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Monat: Mai 2026

EinBlick in die Landesregierung

Staatskanzlei und Ministerien laden ein

Schwerin – Am 7. Juni 2026 lädt die Landesregierung zu Führungen durch die Staatskanzlei und die Ministerien ein. Anlässlich des UNESCO-Welterbetages öffnen die Häuser ihre Türen für geführte Rundgänge und geben so einen Einblick in ihre Arbeit.

Bei einem Besuch der Staatskanzlei können die Bürgerinnen und Bürger den Kabinettssaal sowie das Büro der Ministerpräsidentin kennenlernen. Ferner gibt es Interessantes über die Geschichte und Geschichten des Hauses zu erfahren.

Das Bildungs- und das Sozialministerium laden zu einem Familienfest mit Aktionen der Rostocker Seawolves, z.B. Körbewerfen, und Führungen mit dem Petermännchen ein. Das Wirtschaftsministerium führt vor, wie heute Drohnen eingesetzt werden, um Brücken zu überprüfen. Wer sich über den Ökolandbau, Nationale Naturlandschaften und den Wolf informieren möchte, ist im Landwirtschaftsministerium herzlich willkommen.

Auch in den anderen Häusern der Landesregierung gibt es spannende Informationsangebote und viel Wissenswertes zu erfahren.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger melden sich unter www.mv.de  zu einer Führung an.

Vor der Staatskanzlei ist zudem ein Kulturprogramm vorgesehen. Von 13.00 bis 13.40 Uhr tritt die Fritz-Reuter-Bühne auf. Von 14.15 bis 15.15 Uhr folgt der Shanty-Chor Luv und Lee. Um 15.30 Uhr lädt die Staatskanzlei zu einem Bürgerdialog mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig vor dem Gebäude ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Zahl der Plätze ist begrenzt.

„Die Landesregierung öffnet anlässlich des Welterbetages gerne ihre Türen, um Einblick in ihre Arbeit zu geben und Fragen zu beantworten. Diese Aktion ist im vergangenem Jahr auf gute Resonanz gestoßen. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, die Angebote wahrzunehmen“, so Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Mehr Leben in Auenlandschaften dank neuer Förderrichtlinie

Berlin – Die Bundesregierung hat aus Bundesmitteln ein neues Förderprogramm zur Renaturierung von Auen an kleineren Flüssen gestartet. Mit der Förderrichtlinie werden Projekte unterstützt, die naturnahe Flüsse und Auen wiederherstellen, um deren Klimaschutzleistung und Resilienz zu stärken.

„Intakte Auen wirken wie natürliche Schwämme: Sie puffern Hochwasser ab, speichern wertvolles Wasser für Dürrezeiten und sind hocheffiziente Treibhausgas-Senken, die Kohlenstoff langfristig binden können. Gleichzeitig schaffen sie Erholungsorte in den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Außerdem soll mit der neuen Förderung wieder mehr Leben in Auenlandschaften zurückkehren.

Denn die Maßnahmen haben einen vielfachen Nutzen für Mensch und Natur: Intakte Auenlandschaften bieten Erholung, sie sind aber auch Wanderwege für zahlreiche Tierarten. Außerdem sind sie wichtig für die Bildung von Grundwasser, denn sie schützen vor Hochwasser und binden Kohlenstoff, was zum Klimaschutz beiträgt“, sagt Klimaschutz- und Umweltminister Dr. Till Backhaus.

Das Förderangebot wird aus Mitteln zur Umsetzung des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) finanziert. Dafür stehen deutschlandweit zunächst 59 Millionen Euro zur Verfügung. Beratung und Unterstützung beim Förderverfahren bietet das von Bund und Land geförderte ANK-Regionalbüro Mecklenburg-Vorpommern im Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt MV.

Förderberechtigt sind natürliche oder juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts sowie Personenvereinigungen mit Sitz oder Geschäftsbetrieb in Deutschland, insbesondere: Kommunen und Kommunalverbände,  Wasser- und Bodenverbände, Landesbehörden des Schutzgebiets-, Naturschutz- und Landschaftsschutzes, Träger der Unterhaltungslast und des Ausbaus von Gewässern sowie Stiftungen und Vereine, die dem Förderzweck der Richtlinie entsprechen.

