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Emilia Friedrich bekommt Ehrenamtspreis

Holger-Kliewe-Preis 2026 für die engagierte Schülersprecherin an der Schule Gingst

Insel Rügen – Emilia Friedrich erhielt am letzten Unterrichtstag des Schuljahres den „Holger-Kliewe-Preis für besonderes Engagement in den Bereichen Bildung, Kultur und Soziales“. Lehrerin Heide Saathoff hatte sie vorgeschlagen und in ihrer Laudatio zahlreiche Gründe dafür genannt. „Immer wenn wir Hilfe brauchten oder für die Schule etwas organisieren wollten“, sagt sie freudestrahlend, „ist Emilia engagiert dabei, ohne auf die Uhr zu schauen.“

Emilia brachte sie sich aktiv in das Schulleben ein. Sie übernahm die Aufgabe der Schülersprecherin für 300 Regionalschüler und vertrat sie bei verschiedenen Höhepunkten der Schule. Im Schülerrat galt ihre Stimme und ihre Mitstreiter in dem Gremium konnten sich auf sie verlassen. Bei den Schüler-Highlights Halloween-Party und Winterball übernahm sie die Regie und überzeugte als Organisations- und Motivationstalent. Mit ihren Mitschülern gestaltete sie eine moderne Sitzecke als Treffpunkt zum Sprechen und Chillen.

Emilia Friedrich (Bildmitte) bekommt den Holger-Kliewe-Preis 2026 und erste Glückwünsche von Holger Kliewe, Heide Saathoff und André Farin (v. r. n. l.) Foto: Martina Zabel
Emilia Friedrich (Bildmitte) bekommt den Holger-Kliewe-Preis 2026 und erste Glückwünsche von Holger Kliewe, Heide Saathoff und André Farin (v. r. n. l.) Foto: Martina Zabel

„Junge Leute, die Verantwortung übernehmen und sich engagieren, brauchen wir in diesen Tagen mehr denn je“, erklärt Holger Kliewe vor Schülern und Lehrern der Gingster Schule. Die traditionelle Stunde für Ehrungen und Verabschiedungen nutzten der Ummanzer Bürgermeister und Schulleiter André Farin für eine besondere Anerkennung von lobenswerter Einsatzbereitschaft über das Maß hinaus. „Emilia hat ihre Mitschüler mitgerissen und für eine positive Atmosphäre an der Schule gewirkt“, sagt André Farin. Sie habe die Idee von einer familiären Schulgemeinschaft mit ihrem eigenen Charme sehr geprägt.

Holger Kliewe steht als Namenspate des Preises, denn er selbst hat sein Leben lang in vielen Bereichen ehrenamtlich und politisch gewirkt. Nicht zuletzt profitiert Gingst auch von seiner Hartnäckigkeit bei der Beschaffung von Fördermitteln für den Neubau der Regionalen Schule. „Auf dem Land ist das so“, meint er, „da kann man sich immer auf Mitmacher wie Emilia verlassen.“ Das müsse so bleiben und gefördert werden. Emilias Beispiel soll nicht nur hier Schule machen, sondern weit darüber hinauswirken. Der Preis wurde mit 100 Euro dotiert und ist mit dem höchsten Geldbetrag versehen, der bisher an einen Schüler aus Gingst verliehen wurde.

Zeugnisse für Notfallsanitäterausbildung

Greifswald – Mit einer feierlichen Zeugnisübergabe hat heute der erste Ausbildungsjahrgang der neuen Notfallsanitäterausbildung am Regionalen Beruflichen Bildungszentrum Greifswald

seinen erfolgreichen Abschluss gefeiert. Gesundheitsstaatssekretärin Sylvia Grimm gratulierte den Absolventinnen und Absolventen persönlich und würdigte den ersten Jahrgang als wichtigen Meilenstein für die Fachkräftesicherung im Rettungsdienst in Mecklenburg-Vorpommern.

„Mit der Einführung des Berufsbildes der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters im Jahr 2014 haben wir die bisherige Rettungsassistentenausbildung grundlegend reformiert. An die Stelle der zuvor überwiegend schulischen Ausbildung trat eine dreijährige duale Ausbildung an den Lernorten Berufsschule, Krankenhaus und Rettungswache. Das schafft mehr Raum für berufliche Praxis, stärkt die Handlungskompetenz der Auszubildenden und bereitet sie umfassend auf die hohen Anforderungen im Einsatz vor“, betonte die Staatssekretärin.

