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Autor: Rügenbote

Erfolgreiche Ausbildung

Blank: „Unsere Straßenwärter sorgen jeden Tag für Sicherheit und Mobilität“

Teterow – Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Wolfgang Blank hat am Freitag in Teterow den Absolventinnen und Absolventen der Straßenwärterausbildung zum erfolgreichen Abschluss gratuliert. Insgesamt 19 Straßenwärterinnen und Straßenwärter sowie Umschüler haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und wurden heute „freigesprochen“.

„Straßenwärterinnen und Straßenwärter sorgen jeden Tag dafür, dass wir sicher unterwegs sind. Sie arbeiten bei Hitze, Regen, Sturm und Schnee, halten Straßen und Brücken instand, sichern Arbeitsstellen und sorgen auch im Winter für freie Wege. Das ist eine vielseitige und verantwortungsvolle Arbeit, die viel Respekt verdient. Ich gratuliere allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss“, sagte Dr. Wolfgang Blank bei der heutigen Freisprechung im Rathaus Teterow.

Die Ausbildung zur Straßenwärterin beziehungsweise zum Straßenwärter dauert drei Jahre und umfasst ein breites Aufgabenspektrum. Dazu gehören unter anderem die Pflege von Grünflächen und Gehölzen, Reinigungs-, Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten an Straßen und Brücken, die Verkehrssicherung sowie die Bedienung und Wartung von Werkzeugen, Fahrzeugen und Maschinen. Auch das Schneeräumen und Streuen im Winterdienst gehört zu den Aufgaben.

Dr. Blank: „Straßenwärter sind echte Multitalente. Die Menschen auf unseren Straßen verlassen sich auf ihre Sorgfalt und ihre Einsatzbereitschaft. Deshalb legen wir großen Wert auf eine gute Ausbildung und darauf, junge Menschen für diesen wichtigen Beruf zu gewinnen. Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur besteht nicht nur aus Asphalt, Brücken und Radwegen. Es braucht vor allem Menschen, die sich jeden Tag darum kümmern. Mit dieser Ausbildung hat man sehr gute berufliche Perspektiven“, sagte Blank. „Den Absolventinnen und Absolventen wünsche ich für ihren weiteren Berufsweg viel Erfolg – und vor allem, dass sie nach jedem Einsatz gesund nach Hause kommen“.

Das Land will stärker für den Schutz der Straßenwärterinnen und -wärter sensibilisieren. Die Straßenbauverwaltung hat deshalb eine neue Öffentlichkeitskampagne auf den Weg gebracht, in deren Mittelpunkt mehr Respekt und Rücksichtnahme gegenüber Straßenwärterinnen und Straßenwärtern stehen.

„Wer auf und an den Straßen arbeitet, ist besonderen Gefahren ausgesetzt. Angepasste Geschwindigkeit, Abstand und Aufmerksamkeit sind deshalb keine Frage der Höflichkeit, sondern der Sicherheit. Unsere Straßenwärterinnen und Straßenwärter passen jeden Tag auf uns auf. Wir sollten genauso auf sie aufpassen“, so Blank.

Bereits in der kommenden Woche, am 1. September 2026, startet der nächste Ausbildungsjahrgang mit 19 neuen Auszubildenden.

Arbeitsmarkt im August 2026 – Kaum Dynamik in der Sommerpause

Nürnberg – „Auch im August zeigt sich am Arbeitsmarkt jenseits des saisonüblichen Musters wenig Dynamik. Damit setzt sich die verhaltene Entwicklung der vergangenen Monate fort“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

Arbeitslosenzahl im August: +54.000 auf 3.061.000
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +36.000
Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,1 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent

Im Zuge der noch anhaltenden Sommerpause ist die Arbeitslosigkeit im August 2026 um 54.000 auf 3.061.000 gestiegen. Saisonbereinigt ist sie gegenüber dem Vormonat um 4.000 höher. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent. Verglichen mit dem August des letzten Jahres liegt die Arbeitslosenzahl um 36.000 höher; die Arbeitslosenquote hat sich im Vorjahresvergleich um 0,1 Prozentpunkte erhöht. Die vom Statistischen Bundesamt nach dem ILO-Erwerbskonzept ermittelte Erwerbslosenquote belief sich im Juli auf 4,2 Prozent.
Die Unterbeschäftigung berücksichtigt neben der Arbeitslosigkeit auch die Arbeitsmarktpolitik und die kurzfristige Arbeitsunfähigkeit und zeichnet daher ein umfassenderes Bild. Sie ist saisonbereinigt im August gegenüber dem Vormonat um 3.000 gesunken. Mit 3.674.000 war sie um 33.000 höher als vor einem Jahr.