Die Förderquote beträgt bis zu 90 Prozent, bei Ländern bis zu 50 Prozent. Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 10 Millionen Euro.

Eine angemessene Eigenbeteiligung ist erforderlich. Die dauerhafte Einbringung von Flächen kann auf den Eigenanteil oder Drittmittelanteil angerechnet werden. Der Umfang barer Eigenmittel bzw. Drittmittel soll fünf Prozent nicht unterschreiten. Bei Projekten von landesweiter Bedeutung kann beim Land Mecklenburg-Vorpommern die Übernahme des Eigenanteils beantragt werden.

Gegenstand der Förderung sind Maßnahmen zur Auenrenaturierung an Fließgewässern, die nicht zu den Bundeswasserstraßen zählen, insbesondere:

– die Entwicklung von gewässer- und auentypischen Lebensräumen(z. B. kohlenstoffreiche Feuchtgebiete, Feuchtgrünland, Auenwälder).

– die Anlage, Reaktivierung und Renaturierung von Altarmen, Auengewässern und Mündungsbereichen.

– die Wiederherstellung naturnaher Abfluss- und Bodenwasserverhältnisse (z.B. Rückbau von Entwässerungsanlagen wie Gräben und Drainagen).

– die Entfernung, Schlitzung oder Rückverlegung von Verwallungen und Uferdämmen zur Förderung der natürlichen Ausuferung und Wiedervernässung.

– die Entwicklung standortgerechter Nutzungen zur Steigerung der Kohlenstoffspeicherung.

– der Grunderwerb von Flächen zur Maßnahmenumsetzung und zu Tauschzwecken.

– Flankierende Maßnahmen wie Vorstudien, externe Moderation und projektbegleitende Öffentlichkeitsarbeit.

Das Verfahren verläuft zweistufig. In Stufe eins wird zunächst eine Projektskizze eingereicht. Diese können ganzjährig eingereicht werden. In Stufe 2 folgt bei positiver Bewertung der Skizze die Aufforderung zum förmlichen Förderantrag.

Details zur Förderung, den Voraussetzungen und zur Antragstellung finden Sie bei der Projektträgerin ZUG gGmbH:
https://www.z-u-g.org/ank-auen/.

„Lebenspraxis“ an Grundschulen: Kinder fit für den Alltag machen

Sechs Modellschulen erproben neues Unterrichtsangebot

Schwerin – Zum neuen Schuljahr startet an den Grundschulen des Landes das Unterrichtsangebot „Lebenspraxis“. Hier lernen die Mädchen und Jungen praxisnah den Umgang mit alltäglichen Dingen. Das Angebot befindet sich derzeit in einer Modellphase. An sechs Grundschulen wird es seit Januar 2026 erprobt und für die Umsetzung an allen Grundschulen vorbereitet.

Bildungsministerin Simone Oldenburg hat eine der Modellschulen, die Grundschule „Friedenshof“ in Wismar, besucht. „Es ist schön zu sehen, wie das Unterrichtsangebot umgesetzt wird. Lebenspraktischer Unterricht fördert Selbstständigkeit und Eigenverantwortung und trägt dazu bei, dass Kinder ihren Alltag eigenständig bestreiten können“, sagte die Bildungsministerin.

Das Unterrichtsangebot „Lebenspraxis“ kann zwei- bis dreimal pro Schuljahr im Rahmen des regulären Unterrichts, in Form eines Projekts, eines Projekttags, eines Umwelttags oder einer Schulwanderung umgesetzt werden. Es umfasst verschiedene Themenbereiche, die eng mit den Inhalten der Rahmenpläne für die Fächer Sachunterricht, Deutsch, Mathematik und Werken verknüpft sind.

Im Themenbereich „Ohne Moos nichts los” lernen die Kinder beispielsweise den richtigen Umgang mit Geld. Im Bereich „Bunt und gesund” dreht sich alles um eine gesunde Ernährung. Die Kinder können eine Ernährungspyramide erstellen oder gemeinsam kochen. Im Themenfeld „Hör zu” sind Projekte zum Umgang mit Gefühlen und Emotionen wie Wut und Trauer sowie Übungen zur Stressbewältigung möglich.