Zunächst standen entsprechende Ausbildungskapazitäten in Mecklenburg-Vorpommern ausschließlich an Standorten in Schwerin, in Teterow sowie an privaten Schulen in Rostock und Neubrandenburg zur Verfügung. „Es war jedoch absehbar, dass diese Kapazitäten auch mit Blick auf bevorstehende Ruhestandswellen nicht ausreichen werden. Ich freue mich daher sehr, dass der Kreis Vorpommern-Greifswald als Träger des Rettungsdienstes und Träger des Berufsschulzentrums sich so proaktiv dazu entschieden hat, jungen Menschen auch hier in Greifswald die Möglichkeit zu geben, diesen so wichtigen Beruf zu erlernen“, würdigte Grimm.

Im Jahr 2023 konnte so der erste Ausbildungsdurchgang am RBB Greifswald starten und 21 Nachwuchs-Notfallsanitäterinnen und -sanitäter heute ihre Zeugnisse erhalten. „Zu diesem großen Erfolg gratuliere ich Ihnen von Herzen. Die Berufsbezeichnung, die Sie nun führen, steht für größte gesundheitliche Kompetenz, für Empathie und Einfühlungsvermögen und für eine helfende Hand in den vermutlich schwierigsten Stunden Ihrer Patientinnen und Patienten. Eine enorm wichtige Aufgabe also, der Sie sich verschrieben haben, für die Sie aber auch hervorragend ausgebildet wurden“, so Grimm in ihrer Grußbotschaft.

Neben den Absolventinnen und Absolventen dankte Grimm aber auch allen, die zum Gelingen der Ausbildung beigetragen haben. „Dazu gehören natürlich die Lehrkräfte des RBB Greifswald, die vielen Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter aber auch die Kooperationspartner in unseren Krankenhäusern und Rettungsdiensten. Danke, dass Sie der nachfolgenden Generation zur Seite stehen und ihre Tipps und Einblicke geteilt haben. Ich bin mir sicher: Das alles trägt dazu bei, dass wir eine hochqualifizierte Abschlussklasse in das Berufsleben verabschieden dürfen.“

Bundesrat stimmt Infrastruktur-Zukunftsgesetz zu

Berlin – Die Länder haben am 10. Juli 2026 den Weg für das Infrastruktur-Zukunftsgesetz freigemacht. Ein Antrag auf Anrufung des Vermittlungsausschusses war nicht erfolgreich.

Mit dem Gesetz sollen Planungs- und Genehmigungsverfahren wichtiger Infrastrukturvorhaben, insbesondere in den Bereichen Verkehr und Energie, effizienter gestaltet und beschleunigt werden. Auf diese Weise könnten mit den vorhandenen Mitteln mehr Projekte umgesetzt und steigende Kosten reduziert werden, so die Bundesregierung, auf die das Gesetz zurückgeht.

Das Gesetz sieht vor, zentrale Infrastrukturvorhaben aufgrund ihrer erheblichen Bedeutung für die öffentliche und militärische Sicherheit zu priorisieren, indem sie dem überragenden öffentlichen Interesse zugeordnet werden. Darüber hinaus wird gesetzlich klargestellt, dass solche Projekte der öffentlichen Sicherheit dienen. Erfasst sind auch alle Verkehrsprojekte, die aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität finanziert werden. Bevorzugt behandelt werden somit unter anderem zentrale Schienenvorhaben, der Neubau von Autobahnen, Ersatzneubauten von Brücken und Tunneln, systemrelevante Wasserstraßen und Schifffahrtsanlagen, Maßnahmen des Hochwasser- und Küstenschutzes sowie Flughäfen und Häfen.

Das Gesetz enthält auch Regelungen, um die Vorgaben des Natur- und Umweltschutzes einfacher umzusetzen. So stehen für Vorhaben des überragenden öffentlichen Interesses künftig drei gleichrangige Möglichkeiten zur Verfügung: Ausgleich, Ersatz oder Ersatzgeld. Außerdem werden Umweltverträglichkeitsprüfungen reduziert, beispielsweise bei Linienbestimmungsverfahren für Bundesfernstraßen oder bei Erneuerungen von unselbständigen Brückenteilen, wenn diese deren Erhaltung dienen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesetzes ist die Digitalisierung. So sollen Planfeststellungsverfahren künftig vollständig digital durchgeführt werden. Die Übergangsfrist für digitale Verfahren im Verwaltungsverfahrensgesetz wurde um ein Jahr auf den 31. Dezember 2027 verkürzt.

Nachdem nun der Bundesrat dem Gesetz zugestimmt hat, kann es ausgefertigt und verkündet werden. Es tritt zum überwiegenden Teil am Tag nach der Verkündung in Kraft.