Vor Beginn von Kurzarbeit müssen Betriebe eine Anzeige über den voraussichtlichen Arbeitsausfall erstatten. Nach aktuellen Daten wurde vom 1. bis einschließlich 24. August für 14.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt. Aktuelle Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme stehen bis Juni 2026 zur Verfügung. In diesem Monat wurde nach vorläufigen hochgerechneten Daten für 140.000 Beschäftigte konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Das waren 8.000 mehr als im Vormonat und rund 55.000 weniger als vor einem Jahr.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hat sich die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Juli 2026 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 14.000 verringert. Mit 45,66 Millionen Personen ist sie im Vergleich zum Vorjahr um 226.000 geringer. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist von Mai auf Juni 2026 nach Hochrechnungen der BA saisonbereinigt um 1.000 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr lag sie mit 34,81 Millionen Beschäftigten um 73.000 niedriger. 7,62 Millionen Personen hatten im Juni 2026 eine geringfügig entlohnte Beschäftigung, 56.000 weniger als im Vorjahresmonat. Davon waren 4,08 Millionen ausschließlich und 3,53 Millionen im Nebenjob geringfügig entlohnt beschäftigt.

Die Arbeitskräftenachfrage bleibt weiter schwach. Im August waren 656.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 25.000 mehr als vor einem Jahr. Der BA-Stellenindex (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Personal in Deutschland, der neben dem Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen auch den Zugang berücksichtigt – blieb im August 2026 unverändert bei 103 Punkten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fällt der BA-X um 4 Punkte höher aus.

1.133.000 Personen erhielten nach Hochrechnung der BA im August 2026 Arbeitslosengeld, 109.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Grundsicherungsberechtigten belief sich hochgerechnet im August auf 3.754.000. Gegenüber August 2025 war dies ein Rückgang um 116.000 Personen. 6,9 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.

Seit Oktober 2025 haben sich bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 433.000 Bewerberinnen und Bewerber für eine Berufsausbildungsstelle gemeldet, 4.000 mehr als im Vorjahresmonat. 156.000 haben bis August mitgeteilt, dass ihre Ausbildungssuche erfolgreich war, 11.000 weniger als vor einem Jahr. 102.000 haben bisher weder eine Ausbildungsstelle noch eine Alternative gefunden. Die Statistik weist insgesamt 451.000 gemeldete Ausbildungsstellen aus. Das waren 32.000 weniger als im August 2025. 116.000 Ausbildungsstellen sind noch unbesetzt. Bis zum Ende des Berichtsjahres am 30. September ist der Ausbildungsmarkt noch in Bewegung. Vor allem die Zahlen der unbesetzten Ausbildungsstellen und der unversorgten Bewerberinnen und Bewerber werden sich noch deutlich verringern.

Klimaschutz wird sichtbar: 29 Projekte aus MV ausgezeichnet

Parchim – 90 Bewerbungen, 29 ausgezeichnete Projekte und Ideen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern: Beim Landeswettbewerb „Gutes.Klima.Machen.“ zeigt sich, wie vielfältig Klimaschutz im ländlichen Raum bereits heute gelebt wird. Klimaschutzminister Dr. Till Backhaus zeichnet heute ab 18 Uhr im Solitär in Parchim elf Projekte mit Hauptpreisen und weitere 18 mit Mutmach-Preisen aus. Die ausgezeichneten Vorhaben reichen von Bürgerenergie und nachhaltiger Landwirtschaft über klimafreundliche Mobilität und Moorwiedervernässung bis hin zu Bildungs-, Sport- und Gemeinschaftsprojekten.

„Klimaschutz entscheidet sich nicht nur in Berlin, Brüssel oder auf internationalen Konferenzen. Er entscheidet sich auch in unseren Dörfern und Städten – dort, wo Menschen selbst anpacken und Lösungen entwickeln, die zu ihrer Region passen. 90 Bewerbungen zeigen, wie viel Ideenreichtum und Engagement es in Mecklenburg-Vorpommern gibt. Die ausgezeichneten Projekte verbinden Klimaschutz mit regionaler Wertschöpfung, Bildung, Mobilität und einem lebendigen Miteinander. Genau diesen Klimaschutz brauchen wir: konkret, vor Ort und gemeinsam mit den Menschen statt über ihre Köpfe hinweg“, sagte Backhaus anlässlich der Preisverleihung.