Als Unterstützung bei der Umsetzung erhalten die Schulen eine Handreichung, die unter anderem Anregungen für lebensnahe Projekte enthält. „Die sechs Modellschulen haben die Möglichkeit, Anregungen und Ergänzungen zur Handreichung einzubringen”, so Simone Oldenburg. „Warum wackeln meine Zähne? Welche Zutaten brauche ich, wenn ich einen Geburtstagskuchen für meine Eltern oder Freunde backen möchte? Wie komme ich mit meinem Taschengeld zurecht? Genau diese und ähnliche Fragen greift unser Angebot auf.“

Folgende Schulen nehmen noch bis zum Ende des Schuljahres an der Erprobung des Unterrichtsangebotes teil:

  • Grundschule „Friedenshof“, Wismar
  • Regionale Schule mit Grundschule „Schule am See“, Satow
  • Grundschule „G. F. Kersting“, Güstrow
  • Grundschule „Dr. Theodor Neubauer“, Grimmen
  • Grundschule „Am See“, Löcknitz
  • Grundschule Süd, Neubrandenburg

Zu Beginn des Schuljahres 2026/2027 startet das Angebot „Lebenspraxis“ dann für alle Grundschulen.

Gingster Turnerriege in der Hauptstadt

Mixed Team landet nach spannendem Wettkampf auf 14. Platz im Bundesvergleich

Insel Rügen – Ein Mixed Turnerteam aus der Schule Gingst reiste dieser Tage bereits zum fünften Mal zum Finale des jährlichen Bundeswettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“. Mit im Gepäck hatten sie das Ticket als MV-Landessieger, eine Menge an sportlicher Aufregung und Erfahrungen aus vielen Trainingsstunden in der Turn-AG. Sie landeten nach spannenden Wettbewerben auf einem verdienten 14. Platz.

„Als Team kämpfte und präsentierte sich unsere Schulmannschaft hervorragend“, erklärt Sportlehrerin Birgit Eicke, die sich über den Erfolg ihrer Schützlinge in der Wettkampfklasse U 14 (10-13-Jährige) riesig freut. Sie weiß um die Herausforderungen bei einer so hochkarätigen Veranstaltung. „Im Wettkampf musste man sich mit Schülern aus allen Bundesländern messen“, erklärt sie bei der Auswertung der Berlin-Zeit. Zahlreiche Teilnehmer kamen zum größten Teil aus Kunstturnzentren, wo sie jeden Tag trainieren können. Deshalb sagt sie überaus zufrieden: „Jeder von uns zeigte sein Bestes und alle kämpften gemeinsam um Punkte und Zeiten.“ Die Gingster erreichten bei der Teildisziplin Staffellauf sogar einen 6. Platz vor einigen Favoriten der Übung.

Das Gingster Mixed Team holte einen 14. Platz beim Bundesfinale des Turnwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ in Berlin. Foto: privat
Das Gingster Mixed Team holte einen 14. Platz beim Bundesfinale des Turnwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ in Berlin. Foto: privat

Wettkampffieber, turnerische Anstrengungen und das Anfeuern der anderen Turnmannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern bestimmten die fünf Tage in der Hauptstadt. „Cool war, dass wir viele andere Turner kennenlernen konnten“, findet Carlotta Schilling aus dem Gingster Team. Das freute sich zudem über die Zeit, um die Hauptstadt zu erkunden. Sie besuchten mit der Mannschaft des Bergener Arndt-Gymnasiums die neue Show im Friedrichstadtpalast und bewunderten bei der Geschichtsführung unter anderem das Brandenburger Tor und die Reichstagskuppel. In der Trampolinhalle übten sie so klassische Turneraufträge wie Backflips, Überschläge und Schrauben.

„Das ist eine klasse Leistung für unsere Inselschule“, meint Schulleiter André Farin. „Meine Kollegin Birgit Eicke schafft es mit großer Einsatzbereitschaft und einem perfekten Teamgeist, eine Turnmannschaft für Bundesvergleiche vorzubereiten.“ Ohne Finanzhilfen von Menschen aus dem Schulort Gingst und von der Insel gehe es nicht. Daher bedanken sich die Schule und deren Förderverein bei der Provinzial-Versicherung, den Störtebeker-Festspielen, der Adler-Apotheke, dem Saikana Bistro, Herrn Lucht sowie den Familien Schilling und Koch.