In einer begleitenden Entschließung fordern die Länder unter anderem noch weitergehende Erleichterungen beim Ersatz von Brückenbauwerken, da die nun beschlossene Regelung nur unselbständige Teile einer Ausbaumaßnahme, nicht aber reine Ersatzneubauten von Brücken erfasse.

„Unternehmer/Unternehmerin des Jahres 2026“ geehrt

Dr. Wolfgang Blank: „Unsere Wirtschaft braucht engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer“

Neubrandenburg – Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute in Neubrandenburg die Preis­träger des Wettbewerbs „Unternehmerin und Unternehmer des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern 2026“ geehrt. Die Preisverleihung fand im Güterbahnhof in Neubrandenburg statt. Der Wettbewerb wurde zum 18. Mal ausgerichtet.

„Eine funktionierende Wirtschaft braucht engagierte Unter­nehmerinnen und Unternehmer. Heute würdigen wir die täg­liche Arbeit, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, Arbeitsplätze zu sichern, neue Investitionen zu wagen und sich gleichzeitig für die Menschen im Land zu engagieren. Die Spannweite der nominierten und ausgezeichneten Unter­nehmen spiegelt die Vielfalt der Wirtschaft unseres Landes wider. Und sie zeigt, wie wichtig ein modernes, starkes und wettbewerbsfähiges Unternehmertum für die Zukunft unseres Landes ist“, betonte Minister Dr. Blank.

Vergeben wurden Auszeichnungen in den vier Kategorien. Gewinnerin der Kategorie „Unternehmerpersönlichkeit“ wurde Katharina Clausohm, Geschäftsführerin der Clausohm-Soft­ware GmbH in Neverin (Landkreis Mecklenburgische Seen­platte).

Für die Kategorie „Unternehmensentwicklung“ erhielt Ulrike Sailer, Geschäftsführende Gesellschafterin der neoplas med GmbH in Greifswald (Landkreis Vorpommern-Greifswald) die Auszeichnung.

In der Kategorie „Fachkräftesicherung und Integration“ wurde Henrik Gotsch, Geschäftsführer der Gotsch GmbH in Lüssow (Landkreis Vorpommern-Rügen) geehrt.

Der Preis in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ wurde an Friedhelm Neumann, Geschäftsführer der GreenLife GmbH in Schwerin und an Nico Neumann, Geschäftsführer der GreenLife Production GmbH in Schwerin überreicht.

Zusätzlich wurde ein Sonderpreis „Mut zur Nachfolge“ an Tom Hardtke, Geschäftsführer der Dröge GmbH in Mistorf (Landkreis Rostock) vergeben.

In jeder Kategorie wurden zudem zwei Finalisten gewürdigt. Insgesamt wurden 118 Nominierungen vorgenommen.

Die Preisverleihung wurde gemeinsam mit den langjährigen Partnern des Wettbewerbs durchgeführt: dem Ostdeutschen Sparkassenverband, den Handwerkskammern, den Industrie- und Handelskammern sowie der Vereinigung der Unter­nehmensverbände MV.

Der Wettbewerb „Unternehmerin und Unternehmer des Jah­res in MV“ wird seit 2008 jährlich durchgeführt. Er würdigt branchenübergreifend unternehmerische Leistungen, die über den wirtschaftlichen Erfolg hinausgehen – etwa durch soziales Engagement, familienfreundliche Arbeitsbedingungen oder besondere Nachhaltigkeitskonzepte. Die ausgezeichneten Unternehmen stehen stellvertretend für viele engagierte Betriebe im Land, die mit ihren Beschäftigten das wirtschaft­liche Rückgrat Mecklenburg-Vorpommerns bilden.

Preisträger und Finalisten im Wettbewerb „Unternehmerin und Unternehmer des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern 2026“ 

Kategorie „Unternehmerpersönlichkeit“

Preisträger in der Kategorie „Unternehmerpersönlichkeit“:
Katharina Clausohm, Clausohm-Software GmbH, Neverin

Das Unternehmen wird seit 35 Jahren von Katharina Clausohm geführt wird. Die Firma hat sich auf die Entwicklung von Software, Automation und Cybersecurity spezialisiert. Das Unternehmen betreut namhafte nationale und internationale Kunden und kombiniert zukunftsweisende Cloud-Technologien, agile Entwicklungsmethoden und KI-gestützte Systeme mit bewährten Automatisierungsprozessen.