Der Wettbewerb „Gutes.Klima.Machen.“ wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt. Bewerben konnten sich Bürgerinnen und Bürger aus den ländlichen Räumen des Landes. Ausgezeichnet werden Projekte in zwei Kategorien: „gut gedacht“ für kreative und umsetzungsreife Ideen sowie „gut gemacht“ für Vorhaben, die bereits praktisch umgesetzt werden.

Insgesamt werden 11 Hauptpreise und 18 Mutmach-Preise vergeben. Die drei Hauptpreise in der Kategorie „gut gedacht“ sind mit jeweils 20.000 Euro dotiert. Die acht Hauptpreisträger in der Kategorie „gut gemacht“ erhalten jeweils 15.000 Euro. Für die 18 Mutmach-Preise stehen jeweils 2.000 Euro zur Verfügung. Damit fließen insgesamt 205.000 Euro unmittelbar in die Weiterentwicklung der ausgezeichneten Ideen und Projekte.

Backhaus betonte: „Gute Ideen scheitern gerade im ländlichen Raum häufig nicht am Engagement, sondern daran, dass für den entscheidenden nächsten Schritt Geld oder Unterstützung fehlen. Genau dort setzt der Wettbewerb an. Wir wollen aus guten Ideen konkrete Projekte machen und erfolgreiche Projekte dabei unterstützen, weiter zu wachsen. Wer vor Ort Verantwortung übernimmt, soll auch die Chance bekommen, etwas zu bewegen.“

Wie unterschiedlich dieser Beitrag aussehen kann, zeigen die Hauptpreisträger. Eine Bürgerenergiegenossenschaft mit mehr als 120 Mitgliedern betreibt beispielsweise Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden und ermöglicht der Kommune langfristig günstigen, CO₂-sparenden Strom. In Parchim entsteht an der Evangelischen Schule Paulo Freire ein Klimawald als Lernort für Schülerinnen und Schüler. Eine historische Dorfschule wurde vor dem Abriss bewahrt und zu einem ökologischen Wohn-, Arbeits- und Begegnungsort entwickelt. Sportvereine setzen Photovoltaik, Speicher, LED-Flutlicht oder Mehrwegsysteme ein. Andere Projekte verbinden Landwirtschaft mit Naturschutz, schaffen Streuobstwiesen oder machen Moor- und Klimaschutz für Kinder und Erwachsene erlebbar.

„Das ist für mich der entscheidende Punkt: Klimaschutz wird dann überzeugend, wenn er einen konkreten Nutzen schafft. Wenn Bürgerinnen und Bürger gemeinsam günstigeren Strom erzeugen, ein Sportverein seine Energiekosten senkt, regionale Lebensmittel produziert werden oder aus einem alten Gebäude wieder ein lebendiger Treffpunkt im Dorf wird, dann profitieren Klima und Region gleichermaßen. Klimaschutz kann regionale Entwicklung sein – und genau das zeigen diese Projekte“, betonte Minister Backhaus.

Auch die 18 Mutmach-Preise spiegeln die große Bandbreite des Engagements wider. Ausgezeichnet werden unter anderem Vorhaben für E-Carsharing und ehrenamtliche Fahrdienste, Blühwiesen und Streuobst, regenerative Landwirtschaft, Umweltbildung, Photovoltaik sowie regionale Wertschöpfung. 

„Gutes.Klima.Machen.“ ist Teil des auf zwei Jahre angelegten Landesprogramms „MV tut was.“ Das Programm verfolgt das Ziel, Klimaschutz mit Beteiligung, gesellschaftlichem Zusammenhalt und regionaler Entwicklung in den ländlichen Räumen Mecklenburg-Vorpommerns zu verbinden. Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Kommunen und junge Menschen sollen konkrete Möglichkeiten erhalten, eigene Klimaschutzprojekte anzustoßen und umzusetzen. Weitere Informationen unter www.zukunftshandeln-mv.de/mv-tut-was

Der Wettbewerb wird vom Thünen-Institut für Regionalentwicklung e. V. umgesetzt. Die Preisverleihung ist zugleich Teil eines Austauschforums, bei dem Akteure aus den verschiedenen Projekten des Landesprogramms Erfahrungen teilen, voneinander lernen und neue Netzwerke knüpfen können.