Prüfungen zur Mittleren Reife beginnen

Etwa 6.200 Schülerinnen und Schüler legen in diesem Schuljahr ihre schriftlichen Prüfungen zur Mittleren Reife ab

Schwerin – Nach den Abiturprüfungen und den Prüfungen zur Fachhochschulreife beginnen in dieser Woche für etwa 6.200 Schülerinnen und Schüler die schriftlichen Prüfungen zur Mittleren Reife. Am Donnerstag, 21. Mai 2026, finden sie im Fach Deutsch, am Mittwoch, 27. Mai 2026, in der Ersten Fremdsprache und am Freitag, 29. Mai 2026, im Fach Mathematik statt. Die mündlichen Prüfungen beginnen anschließend ab dem 22. Juni 2026.

Bildungsministerin Simone Oldenburg wünscht den Schülerinnen und Schülern an den Regionalen Schulen und an den Gesamtschulen viel Erfolg für ihre anstehenden Prüfungen. „Während ihrer Schulzeit haben sie sich intensiv auf Leistungskontrollen, Tests und Klassenarbeiten vorbereitet und dabei eigene Lernstrategien entwickelt. Das ist eine wichtige Grundlage für die Prüfungen“, betonte die Ministerin. „Für den Prüfungstag wünsche ich allen starke Nerven und Selbstvertrauen. Mit dem Abschluss der Mittleren Reife eröffnen sich viele neue Perspektiven. In unserem Land gibt es zahlreiche attraktive Ausbildungsplätze“, so Simone Oldenburg weiter.

Seit dem Schuljahr 2023/2024 können sich Schülerinnen und Schüler auch von einer der drei schriftlichen Prüfungen in Deutsch, Mathematik oder der Ersten Fremdsprache befreien lassen. Eine Prüfung in einem Fach muss dann nicht absolviert werden, wenn dieses Fach mit „sehr gut“ bewertet worden ist und darüber hinaus auch in allen anderen Fächern der schriftlichen Prüfung gute bis sehr gute Leistungen vorgewiesen werden. Der Durchschnitt aller Jahresnoten in den übrigen Fächern darf zusätzlich nicht schlechter als 2,5 sein.

Schülerinnen und Schüler erhalten die Mittlere Reife am Ende der Jahrgangsstufe 10, wenn sie mindestens mit dem Gesamtprädikat „bestanden“ abschließen. Das bedeutet, dass sie einen Notendurchschnitt von 3,5 bis 4,0 nachweisen müssen. Schülerinnen und Schüler, die mindestens das Gesamtprädikat „befriedigend“ erhalten, also einen Notendurchschnitt von 2,5 bis 3,4 erreichen, können anschließend auch die gymnasiale Oberstufe besuchen und das Abitur ablegen. Dabei müssen sie allerdings in Deutsch, Mathematik sowie einer Fremdsprache mindestens befriedigende Leistungen erbracht haben. Zusätzlich sind in allen anderen versetzungsrelevanten Fächern im Durchschnitt befriedigende Leistungen nachzuweisen.

Alle Prüfungstermine für die Mittlere Reife sind auf dem Bildungsserver MV aufgeführt. Die Ausgabe der Zeugnisse erfolgt spätestens am Samstag, 11. Juli 2026.

Neue Heimat für die Rostocker Schützengesellschaft Concordia

Drese überreicht Fördermittelbescheid

Rostock – Die Zukunft des Trainings- und Wettkampfbetriebes der Schützengesellschaft Concordia Rostock ist trotz des notwendig gewordenen Umzuges gesichert. Einen entsprechenden Fördermittelbescheid in Höhe von 35.000 Euro zur Errichtung der Luftdruckschießstände im zukünftigen Vereinsheim übergab Sozial- und Sportministerin Stefanie Drese am (gestrigen) Freitag persönlich.