Finalisten „Unternehmenspersönlichkeit“:
Hannes Alexander Behrens, Bäckerei & Konditorei Hannes Behrens, Plau am See;
Marco Dädelow, Landschaftsbau Dädelow GmbH (LBD), Dargun

Kategorie „Unternehmensentwicklung“

Preisträger in der Kategorie „Unternehmensentwicklung“:
Ulrike Sailer, neoplas med GmbH, Greifswald

Das 2009 gegründete Unternehmen überführt neue physikalische Therapieform aus der Forschung in die klinische Versorgung. Im Focus stehen die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb hochpräziser Plasmajet-Systeme zur Behandlung akuter, chronischer und infizierter Wunden. Neoplas Med steht für innovationsgetriebene Unternehmensentwicklung

Finalisten „Unternehmensentwicklung“:
Francois Xavier Etienne Guy Gilbert, Harald Jessen, LINDAL Dispenser GmbH, Schönberg;
Peter Troff, AgroPartner Land und Forsttechnik GmbH, Schloen-Dratow

Kategorie „Fachkräftesicherung und Integration“

Preisträger in der Kategorie „Fachkräftesicherung und Integration“:
Henrik Gotsch, Gotsch GmbH, Lüssow

Die Gotsch GmbH plant und installiert moderne Heizungs-, Sanitär- und Lüftungssysteme für private und gewerbliche Kunden. Im Focus steht die Integration von erneuerbaren Energien wie Wärmepumpen und Solaranlagen. Das Unternehmen setzt auf Teamgeist, Zusammenhalt und Wertschätzung eines jeden Mitarbeiters.

Finalisten „Fachkräftesicherung und Integration“:
Matthias Biermann und Frank Breuer, Fleischwerk Edeka Nord GmbH, Lüttow;
Manfred Komesker, Jens Volksdorf, Komesker Anlagenbau GmbH, Tützpatz

Kategorie „Nachhaltigkeit“

Preisträger in der Kategorie „Nachhaltigkeit“:
Friedhelm Neumann, GreenLife GmbH und Nico Neumann, Greenlife Production GmbH, Schwerin

Beide Unternehmen haben sich auf die Herstellung von Behältern aus Kunststoff für Wasseraufbereitungsanlagen sowie die Projektierung und Produktion von Wassermanagementsystemen spezialisiert. Die seit 2003 bestehende GreenLife GmbH ist eine Ausgründung aus dem Schweriner Unternehmen Schoeller ArcaSystems GmbH. 2008 folgte dann die Gründung der heutigen GreenLife Productions GmbH als Produktionsunternehmen mit Spezialisierung auf Spritzgussverfahren. Die Produktion erfolgt überwiegend durch Einsatz recycelter Kunststoffe ohne Weichmacher und umweltbelastende Inhalte. Inzwischen werden Kunden in 40 Ländern betreut.

Finalisten „Nachhaltigkeit“:
Tom Horvei, New Environplasma Verwertungscenter GmbH, Friedland;
Olaf Schnelle, Schnelles Grünzeug, Grammendorf

Dritter Tag der Beteiligungen

Landesbeteiligungen mit KI zukunftsfest aufstellen

Schwerin – Auf dem heutigen dritten Tag der Beteiligungen in Schwerin hat Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Landesbeteiligungen, der Ressorts sowie weiteren Akteuren über die Zukunft des Beteiligungsmanagements, den Bürokratieabbau und den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung diskutiert.

„Wir sind überzeugt, mit dem Kollegen KI können wir den Fachkräftemangel in unseren Beteiligungen und in der Verwaltung bewältigen. Als Verwaltung wollen wir schneller, bürgernäher und wirtschaftsfreundlicher werden. Die dazu gefundenen digitalen Lösungen wollen wir, wo immer es geht, mit unseren Beteiligungen teilen. Nur gemeinsam sind wir stark“, sagte Minister Dr. Geue.

Der Tag der Beteiligungen fand bereits zum dritten Mal statt und hat sich als zentrales Austauschformat zwischen Land und Landesbeteiligungen etabliert. In drei parallelen Themenforen standen in diesem Jahr insbesondere die Modernisierung der Verwaltung, der Bürokratieabbau sowie die Chancen Künstlicher Intelligenz für öffentliche Unternehmen und Verwaltung im Mittelpunkt.

Ein wesentlicher Meilenstein ist die nahezu abgeschlossene Umsetzung des Kooperativen Beteiligungsmanagements. Die Gesellschafterrechte werden inzwischen – von wenigen vorgesehenen Ausnahmen abgesehen – durch das Ministerium für Finanzen und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern wahrgenommen. Gleichzeitig verbleibt die fachliche Verantwortung weiterhin bei den jeweils zuständigen Ressorts.

„Mit dem Kooperativen Beteiligungsmanagement haben wir klare Zuständigkeiten geschaffen, Standards definiert und die strategische Steuerung unserer Landesbeteiligungen deutlich gestärkt. Das ist die Grundlage für die weitere positive Entwicklung, die wir anstreben“, betonte Dr. Geue.