L 103 in Dorf Mecklenburg: Freie Fahrt nach zweijähriger Bauzeit

Jesse: „Das ist ein guter Tag für alle, die diese Strecke regelmäßig nutzen“

Dorf Mecklenburg – Nach knapp zweijähriger Bauzeit ist die Ortsdurchfahrt Dorf Mecklenburg an der Landesstraße 103 ab sofort wieder vollständig für den Verkehr freigegeben. Die rund einen Kilometer lange Strecke wurde heute im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde, des Straßenbauamtes Schwerin und des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums feierlich freigegeben.

„Heute ist ein guter Tag für Dorf Mecklenburg und alle, die diese Strecke regelmäßig nutzen. Endlich wieder freie Fahrt! Von dieser Investition in mehr Verkehrssicherheit und eine leistungsfähige zukunftsfähige Infrastruktur profitieren die Menschen in Dorf Mecklenburg ebenso wie Pendlerinnen und Pendler, Unternehmen und alle, die täglich auf dieser wichtigen Verbindung unterwegs sind“, sagte Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit heute vor Ort bei der Verkehrsfreigabe.

Die heute abgeschlossene, umfangreiche Baumaßnahme erstreckt sich von der Kreuzung der B 106 mit der L 103 in der Bahnhofstraße bis zum Ortsausgang in Richtung Lübow. Auf einer Länge von einem Kilometern wurde die Fahrbahn auf sechs Meter verbreitert und in Kurvenbereichen zusätzlich aufgeweitet. Zudem wurde eine neue Oberflächenentwässerung hergestellt.

Der durchgehende Gehweg mit einer Breite zwischen 1,50 und 2,10 Metern sorgt insbesondere auf dem Weg zum Bahnhof für mehr Sicherheit. Auch die vorhandenen Bushaltestellen wurden barrierefrei ausgebaut sowie Straßenbeleuchtung, Markierungen und Beschilderung erneuert. Im Zuge der Gemeinschaftsmaßnahme erneuerte der Zweckverband Wismar zudem die zentrale Trinkwasserleitung.

„Die L 103 ist eine wichtige Verbindung in der Region. Sie verbindet die B 106 mit der B 105, erschließt die umliegenden Gemeinden und hat zugleich Bedeutung als östliche Umfahrung von Wismar. Mit dem Ausbau stärken wir deshalb nicht nur Dorf Mecklenburg, sondern verbessern einen wichtigen Bestandteil des Straßennetzes im Landkreis Nordwestmecklenburg“, so Jesse.

Die Gesamtmaßnahme hat rund 4,45 Millionen Euro gekostet. Das Land Mecklenburg-Vorpommern trägt davon rund 2,88 Millionen Euro für den Landesstraßenbau. Der Zweckverband Wismar beteiligt sich mit rund 920.000 Euro, die Gemeinde Dorf Mecklenburg mit rund 650.000 Euro. Zusätzlich unterstützt das Land die Gemeinde mit rund 410.000 Euro aus der kommunalen Straßenbauförderung. Damit wurden unter anderem kommunale Anteile und der Gehwegbau mitfinanziert.

Die Bauarbeiten hatten im September 2024 begonnen. Anlass für den grundhaften Ausbau waren unter anderem der schlechte Zustand der Fahrbahn, die unzureichende Fahrbahnbreite und die fehlende Entwässerung.

Jesse: „Eine gute Verkehrsinfrastruktur ist Voraussetzung für Mobilität und wirtschaftliche Entwicklung – gerade im ländlichen Raum. Mein Dank gilt allen Beteiligten und besonders den Anwohnerinnen und Anwohnern, die während der Bauzeit Einschränkungen und Umleitungen in Kauf nehmen mussten. Umso mehr freue ich mich, dass die Arbeiten im vorgesehenen Zeitplan abgeschlossen werden konnten.“

Für den Erhalt und den Neubau von Bundes- und Landesstraßen in Mecklenburg-Vorpommern sind in diesem Jahr Investitionen in Höhe von insgesamt rund 263 Millionen Euro geplant. Davon sind rund 182,4 Millionen Euro für Bundesstraßen und 80,6 Millionen Euro für Landesstraßen vorgesehen. Allein 46,6 Millionen Euro fließen in den Erhalt sowie den Um- und Ausbau von Landesstraßen.

In Malchow entsteht neue Landesfeuerwehrschule

Malchow – Die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz in Malchow soll in den nächsten Jahren auf einem neuen Gelände komplett neu gebaut werden. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Innenminister Christian Pegel und Finanzminister Dr. Heiko Geue gaben heute den Start für die Planungen. „Ich erinnere mich noch gut an unsere auswärtige Kabinettssitzung, die wir 2022 in der Landesfeuerwehrschule abgehalten haben.

