir können Kompetenzen digital miteinander verbinden und damit Qualität sichern, auch wenn nicht jede medizinische Leistung an jedem Ort vorgehalten werden kann.“

Für den Aufbau des Netzes wollen beide Länder Mittel aus dem Krankenhaustransformationsfonds für länderübergreifende Projekte nutzen. Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern bereiten gemeinsam mit den Universitätskliniken und den Krankenhausgesellschaften einen entsprechenden Antrag vor. Die Antragstellung beim Bundesamt für Soziale Sicherung ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.

In den kommenden Monaten sollen die technischen und organisatorischen Voraussetzungen konkretisiert, erste Anwendungsfälle festgelegt und die künftige Governance des Netzwerks aufgebaut werden. Wird das Vorhaben für den Krankenhaustransformationsfonds angenommen, soll die Umsetzung ab 2027 beginnen.

Beide Ministerinnen betonten, dass TENNO nicht bei einzelnen Pilotprojekten stehen bleiben soll. Das Netzwerk wird von Beginn an so angelegt, dass weitere Bereiche und Leistungserbringer integriert werden können.

„Wir wollen vorhandene gute Lösungen zusammenbringen und so skalieren, dass sie allen zugutekommen“, verdeutlichte Drese. „Unser Ziel ist ein gemeinsames, verlässliches und dauerhaft tragfähiges Netzwerk – nicht eine Sammlung einzelner digitaler Insellösungen.“

Von der Decken sagte: „Die Herausforderungen unserer beiden Länder sind ähnlich: große Flächen, unterschiedliche regionale Strukturen und begrenzte personelle Ressourcen. Darauf gibt es keine rein digitale Antwort – aber Telemedizin kann ein wichtiger Teil der Antwort sein. Deshalb ist es sinnvoll, unsere Kräfte zu bündeln.“

Mit dem Letter of Intent legen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern die gemeinsame Grundlage für den weiteren Aufbau von TENNO. Aus einer länderübergreifenden Kooperation soll so Schritt für Schritt ein gemeinsamer digitaler Versorgungsraum im Nordosten entstehen.