Auch bei der Vereinheitlichung der rechtlichen Grundlagen wurden weitere Fortschritte erzielt. Die Anpassung der Gesellschaftsverträge an den Muster-Gesellschaftsvertrag des Landes befindet sich in der Umsetzung. Zahlreiche Änderungen wurden bereits notariell beurkundet.

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung war die Modernisierung der Landesverwaltung. Im Rahmen des Bürokratieabbaus wird auch die Berichterstattung über die Landesbeteiligungen weiterentwickelt. Künftig werden die Unternehmensdaten nicht mehr ausschließlich in Form eines turnusmäßigen Beteiligungsberichts veröffentlicht, sondern sukzessive und aktuell über das Regierungsportal bereitgestellt, sobald die jeweiligen Informationen vorliegen. Dadurch werden Transparenz und Aktualität erhöht sowie gleichzeitig Verwaltungsaufwand reduziert.

Auch die Digitalisierung der Verwaltung und der verantwortungsvolle Einsatz Künstlicher Intelligenz waren zentrale Themen des Tages. Vorgestellt wurde unter anderem der vom DVZ entwickelte Chatbot „LEA“, der derzeit im Ministerium für Finanzen und Digitalisierung pilotiert wird.

„Digitalisierung bedeutet für uns nicht, bürokratische Verfahren auch noch zu digitalisieren. Unser Ziel ist eine moderne Verwaltung mit einfacheren, schnelleren und effizienteren Prozessen. Keine Digitalisierung ohne Staatsmodernisierung und Entbürokratisierung. Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, Beschäftigte von Routinetätigkeiten zu entlasten und Verwaltungsabläufe zu beschleunigen. Die Verantwortung für Entscheidungen bleibt dabei selbstverständlich immer beim Menschen“, erläuterte Dr. Geue.

Der Minister unterstrich abschließend, dass der Aufbau eines modernen Beteiligungsmanagements ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess sei. Entscheidend seien der enge Austausch zwischen allen Beteiligten sowie die Bereitschaft, gemeinsam neue Wege zu gehen, um die Landesbeteiligungen auch künftig als starke Partner für die Entwicklung Mecklenburg-Vorpommerns aufzustellen.

Ypsomed unterstützt Fachkräfteausbildung im Land

Bildungsministerin Simone Oldenburg nimmt in Schwerin Industrieanlage in Betrieb

Schwerin – Das Regionale Berufliche Bildungszentrum Technik der Landeshauptstadt Schwerin hat seine Ausstattung erweitert. Schülerinnen und Schüler im Ausbildungsberuf „Technologin/Technologe für Kunststoff- und Kautschuktechnik“ können jetzt an einer Anlage die Kunststoffverarbeitung erlernen. Übergeben wurde sie vom Medizintechnikunternehmen Ypsomed. Die vollelektrische Maschine ist für die hochpräzise Verarbeitung von Kunststoffteilen vorgesehen. Durch den Verzicht auf Hydraulik arbeitet sie besonders sauber, leise und sparsam.

„Die neue Spritzgussmaschine ist weit mehr als eine moderne technische Anlage. Sie steht für das Vertrauen eines Unternehmens in den Bildungsstandort Mecklenburg-Vorpommern und für eine Partnerschaft, von der alle profitieren: die Auszubildenden, die Schule und die Wirtschaft“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg in ihrer Funktion als stellvertretende Ministerpräsidentin bei der symbolischen Inbetriebnahme. „Wenn Unternehmen, Schulen, Kammern und Kommunen an einem Strang ziehen, entstehen hervorragende Ausbildungsbedingungen. Genau das erleben wir am Regionalen Beruflichen Bildungszentrum Technik in Schwerin.“

Nach Oldenburgs Worten macht die neue Spritzgussmaschine den Berufsschulstandort attraktiver. „Besonders freue ich mich, dass damit die Landesfachklasse für Kunststoff- und Kautschuktechnologie in Mecklenburg-Vorpommern weiter gestärkt wird. Sie konnte mit Beginn dieses Schuljahres neu gebildet werden. Die Azubis lernen künftig an einer Maschine, die auch in modernen Industriebetrieben eingesetzt wird. Das erleichtert den Übergang in den Beruf und sichert Unternehmen qualifizierte Fachkräfte“, so die Bildungsministerin. Mit der Spritzgussmaschine können Chips für Einkaufswagen hergestellt werden. Dazu wird das Kunststoffgranulat auf 230 Grad erhitzt und in die entsprechende Form gepresst. Vier Chips können gleichzeitig produziert werden.