Damals gab es schon die Idee eines Neubaus. Denn die räumlichen Kapazitäten der bestehenden Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz reichen nicht mehr aus. Ich fand das damals sehr überzeugend. Und ich habe damals zugesagt: Wenn sich finanzielle Spielräume auftun, dann wird die Landesregierung dieses Projekt auch umsetzen“, erinnerte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Dank des Sondervermögens Infrastruktur könne die Landesregierung diese Zusage jetzt einlösen. „Die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz bekommt einen Neubau. Ein landesweites Kompetenzzentrum zur zentralen Aus-, Fort- und Weiterbildung von Führungskräften und Spezialisten der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes in Mecklenburg-Vorpommern“ erläuterte Schwesig. „Die Feuerwehren und der Katastrophenschutz brauchen top-ausgebildete Leute.“

Die Landesregierung stehe an der Seite der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes. Landesweit seien neue Fahrzeuge beschafft worden. Jetzt werde das Feuerwehrgerätehaus-programm umgesetzt und ein neues Programm für größere Feuerwehrgerätehäuser vorbereitet. Auch in den Katastrophenschutz sei investiert worden.

„Wir verlassen uns in einem ganz wichtigen Bereich unserer Infrastruktur und unserer Sicherheit auf Ehrenamtliche und auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Beruf und Ehrenamt. Umso wichtiger ist es, den Brand- und Katastrophenschutz so auszustatten, dass alle Engagierten ihre wichtige Tätigkeit gut ausüben können. Aus-, Fort- und Weiterbildung gehören ganz wesentlich dazu“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Von der Kinderhilfe bis zum Engagement in Kenia

Zehn Jahre Sternentaler – Sozialministerin Stefanie Drese würdigt Engagement des Vereins für Kinder, Jugendliche und Familien

Schwerin – „Zehn Jahre Sternentaler Schwerin e. V. – das sind zehn Jahre engagierte Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, gelebte Integration und konkrete Unterstützung für Menschen, die Hilfe brauchen.“ Mit diesen Worten würdigte Sozialministerin Stefanie Drese heute auf der Jubiläumsfeier  das Engagement des Vereins und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Sternentaler Schwerin e. V. unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Schwerin und Umgebung. Zum Angebot gehört auch die Begleitung unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter und junger Erwachsener. Der Verein hilft unter anderem bei der Vermittlung in Schulen, stellt Wohnraum zur Verfügung und unterstützt die jungen Menschen bei ihren ersten Schritten in ein selbstbestimmtes Leben. Dazu gehört auch die Einbindung in lokale Sportvereine und kulturelle Angebote.

„Wer ohne seine Familie nach Deutschland kommt, braucht Menschen, die Vertrauen geben und Perspektiven eröffnen“, sagte Drese. „Sternentaler verbindet sozialpädagogische Unterstützung mit echter Teilhabe – in der Schule, im Sport, in der Kultur und im Alltag. Das ist gelebte Integration.“

Auch über die klassische Kinder- und Jugendhilfe hinaus engagiert sich der Verein. Beim „Mother Earth“-Festival kamen 2022 rund 18.000 Menschen in Schwerin zusammen. Mit dem Kreativprojekt „Sternenmaler“ ermöglicht Sternentaler jungen Menschen unabhängig von Herkunft oder Beeinträchtigungen den Zugang zu Kunst und kreativem Arbeiten.

International unterstützt der Verein seit 2023 gemeinsam mit Partnern den Aufbau einer Schule und eines Ausbildungszentrums in Mwatate in Kenia. Finanziert wird das Projekt unter anderem durch Spenden und Patenschaften.

„Sternentaler zeigt, dass soziale Verantwortung nicht an Zuständigkeitsgrenzen endet“, betonte Drese. „Der Verein schaut auf die Menschen und darauf, was sie brauchen. Dafür danke ich allen, die diese Arbeit seit zehn Jahren mit großem Engagement leisten.“

Drese: „Ich wünsche Sternentaler für die kommenden Jahre weiterhin Kraft, Zuversicht und viele Menschen an der Seite, die diese wertvolle Arbeit unterstützen. Vor allem wünsche ich Ihnen, dass Sie vielen Kindern, Jugendlichen und Familien auch künftig das geben können, was sich in keiner Statistik messen lässt: Mut und Vertrauen.“

Sternentaler Schwerin e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der seit zehn Jahren in Schwerin und Umgebung aktiv ist. Neben der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe engagiert sich der Verein in den Bereichen Integration, Kultur, Bildung und internationale Zusammenarbeit.