„Nachdem der bisherige Standort in der Rostocker Südstadt auf Grund des geplanten Abrisses zum Jahresende 2025 aufgegeben werden musste, haben die Schützen glücklicherweise im ehemaligen Heizhaus in der Ziolkowskistraße 10 eine neue Heimat gefunden. Diese muss nun aber entsprechend hergerichtet werden, damit die vereinseigene elektronische Luftdruckschießanlage mit neun Ständen wieder genutzt werden kann“, erklärte die Ministerin bei der Bescheidübergabe.

So sollen auch im neuen Schützenzentrum nach und nach wieder die gewohnten Voraussetzungen für den Trainings- und Wettbewerbsbetrieb auf 10 Meter geschaffen werden. Etwa für den MV-Cup, Ranglisten- und überregionale Wettkämpfe, die der Verein ausrichtet. Zuschauer und Gäste können diese sogar über eigens angeschaffte Monitore verfolgen, die auch am neuen Standort wieder eingesetzt werden sollen.

„Aber nicht nur viele sportliche Erfolge prägen die bereits 178 Jahre umspannende Vereinsgeschichte, sondern leider auch die mehrfach notwendig gewordenen Umzüge. Bereits in den 1990er-Jahren sowie 2004 hat der Verein aber bewiesen, dass er vor solchen Herausforderungen nicht zurückschreckt und hat mit viel Eigenleistung, Enthusiasmus und Unterstützung der Mitglieder verschiedene Aus- und Umbaumaßnahmen begleitet“, unterstrich die Ministerin.

Das sei nicht selbstverständlich und habe sicherlich Nerven, Zeit und Energie gekostet. „Aber jedes Mal war die Belohnung dafür eine noch modernere Trainingsstätte und ich bin mir sicher, dass das auch dieses Mal der Fall sein wird. Und mit einem Mietvertrag mit einer Dauer von 25 Jahren ist das hoffentlich auf lange Sicht auch erst einmal der letzte Umzug“, so die Ministerin.

Sie freue sich, dass das Land den gemeinnützigen Verein mit Mitteln aus dem Bürgerfonds dabei unterstützen könne. „Von dieser Anlage profitieren dann nämlich nicht nur die Stadt und der Landkreis Rostock, sondern letztlich auch das gesamte Land.“

Ausbau des Bildungscampus der Berufsfachschule Greifswald

Dr. Wolfgang Blank: „Mit mehr Ausbildungskapazitäten in Gesundheitsberufen stärken wir die Fachkräftesicherung und die Gesundheitsversorgung im Land nachhaltig.“

Greifswald – Das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern unterstützt den Ausbau des Bildungscampus der Berufsfachschule Greifswald GmbH mit rund 3,39 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsauf­gabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Wirtschaftsminister Dr. Wolfgang Blank übergab heute in Greifswald den entsprechenden Zuwendungs­bescheid. Die Gesamtinvestition beträgt rund sechs Millionen Euro.

„Die Gesundheitswirtschaft gehört zu den tragenden Säulen unseres Landes. Mit der Förderung schaffen wir moderne Ausbildungsbedingungen und zusätzliche Kapazitäten in Berufen, in denen der Fachkräftebedarf besonders hoch ist. Das stärkt nicht nur die regionale Wirtschaftskraft, sondern verbessert zugleich die Gesundheitsversorgung in Mecklen­burg-Vorpommern“, so Minister Dr. Blank vor Ort.

„Gute Bildung und verlässliche Fachkräftesicherung sind zugleich wichtige Investitionen in die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes. Deshalb werden wir mit dem MV-Plan in den kom­menden Jahren 850 Millionen Euro in die Bildungsinfrastruktur investieren, davon alleine 250 Millionen Euro in die berufliche Bildung.“

Gefördert wird die Erweiterung der Ausbildungskapazitäten für Ergotherapie, Physiotherapie und Pharmazeutische Assistenz am Standort Pappelallee in Greifswald. Vorgesehen sind die Aufstockung bestehender Gebäudeteile sowie der Neubau eines zusätzlichen Anbaus auf dem Bildungscampus. Die Förderung erfolgt auf Grundlage der Infrastrukturrichtlinie des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Ziel ist der Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur zur Stärkung der Wettbewerbs­fähigkeit von Unternehmen sowie die Verbesserung der Bedingungen für die Ausbildung von Fachkräften.