Im kommenden Schuljahr erwartet das Regionale Berufliche Bildungszentrum Technik zehn neue Berufsschülerinnen und -schüler. „Zusammen mit den derzeit 17 Auszubildenden im zweiten und dritten Lehrjahr wird die Maschine von Beginn an intensiv in die Ausbildung eingebunden. Durch die praxisnahe Ausbildung trägt sie zur Fachkräftesicherung bei“, sagte Oldenburg.

Die Bildungsministerin dankte dem Unternehmen Ypsomed für die Partnerschaft und das finanzielle Engagement: „Wer in Ausbildung investiert, investiert in die Zukunft unseres Landes. Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie wirtschaftliche Verantwortung und gesellschaftliches Engagement zusammenwirken können. Ich wünsche den Auszubildenden viel Neugier und Erfolg beim Lernen mit der neuen Technik und allen Partnern weiterhin eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Solche Kooperationen machen Mecklenburg-Vorpommern als Wirtschafts- und Bildungsstandort stark.“

Sport muss ein sicherer Ort für alle sein

M-V ist Gründungsmitglied des neuen Zentrums für Safe Sport

Berlin – Am (heutigen) Donnerstag wurde in Berlin das Zentrum für Safe Sport (ZfSS) gegründet. Die neue Anlaufstelle soll Unterstützung für Betroffene von sexualisierter, psychischer und physischer Gewalt im Sport bieten, bei der Aufklärung und Aufarbeitung unterstützen und die Prävention stärken. Sportministerin Stefanie Drese war, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Bundesländern, bei der Gründung heute auch persönlich vor Ort und bezeichnete das ZfSS als Meilenstein für den Schutz von Sportlerinnen und Sportlern.

„Sport steht für Gemeinschaft, Fairness und Vertrauen. Jeder Form von Gewalt gilt es deshalb konsequent zu begegnen, denn jede und jeder soll sich auf dem Platz, in der Halle und im eigenen Verein sicher fühlen können. Und das unabhängig von Alter, Leistungsniveau oder Sportart“, betonte Drese heute und erklärte, dass Mecklenburg-Vorpommern deshalb ganz bewusst zu den Gründungsmitgliedern des Zentrums gehöre.

Gleichzeitig hob Drese die umfassenden Präventions- und Schutzmaßnahmen im Land hervor. Der LSB M-V verfüge etwa über ein eigenes Konzept zur Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche sowie über ein Konzept zur „Prävention von sexualisierter Belästigung und Gewalt“, welches den Schutz von allen Mitgliedern im Breiten- und Leistungssport umfasst. „Darüber hinaus arbeiten die Sportjugend MV und der Kinderschutzbund in einer engen Kooperation zusammen, um Kinderrechte im Sport zu stärken und Vereine bei der Entwicklung von präventiven Schutzkonzepten gegen Gewalt und Missbrauch zu unterstützen“, betonte die Ministerin.

Drese erhoffe sich aber, dass mit dem ZfSS noch mehr Betroffene den Weg in Hilfsstrukturen finden. „Denn Studien zeigen, dass mehr als zwei Drittel der befragten Sportlerinnen und Sportler sexualisierte Gewalt oder emotionale und körperliche Grenzverletzungen erlebt haben. Wir brauchen eine Kultur des bewussten Hinsehens und Hinhörens – intern wie extern. Genau deshalb braucht es diese unabhängige Stelle“, unterstrich Drese.

Das ZfSS betreibe dafür eine dezidierte Meldestelle mit eigenem Fallmanagementsystem, hat aber auch die Möglichkeit, bei Verstößen selbstständig Untersuchungs-, Mediations- und Disziplinarverfahren durchzuführen. Darüber hinaus soll das Zentrum bundesweit einheitliche Standards für den Schutz im Sport etablieren und Personen und Organisationen im Bezug auf Safe Sport weiterbilden und zertifizieren. Die Grundlagen der Arbeitsweise wurden dabei im intensiven Austausch auch mit Betroffenen erarbeitet.

„Wer den Mut aufbringt, über Gewalt zu sprechen, darf damit nicht allein gelassen werden. Menschen, die sich an das ZfSS wenden, brauchen die Gewissheit, dass ihnen geglaubt wird, dass ihre Hinweise ernst genommen werden und dass daraus Konsequenzen folgen. Deshalb war die Perspektive der Betroffenen, die sich in den Prozess mit eingebracht haben, auch eine große Bereicherung“, so Drese.