Ökowertpapier für mehr Artenvielfalt auf dem Acker

Dahmen – Mecklenburg-Vorpommern geht neue Wege beim Schutz der biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft. Auf Gut Barz in Dahmen wird Klimaschutz- und Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus heute um 17 Uhr erste Ergebnisse der Pilotphase für die neue „Biodiversitätsdividende – Mehrwert durch Vielfalt“ vorgestellt. Mit dem Biodiversitätszertifikat sollen Landwirtinnen und Landwirte künftig finanziell dafür honoriert werden, wenn sie artenreiche Ackerflächen erhalten und damit Lebensräume für Ackerwildkräuter, Insekten und zahlreiche weitere Arten sichern. Die Markteinführung ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.

„Unsere Landwirtschaft produziert nicht nur Lebensmittel. Landwirtinnen und Landwirte erhalten Landschaften, Böden und Lebensräume – und sie können einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten. Diese Leistung hat einen Wert. Mit der Biodiversitätsdividende wollen wir genau diesen Wert sichtbar und auch wirtschaftlich nutzbar machen. Naturschutz und Landwirtschaft werden damit nicht gegeneinander ausgespielt. Im Gegenteil: Wir schaffen einen Anreiz, mit biologischer Vielfalt zusätzlich Wertschöpfung auf den Höfen zu ermöglichen“, sagt Backhaus.

Hintergrund ist der starke Rückgang der Ackerwildkräuter, der sogenannten Segetalarten. Kornblume, Mohn, Kamille oder Ackerrittersporn gehörten über Jahrhunderte selbstverständlich zum Bild unserer Kulturlandschaft. Heute stehen deutschlandweit mehr als 35 Prozent der Ackerwildkrautarten auf der Roten Liste, ihre Populationen sind gegenüber den 1950er-Jahren um mehr als 90 Prozent zurückgegangen. Ackerwildkräuter sind zugleich Nahrungsgrundlage und Lebensraum für Insekten, Vögel und Säugetiere und können zur Bodenfruchtbarkeit und Stabilität des Agrarökosystems beitragen.

Die Biodiversitätsdividende setzt deshalb bewusst auf Erfolg statt auf pauschale Vorgaben: Honoriert wird, was nachweisbar auf der Fläche vorhanden ist.

„Wir wollen nicht immer neue Vorschriften machen und den Landwirten erklären, wie sie jeden einzelnen Arbeitsschritt erledigen sollen. Entscheidend ist das Ergebnis. Wenn auf einem Acker nachweislich eine hohe Artenvielfalt vorhanden ist oder besonders seltene Pflanzen vorkommen, dann ist das eine ökologische Leistung. Und genau diese Leistung wollen wir honorieren“, betont Backhaus.

Pilotphase auf 52 Ackerflächen

Das Konzept wurde seit Herbst 2025 gemeinsam vom Landwirtschaftsministerium und der Ökoring GmbH entwickelt und in diesem Sommer erstmals praktisch erprobt. In der Pilotphase wurden auf neun Landwirtschaftsbetrieben an unterschiedlichen Standorten Mecklenburg-Vorpommerns insgesamt 52 Ackerflächen untersucht. Dabei wurden sowohl die Ackerflächen selbst als auch ihre Ränder auf Ackerwildkräuter kartiert.

Für Mecklenburg-Vorpommern wurde dafür eigens eine Liste relevanter Segetalarten entwickelt. Die Erfassung erfolgt nach einem einheitlichen Kartierschema durch geschulte Fachkräfte. Die Pflanzen werden über georeferenzierte Fotos per Smartphone-App dokumentiert. Neben der Artenzahl wird auch berücksichtigt, ob besonders gefährdete Arten der Roten Liste vorkommen. Damit ist nachvollziehbar, auf welcher Fläche welche biologische Leistung tatsächlich erbracht wird.

Die wissenschaftlich ausgerichtete Methodik sieht für die Honorierung klare Schwellen vor: Je nach Kartierungsvariante müssen bestimmte Kennarten oder mindestens eine Rote-Liste-Art nachgewiesen werden. Damit wird nicht die bloße Teilnahme, sondern ein messbares Ergebnis honoriert.

Die bisherigen Ergebnisse der Pilotphase bilden nach Einschätzung des Ministeriums eine tragfähige Grundlage für die Weiterentwicklung bis zur Marktreife. Bis zum Frühjahr 2027 sollen unter anderem die App und das Zertifizierungssystem weiter optimiert werden.