Mit der Einführung der Schulgeldfreiheit für Ergotherapie und Physiotherapie im Jahr 2024 sind die Schülerzahlen an der Berufsfachschule Greifswald in diesen Bereichen um ein Drit­tel gestiegen. Gleichzeitig besteht weiterhin ein hoher Bedarf an Praxispartnern und qualifiziert ausgebildeten Fachkräften im Gesundheitswesen.

„Die hohe Nachfrage zeigt, wie wichtig attraktive Ausbildungs­angebote im Land sind. Mehr Ausbildungskapazitäten und bessere Lernbedingungen bedeuten mehr qualifizierte Fach­kräfte für Kliniken, Praxen, Pflege- und Gesundheitseinrich­tungen. Das ist ein entscheidender Standortfaktor und sichert wirtschaftliche Perspektiven in unserem Land“, betonte Minister Dr. Blank.

Mit dem Vorhaben werden bestehende Ausbildungsdefizite reduziert und zusätzliche moderne Berufsbildungsmöglich­keiten geschaffen. Die Landesregierung sieht darin einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und zur langfristi­gen Stabilisierung der Gesundheitsversorgung in der Region.

Deutsche Meisterschaften im Ringen

Sportministerin Drese eröffnet Deutsche Meisterschaften im Ringen der über-35jährigen in Warnemünde

Warnemünde – Mit einem herzlichen Gruß an die rund 150 Athletinnen und Athleten aus dem ganzen Bundesgebiet hat Sportministerin Stefanie Drese heute  die Deutschen Meisterschaften der über 35-jährigen Ringerinnen und Ringer – die „German Masters 2026“ – in Rostock-Warnemünde eröffnet.

„Ich habe selten so viele durchtrainierte Frauen und Männer getroffen, die so sportlich aussehen und keine Teenager mehr sind. Ringen hält ganz offensichtlich jung und fit“, sagte Drese zur Eröffnung der Titelkämpfe und sorgte damit gleich zu Beginn für gute Stimmung.

Die Ministerin hob hervor, dass Ringen zu den ältesten Wettkampfsportarten der Welt zähle und bis heute für Werte wie Kraft, Disziplin, Fairness und Respekt stehe. „Gleichzeitig lebt der Sport von Gemeinschaft, Kameradschaft und großem ehrenamtlichem Engagement. Das sind Werte, die gerade in diesen Zeiten elementar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind“, betonte Drese.

Besonders würdigte die Ministerin die Arbeit des ausrichtenden SV Warnemünde, dessen Ringerabteilung seit Jahrzehnten fest im Sportland Mecklenburg-Vorpommern verankert sei. Der Verein habe zahlreiche erfolgreiche Athletinnen und Athleten hervorgebracht – von DDR-Meistern bis hin zu Welt- und Europameistern im Nachwuchs- und Seniorenbereich.

Auch als Ausrichter großer Wettkämpfe habe sich der Verein einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Bereits zum vierten Mal richte der SV Warnemünde eine Deutsche Meisterschaft im Ringen aus. „Ringen und der SV Warnemünde – das passt einfach zusammen“, sagte Drese.

Ein besonderer Dank der Ministerin galt den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ohne deren Einsatz eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich wäre. Ebenso würdigte sie die langjährige Unterstützung regionaler Förderer und Sponsoren.

Hervorgehoben wurden dabei insbesondere Daniel Schultz und Jürgen Breuer, die Geschäftsführer der Rostocker Dachbau GmbH. Beide unterstützen die Ringerabteilung des SV Warnemünde seit mehr als zwei Jahrzehnten mit außergewöhnlichem Engagement und wurden in diesem Jahr mit dem Ehrenpräsent des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Sport ausgezeichnet. „Von der Nachwuchsförderung bis hin zum Leistungsbereich – das ist großer Sport“, erklärte Drese.

Zum Abschluss wünschte die Ministerin allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern faire und erfolgreiche Wettkämpfe sowie den Gästen spannende Begegnungen in Warnemünde. „Dafür haben Sie trainiert, darauf haben Sie hingearbeitet. Mögen Sie alle Ihre sportlichen Ziele erreichen“, so Drese.