Sie betonte zudem, dass das ZfSS auch eine gute Möglichkeit sei, die schon sehr umfangreiche Präventionsarbeit der Sportvereine und -verbände im Land zu ergänzen. „In Mecklenburg-Vorpommern leisten unsere Vereine und die vielen ehrenamtlich Engagierten jeden Tag hervorragende Arbeit, damit Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihren Sport in einem geschützten Umfeld ausüben können. Das ZfSS kann sie dabei in Zukunft noch besser unterstützen, etwa mit themenspezifischen Fortbildungen“, erklärte die Ministerin. Gerade für hauptsächlich ehrenamtlich getragene Strukturen sei das eine große Erleichterung und helfe dabei, Schutzkonzepte weiter zu verbessern.

Zeugnisausgabe und Start in die Sommerferien

Oldenburg: Ich wünsche allen Kindern und Jugendlichen schöne Ferien und einen tollen Sommer

Schwerin – Mit der Zeugnisausgabe endet für 201.600 Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern das Schuljahr 2025/2026. Am Freitag, 10. Juli 2026, starten 164.900 Schülerinnen und Schüler an den allgemein bildenden Schulen sowie 36.700 Schülerinnen und Schüler an den beruflichen Schulen in die Sommerferien. Der Unterricht an den allgemein bildenden Schulen beginnt am Montag, 24. August 2026, wieder. An den beruflichen Schulen ist der erste Schultag im neuen Schuljahr Montag, 31. August 2026.

Bildungsministerin Simone Oldenburg wünscht allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und weiteren Beschäftigten an den Schulen eine erholsame Ferienzeit. „Ein Schuljahr mit einigen Neuerungen, zum Beispiel der Stärkung der Beruflichen Orientierung und der Basiskompetenzen, geht zu Ende und damit eine Zeit, in der Schülerinnen und Schüler viel gelernt, neue Erfahrungen gesammelt und sich persönlich weiterentwickelt haben. Die Sommerferien bieten Gelegenheit, zu entspannen und die Zeit mit der Familie und mit Freunden zu verbringen. Ich wünsche allen Kindern und Jugendlichen schöne Ferien und einen tollen Sommer.“

„Gute Schule lebt vom großen Einsatz vieler Menschen. Lehrkräfte, Schulleitungen, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, pädagogische Fachkräfte und alle weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Schulen leisten Tag für Tag einen unermesslichen Beitrag dafür, dass Kinder und Jugendliche erfolgreich lernen können. Ich danke für die sehr gute Zusammenarbeit“, so Oldenburg weiter.

Zum Ende des Schuljahres liegen vorläufige Ergebnisse der Abschlussprüfungen zur Mittleren Reife und zur Allgemeinen Hochschulreife vor. Die Daten basieren auf einer Hochrechnung von 280 Schulen.

Prüfungsergebnisse – Mittlere Reife

Etwa 5.800 Schülerinnen und Schüler haben die Mittlere-Reife-Prüfung abgelegt. Der vorläufige landesweite Durchschnitt liegt laut erster Hochrechnung bei 2,5 – und bleibt damit unverändert zu den Vorjahren. Über 100 Schülerinnen und Schüler haben das Prädikat „sehr gut – mit Auszeichnung“ erreicht und konnten stolz die Ehrenurkunde von Ministerin Oldenburg entgegennehmen.

Die schriftlichen Prüfungen ergaben in den Hauptfächern folgende Durchschnittsnoten:

  • Deutsch: 3,2 (2025: 3,0)
  • Mathematik: 3,6 (2025: 3,4)
  • Englisch: 2,8 (2025: 3,0)

Prüfungsergebnisse – Allgemeine Hochschulreife

4.700 Schülerinnen und Schüler an Gymnasien, Gesamtschulen, Beruflichen Gymnasien und Abendgymnasien haben in diesem Schuljahr das Abitur bestanden. Der vorläufige landesweite Abiturdurchschnitt liegt nach einer ersten Schnellauswertung bei einem Notendurchschnitt von 2,3. Dieser Wert wurde auch in den Jahren 2025 und 2024 erzielt. 150 Schülerinnen und Schüler haben die Durchschnittsnote 1,0 erreicht.