200 bis 400 Euro pro Hektar für nachgewiesene Artenvielfalt

Das geplante Honorierungsmodell sieht je nach Artenreichtum und Schutzstatus der nachgewiesenen Pflanzen eine Vergütung von 200 bis 400 Euro je Hektar vor. Ein Biodiversitätszertifikat soll 30 Euro kosten. Unternehmen, Organisationen, Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger können die Zertifikate erwerben und damit konkrete artenreiche Ackerflächen in Mecklenburg-Vorpommern unterstützen.

Jedes verkaufte Zertifikat soll in einem Register erfasst und einer konkreten Fläche zugeordnet werden. So soll transparent nachvollziehbar sein, wo die mit dem Zertifikat finanzierte Biodiversitätsleistung erbracht wird.

„Wer eine Biodiversitätsdividende erwirbt, investiert nicht in ein abstraktes Versprechen. Das Geld steht für eine konkrete Fläche in Mecklenburg-Vorpommern, auf der biologische Vielfalt nachgewiesen und erhalten wird. Damit bringen wir diejenigen zusammen, die Biodiversität erhalten, und diejenigen, die bereit sind, für diese gesellschaftliche Leistung zu bezahlen“, sagt Backhaus.

Mecklenburg-Vorpommern baut Familie der Ökowertpapiere aus

Mit der Biodiversitätsdividende erweitert Mecklenburg-Vorpommern seine langjährige Strategie marktbasierter Umweltinstrumente. Bereits 2007 wurde die Waldaktie eingeführt. Durch ihren Verkauf konnten bislang mehr als eine Million Euro für Erstaufforstungen mobilisiert werden. Seit 2011 haben MoorFutures und Moor-Ökosponsoring zusätzlich knapp 4,5 Millionen Euro für Wiedervernässungsprojekte eingeworben. Streuobstgenussschein und HeckenScheck steuerten zusammen weitere rund 100.000 Euro bei.

Die Biodiversitätsdividende setzt nun einen neuen Schwerpunkt. Während die bisherigen Ökowertpapiere vor allem Leistungen des natürlichen Klimaschutzes finanzieren, richtet sich das neue Instrument unmittelbar auf den Erhalt der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft.

„Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern früh gezeigt, dass privates Kapital und freiwilliges Engagement einen wichtigen zusätzlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten können. Mehr als 5,5 Millionen Euro haben allein unsere bisherigen Ökowertpapiere mobilisiert. Mit der Biodiversitätsdividende entwickeln wir diesen erfolgreichen Ansatz weiter. Wir machen biologische Vielfalt messbar und geben ihr einen wirtschaftlichen Wert“, sagt Backhaus.

Mit Blick auf knapper werdende öffentliche Mittel seien solche zusätzlichen Finanzierungsinstrumente von wachsender Bedeutung. Staatliche Förderung werde dadurch nicht ersetzt, betonte Backhaus. Vielmehr gehe es darum, zusätzlich privates Kapital für konkrete Umweltleistungen zu mobilisieren und zugleich neue Einkommensmöglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe zu schaffen.

Nach Angaben des Ministeriums ist der Ansatz der Biodiversitätsdividende hinsichtlich seiner inhaltlichen Zielsetzung und methodischen Umsetzung in dieser Form bislang weder auf Bundes- noch auf EU-Ebene beschritten worden.

Backhaus abschließend: „Wir brauchen eine Landwirtschaft, die wirtschaftlich erfolgreich ist und gleichzeitig unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhält. Beides gehört zusammen. Mit der Biodiversitätsdividende machen wir aus diesem Grundsatz ein konkretes Angebot: Wer Artenvielfalt auf seinem Acker erhält, soll davon auch wirtschaftlich profitieren können. Wir geben der Vielfalt einen Wert – und den Landwirtinnen und Landwirten eine zusätzliche Möglichkeit, mit ihrer Umweltleistung Einkommen zu erzielen.“

Förderung von Naturparks

Förderbescheide für Naturparks Flusslandschaft Peenetal und Feldberger Seenlandschaft

Schwerin – Mit der Übergabe von zwei Zuweisungsschreiben an den Naturpark Flusslandschaft Peenetal sowie an den Naturpark Feldberger Seenlandschaft tätigte Minister Dr. Till Backhaus heute eine Investition in den Ausbau der touristischen Infrastruktur entlang des 2021 eröffneten Naturparkweges. Dieser verbindet auf rund 900 Kilometern Länge alle sieben Naturparks in Mecklenburg-Vorpommern sowie das UNESCO Biosphärenreservat Schaalsee und den Müritz-Nationalpark.