Die schriftlichen Prüfungen in den Kernfächern ergaben folgende Durchschnittspunktzahlen:

Deutsch:

  • Grundkurs: 8,4 Punkte (2025: 8,3)
  • Leistungskurs: 9,2 Punkte (2025: 9,2)

Englisch:

  • Grundkurs: 8,6 Punkte (2025: 8,6)
  • Leistungskurs: 9,8 Punkte (2025: 9,3)

Mathematik:

Daten mit CAS (Computeralgebrasystem) und WTR (wissenschaftlichem Taschenrechner)

  • Grundkurs (mit WTR): 5,1 Punkte (2025: 6,7)
  • Leistungskurs (mit WTR): 8,0 Punkte (2025: 7,7)
  • Grundkurs (mit CAS): 5,3 Punkte (2025: 6,4)
  • Leistungskurs (mit CAS): 8,1 Punkte (2025: 9,2)

Bildungsministerin Simone Oldenburg zieht auf Basis der vorläufigen Ergebnisse folgendes Fazit: „Der landesweite Abiturdurchschnitt bleibt stabil und ist mit den Vorjahren identisch. Das verdeutlichen die statistischen Ergebnisse. Auch die Punktzahlen in den Fächern Deutsch und Englisch sind nahezu gleich. In Mathematik gibt es im Leistungskurs mit wissenschaftlichem Taschenrechner eine leichte Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Im Grundkurs mit WTR verzeichnen wir eine geringere Punktzahl. Sie ist aber immer noch besser als im Basisjahr 2023. Vor drei Jahren waren die Ergebnisse im Mathematikabitur nicht zufriedenstellend. Wir hatten uns mit der Vereinigung der Schulleiter an Gymnasien, dem Philologenverband, dem Landesschülerrat und dem Landeselternrat dazu entschlossen, die Noten im schriftlichen Mathematik-Abitur um einen Punkt anzuheben und den Abiturientinnen und Abiturienten aufgrund der Corona-Pandemie einen Nachteilsausgleich zu gewähren. Unsere Arbeitsgruppe der Mathematiklehrkräfte wird diese Entwicklung weiter evaluieren, mit den Fachlehrkräften besprechen und weitere Schlussfolgerungen für Fortbildungen zur Prüfungsvorbereitung sowie zur Unterrichtsgestaltung ziehen.“

Der Vorsitzende der Schulleitungsvereinigung gymnasialer Schulleiter in Mecklenburg-Vorpommern und Mitglied des beratenden externen Expertengremiums zur Erstellung der Abiturprüfung Mathematik, Heiko Helms, fasste die Ergebnisse wie folgt zusammen: „Die stabilen Ergebnisse im Mathematikabitur sind ein Zeichen für die Verlässlichkeit der schulischen Arbeit. Sie machen zugleich deutlich, dass die Schulen auch unter anspruchsvollen Bedingungen kontinuierlich und verantwortungsvoll arbeiten. Für die weitere Entwicklung bleibt entscheidend, Kompetenzorientierung und Praxisbezug noch konsequenter mit fachlicher Tiefe, klaren Erwartungshorizonten und transparenter Bewertung zu verbinden. Eine sorgfältige Begleitung und regelmäßige Evaluation des Prüfungsdesigns sind dafür der richtige Weg.“

Dr. Torsten Fischer, Lehrer am Gymnasium Fridericianum und Mitglied des beratenden externen Expertengremiums zur Erstellung der Abiturprüfung Mathematik ergänzte: „Die Prüfungsergebnisse unterliegen normalen Schwankungen, deren Ursachen vielfältig sein können. Bei der Konzipierung der Aufgaben wird darauf geachtet, die länderübergreifenden Standards einzuhalten und dabei auch die Rahmenpläne für Mecklenburg-Vorpommern besonders zu berücksichtigen. Beim Vergleich mit den Vorjahresergebnissen ist zu berücksichtigen, dass wir in diesem Jahr einen höheren Anteil von Jugendlichen verzeichnen, die sich für das mündliche Mathematik-Abitur entschieden haben.“

Zeugnissorgentelefon weiterhin erreichbar

Nicht für alle Schülerinnen und Schüler endet das Schuljahr mit der erhofften Freude über das Zeugnis. Manche Noten führen zu Enttäuschungen oder Unsicherheiten. Deshalb bietet das Bildungsministerium auch in diesem Jahr ein landesweites Zeugnissorgentelefon an. Schülerinnen und Schüler sowie Erziehungsberechtigte erhalten dort Unterstützung, Rat und Hilfe.

Das Zeugnissorgentelefon ist bis Freitag, 17. Juli 2026 (montags bis freitags sowie in der Zeugniswoche zusätzlich am Samstag) unter der Rufnummer 0385 588 7987 jeweils von 8:00 bis 18:00 Uhr erreichbar.

„Ein Zeugnis ist wichtig, aber es bestimmt nicht den ganzen weiteren Lebensweg“, sagte die Bildungsministerin. „Entscheidend ist, dass Kinder und Jugendliche Ermutigung erfahren und nach vorne blicken können. Wer Fragen oder Sorgen rund um das Zeugnis hat, findet beim Zeugnissorgentelefon kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Niemand muss mit seinen Sorgen allein bleiben“, so Oldenburg.