„Der Naturparkweg ist eines unserer wichtigsten touristischen Projekte. Die Natur hier muss besonders geschützt und gleichzeitig erlebbar gemacht werden. Das sind keine Gegensätze. Eine intakte Natur schafft Lebensqualität, zieht Gäste an und stärkt Wertschöpfung und Arbeitsplätze im ländlichen Raum“, sagte der Minister. Das Land investiert deshalb gezielt in die nachhaltige touristische Infrastruktur.

Mit der Zuweisung von 90.000 Euro an den Naturpark Flusslandschaft Peenetal werden Mittel für die Planung des Lückenschlusses zwischen Liepen und dem Grüttower Grund bereitgestellt. Davon stammen 72.000 Euro aus EU-Mitteln, 18.000 Euro trägt das Land MV.

Konkret geht es um einen rund 3,9 Kilometer langen und 1,5 Meter breiten Wanderweg. Der Abschnitt soll eine noch bestehende Lücke auf der Nordroute entlang der Peene schließen und den Naturparkweg bis 2030 durchgängig begehbar machen.

„Gerade hier wird deutlich, warum sich diese Investitionen lohnen. Denn der geplante Weg verläuft durch eine ökologisch außerordentlich wertvolle Landschaft. 45 Prozent bzw. fast 14.900 Hektar des Naturparks Flusslandschaft Peenetal sind Moore. Rund 15.800 Hektar liegen in FFH-Gebieten, mehr als 18.100 Hektar liegen in Vogelschutzgebieten“, sagte Backhaus.

Gleichzeitig ist der Naturpark Flusslandschaft Peenetal ein wichtiger touristischer Faktor. Davon zeugen unter anderem ein 178 Kilometer langes Netz an Wanderwegen, 163 Kilometer Radwanderwege und 100 Kilometer Wasserwanderstrecken. Es gibt auf insgesamt 54 Kilometern neun Lehr- und Erlebnispfade. Weiterhin stehen Einheimischen und Gästen 144 Informationstafeln und 15 Beobachtungstürme zur Verfügung. 2025 wurden mehr als 70.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Mehr als 9.000 Menschen pro Jahr werden allein in den Informationszentren und bei Führungen durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Naturparks betreut.

Von 2020 bis 2024 wurden vom Land rund 1,41 Millionen Euro für den Naturpark verausgabt. Die Naturparkverwaltung hat in dieser Zeit rund 525.600 Euro Drittmittel eingeworben.

Mit der Zuwendung über 231.000 Euro an den Naturpark Feldberger Seenlandschaft wird der historische Aufstieg vom Fähranleger am Schmalen Luzin zum Hullerbusch wieder vollständig und sicher nutzbar gemacht. 184.800 Euro stammen aus EU-Mitteln, 46.200 Euro stellt das Land MV bereit. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant.

Auf kurzer Strecke sind hier rund 23 Höhenmeter zu überwinden. Der obere Teil des Aufstiegs wird in Naturstein auf einer Länge von rund 63 Metern erneuert. Ein Geländer und eine Absturzsicherung bieten zusätzlichen Schutz. Am oberen Zugang entstehen außerdem eine Sitzgruppe mit Tisch sowie drei Fahrradständer. Zur Förderung gehören darüber hinaus Maßnahmen am Findlingsgarten Carwitz-Thomsdorf, wo zwei Verweileinrichtungen mit Tischen und Bänken entstehen. Außerdem ist die Pflanzung von fünf Bäumen sowie die Aufstellung eines Findlings im Eingangsbereich vorgesehen.

Rund 37,5 Prozent, etwa 13.000 Hektar, des rund 34.500 Hektar großen Naturparks sind Wald mit zum Teil mehr als 200 Jahre alten Buchen., auf rund 4.000 Hektar befinden sich Binnengewässer.

Weiterhin verfügt der Naturpark unter anderem über folgende touristische Infrastruktur: 282 Kilometer Wanderwege, 200 Kilometer Radwanderwege, 87 Kilometer Reitwege, 18 Kilometer Wasserwanderstrecken, 159 Informationstafeln sowie vier Lehr- und Erlebnispfade auf 28 Kilometern Länge.

Zwischen 2020 und 2024 wurden vom Land rund 2,1 Millionen Euro für den Naturpark verausgabt. Die Naturparkverwaltung hat in dieser Zeit rund 833.500 Euro Drittmittel eingeworben.